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VDZ will ARD & ZDF privatisieren

In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" hat der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zeitschriftenverleger (VDZ), Wolfgang Fürstner, eine grundlegende Änderung des dualen Mediensystems in den Raum gestellt. Wörtlich sagte er: "Warum denken wir nicht über eine Privatisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach, etwa mit einer Beteiligung von Verlagen?"

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Fürstner weiter: "Das könnte eine zukunftsfähige Lösung sein, statt permanent über Grenzüberschreitungen von ARD und ZDF zu streiten, die die Verlage ihrer Zukunftschancen berauben." Er reagierte damit auf die aus Sicht des Verbandes unzulässige Expansion der Öffentlich-Rechtlichen im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten. Zuletzt hatte "Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke eine iPhone-App des hauseigenen Nachrichtenportals angekündigt, die anders als ähnliche Apps der Verlage dauerhaft kostenlos sein soll.
Fürstner wies auch darauf hin, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk Gebühren- und Werbeeinnahmen von 8,4 Milliarden Euro jährlich habe und damit einen höheren Umsatz erziele als "alle Zeitschriftenverlage zusammen".

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