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VPRT schlägt ARD und ZDF Kompromiss vor

Der Privatsenderverband VPRT spricht sich weiterhin für ein Werbeverbot bei den öffentlich-rechtlichen Sendern aus, will dies jedoch mit einem Finanzierungsvorbehalt versehen. Das sagte VPRT-Chef Jürgen Doetz gegenüber der Financial Times Deutschland. Dadurch solle verhindert werden, dass offene Fragen zu Details und Folgen der geplanten Gebührenreform den Werbeausstieg bei ARD und ZDF verhindern.

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"Es herrscht große Unsicherheit, wie ein neues Gebührenmodell die Einnahmen der Öffentlich-Rechtlichen beeinflusst", sagte Doetz der Zeitung. Innerhalb der ersten zwei Jahre nach Inkrafttreten des neuen Modells solle seiner Ansicht nach eine Evaluierung durchgeführt werden, die die Finanzsituation der öffentlich-rechtlichen Anstalten bewertet. Sollte diese ergeben, dass die Einnahmen von ARD und ZDF geringer ausfallen, käme eine Gebührenerhöhung in Frage, so Doetz.
In der kommenden Woche berät die Rundfunkkommission der Länder über ein Eckpunktepapier zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zur Debatte steht, ob die bislang geräteabhängige Rundfunkgebühr in eine Abgabe pro Haushalt umgeändert wird. Dies würde beinhalten, dass ARD und ZDF auf Werbung und Sponsoring verzichten müssten. Die Sender sprechen sich bislang gegen diesen Vorstoß aus.

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