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DJV kritisiert Fotografenverträge für Festivals

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt die Fotografen vor Knebelverträgen in der Festival-Saison. Die Open Airs "Rock am Park" und "Rock am Ring" würden teilweise Akkreditierungsbestimmungen vorsehen, die inakzeptabel seien.

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Der DJV rät den Bildjournalisten ab, diesen Verträgen zuzustimmen, und im Zweifel auf die Berichterstattung zu verzichten. Die Rock-Gruppe Rammstein, die ebenfalls auf den Festivals auftritt, verlangt beispielsweise von den Fotografen, ihre Bilder kostenlos für den Web-Auftritt der Band zur Verfügung zu stellen. Zudem sollen sich die Bildjournalisten vorab festlegen, in welchem Medium sie die Fotos der Rocker veröffentlichen. Dabei soll es nur ein einziges Medium sein. Bereits im November 2009 sorgten Rammstein mit ihren Bild-Bestimmungen für Aufruhr.
"Die Musiker versuchen die Fotografen auszuplündern", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Das dürfen sich Bildjournalistinnen und -journalisten nicht länger bieten lassen. Diese Methode ist kein Betriebsunfall, sondern hat System."
Der DJV weist darauf hin, dass KISS und andere Bands bereits in Vorjahren mit englischsprachigen Verträgen gearbeitet hätten, die unzumutbare Bedingungen enthielten. Das sei daher auch dieses Jahr beim "Rock am Ring" zu befürchten.

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