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EU rügt Georgien für Fake-Reportage

Der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat Georgien wegen der fiktiven Reportage über eine russische Invasion gerügt. "Ich bin besorgt über die Sendung", sagte Barroso laut dpa am Mittwoch nach einem Treffen mit dem georgischen Regierungschef Nika Gilauri. "Ich möchte, dass Georgien auf alle Aktivitäten verzichtet, die örtliche oder regionale Spannungen anheizen."

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Der von dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili kontrollierte Fernsehsender Imedi hatte am 13. März eine Reportage über einen angeblichen Einmarsch russischer Truppen gesendet und damit eine Massenpanik ausgelöst. Dass es sich bei dem Beitrag um eine Fiktion handelt, wurde den Zuschauern erst nach der Sendung mitgeteilt.

Die Nationale Regulierungskommission für Kommunikation in Georgien forderte von Imedi eine Entschuldigung für die gefälschte Reportage. Die Verhängung einer Geldstrafe lehnte sie ab.

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Präsident Saakaschwili nannte die Reportage "zwar falsch, aber sehr realitätsnah".

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