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Sarkozy greift in Le Monde-Verkauf ein

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich offenbar persönlich in die anstehende Übernahme der hoch verschuldeten Tageszeitung Le Monde (LM) eingeschaltet. Konkurrenzmedien wie die Libération berichten, dass LM-Direktor Eric Fottorino bei Sarkozy antreten musste, um dessen Vorlieben unter den möglichen neuen Besitzern zu erfahren.

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Nicht erwünscht ist demnach das als aussichtsreich geltende Trio mit dem Internetunternehmer Xavier Niel, dem Mäzenen Pierre Bergé (ehemals Lebensgefährte des Modeschöpfers Yves Saint Laurent) und dem Investmentbanker Matthieu Pigasse. Die drei sind notorische Unterstützer der sozialistischen Opposition; den schillernden Niel soll Sarkozy bei der Gelegenheit als "der Mann von der Peepshow" bezeichnet haben. Der Unternehmer war in seinen Anfängen auch im Erotik-Business involviert.

Favorit des Präsidenten ist Claude Perdriel, Verleger des Nouvel Observateur, im Verein mit France Télécom. Ausländische Interessenten – darunter der spanische Verlag von El Pais – haben sich zurückgezogen.

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