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Kachelmann-Verhör dauerte vier Stunden

Gegen 10:30 Uhr begann der Gerichtstermin, er dauerte vier Stunden. Das Ergebnis: Jörg Kachelmann bleibt vorerst in Untersuchungshaft. Vor dem Richter und der anwesenden Staatsanwaltschaft hat der 51-Jährige am Mittwoch zu den Vorwürfen Stellung genommen. Da es sich bei der Anhörung nicht um eine Haftprüfung handelte, bedeutet Kachelmanns Verbleib im Untersuchungsgefängnis in der Sache nichts: Ob seine Aussage eine Entlassung rechtfertigen könnte, entscheidet sich erst später.

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Der Verteidiger des TV-Moderators, Reinhard Birkenstock, hatte kurz vor dem Beginn des Gerichtstermins seinen Antrag auf Haftprüfung zurückgezogen – offenbar eine taktische Maßnahme, um weitere Beweismittel beibringen zu können.
Bei einem Haftprüfungs-Termin befasst sich das Gericht mit der Frage, ob der dem Haftbefehl zugrunde liegenden dringenden Tatverdacht weiter besteht. Hätte der Richter gegen Kachelmann entschieden, hätte Birkenstock offenbar den nächsten Antrag auf Haftprüfung frühestens erst in drei Monaten stellen dürfen.
Dem 51-Jährigen wird vorgeworfen, Anfang Februar seine frühere Lebensgefährtin vergewaltigt zu haben. Über seine Anwälte hatte Kachelmann bisher alle Anschuldigungen dementieren lassen.
Birkenstock rechnet – laut Bild.de – nicht mit einer schnellen Freilassung des Wetterexperten. Der Rechtsvertreter erklärte, die Angaben seines Mandanten müssten seiner Einschätzungch länger geprüft werden.

Demnach müssen zunächst einmal weitere Beweisanträge formuliert werden. Erst dann kann ein neuer Haftprüfungstermin beantragt werden.
Laut Süddeutscher Zeitung gibt es ein Gutachten, nach dem die Rechtsmedizin bei der der langjährigen Lebensgefährtin des Moderators blaue Flecken festgestellt hättem, die auf eine Vergewaltigung hindeuten.

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