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Apple speichert seit Jahren Bewegungsprofile

Schon seit 2008 spioniert Apple die Standorte von iPhone-Besitzern aus, ohne seine Kunden zu informieren. Der Konzern musste jetzt laut Cnet erstmals einräumen, dass er weltweit Informationen über Mobilfunkmasten und drahtlose Netzwerke sammelt, um die exakten Positionen dieser W-Lan-Hotspots zu bestimmen. Diese Form der W-Lan-Kartografie ist in Deutschland stark umstritten.

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Ein ähnliches Prinzip verfolgte auch Google mit seinen Street-View-Fahrzeugen. Beide Unternehmen wollten nach eigenen Angaben Datenbanken erstellen, in denen steht, an welchem Ort welches W-Lan-Signal gemessen wurde. Nachdem Google sein Projekt stoppen musste, weil die Street-View-Fahrzeuge auch andere Daten miterfasst hatten (unter anderem Teile von privaten Emails), läuft Apples Positionserfassung noch immer.

Der iPhone-Hersteller nutzt die Daten auch noch für etwas anderes: Er will lokalisierte Anzeigen über sein eigenes Werbesystem iAd ausliefern. Dies geschehe jedoch anonymisiert, versichert Apple. Außerdem würden die Standorte nicht genau bestimmt, sondern nur einem Postleitzahlenbereich zugeordnet werden.

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