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Alexander Kluge beantragt Lizenz für dctp.tv

Das Online-Projekt dctp.tv soll zukünftig auch im klassischen TV vertreten sein. Das vermeldet Werben und Verkaufen. Demnach habe sich das Unternehmen von Alexander Kluge auf den so genannten Westschienen-Kanal beworben.

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Auf diesem Westschienen-Kanal soll laut Staatsvertrag gesellschaftliche Vielfalt herrschen. Am morgigen Dienstag wird ein Ausschuss aus den vier Ländern Bremen, NRW, Hessen und Saarland über den Antrag entscheiden. Sollte dem zugestimmt werden, könne dctp.tv ab 2011 auf Sendung gehen. Über die genauen Verbreitungswege sei jedoch noch nichts bekannt.

Aktuell arbeitet dctp (Development Company for Television Program) unter anderem mit Spiegel TV, Süddeutsche TV oder der BBC zusammen. Man sei aber für neue Partner offen. "Vorstellbar sei auch, dass Stefan Aust mit dem Sender und Programmanbieter N24 im Hintergrund Sendeplätze bekommen könnte", so dctp-Anwalt Paul Leo Giani gegenüber WuV.

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Derzeit teilen sich Vox und die dctp-Entwicklungsgesellschaft einen Sendeplatz im Rahmen des Westschienen-Staatsvertrags. Im nächsten Jahr will sich der Kölner Privatsender erstmals allein um eine Sendelizenz bewerben. Der Programmlieferant dctp ist an VOX mit 0,3 Prozent beteiligt. Dctp ist seit 1988 eine unabhängige Anbieterplattform für TV-Formate im deutschen kommerziellen Fernsehen.

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