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12 Mio. Minus bei ProSiebenSat.1 erwartet

Finanzexperten gehen beim angeschlagenen TV-Konzern ProSiebenSat.1 von einem negativen Geschäftsergebnis im dritten Quartal aus. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten erwarten demnach einen Nettoverlust von zwölf Millionen Euro. Die Sendergruppe legt am Donnerstag Zahlen vor.

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Bis zum Ende des ersten Halbjahres stand der Schuldenberg von ProSiebenSat.1 bei vier Milliarden Euro. Um diesen abzubauen, hat CEO Thomas Ebeling ein Sparprogramm in Höhe von 200 Millionen gestartet. Einen Großteil dieser Summe hat die Sendergruppe dabei nach Angaben Ebelings bereits in der ersten Jahreshälfte eingespart. Die Kosten des Unternehmens wurden um 143,6 Millionen Euro gedrückt.
Der Konzern ächzt weiter unter der Werbekrise. Der deutsche Werbemarkt bleibt nach Einschätzung von Ebeling weiterhin im Minus. Er erwarte im laufenden Jahr einen Rückgang um 14 Prozent bis 15 Prozent.

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