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Spenden für Journalisten in Seenot

"Journalisten sind wie Schiffbrüchige im Meer": Mit dieser aufwühlenden Metapher verkauft Focus.de ein spannendes Interview über spendenfinanzierten Journalismus, das die Medienforscher Stephan Weichert und Leif Kramp mit dem Spot.us-Gründer David Cohn geführt haben. Cohns viel beachtetes Projekt lässt eine Community durch Spenden über die Realisierung von Reportage-Plänen entscheiden.

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Der ehemalige Technik-Redakteur des Magazins Wired überzeugte die Knight Foundation von seiner Idee, journalistische Projekte einer Web-Gemeinschaft vorzustellen und die Nutzer zu Mitarbeitern und/oder Finanziers eines Themas zu machen. Cohn nennt das gemeinnützige Spot.Us "ein großes Experiment, durch das wir herausfinden wollen, wie viele der Kosten, die für ein journalistisches Angebot anfallen, von den Nutzern getragen werden können." 
Die Zukunft gehöre den "freischaffenden, unabhängigen Berichterstattern", deren Arbeit finanziert werden muss – unter anderem durch gemeinnützigen Journalismus. Hier kommt der Schiffbruch ins Spiel: Journalisten sollten viele Holzstücke im Meer zusammenbinden, "nur dann gibt es Hoffnung, dass sie überleben". Spot.Us versteht Cohn als eines dieser Holzstücke.

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