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DRadio Wissen verknüpft Hörfunk und Internet

Deutschlandradio-Programmchef Günter Müchler hat die neue dritte Welle des Senders vorgestellt: "DRadio Wissen", das Anfang 2010 startet, soll laut "taz"-Bericht mit einem "crossmedialen Konzept" eine junge Hörerschaft anziehen. Das geringe Budget von 6,9 Millionen Euro pro Jahr zwingt den Sender allerdings zu Einschränkungen.

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Das Programm von DRadio Wissen, das in einem Studio in der Kölner Sendezentrale produziert wird, besteht tagsüber aus Nachrichten im Viertelstundentakt zu den Themen Wissenschaft und Weltgeschehen, dazwischen gibt es kurze Hintergrund-Sendungen. Für den Abend sind halb- und einstündige Sendungen vorgesehen, dabei soll es sich vor allem um Übernahmen von anderen Sendern, auch der BBC und Radio France, handeln. Das Wochenendprogramm wird überwiegend aus Sendungen des eigenen Hauses, von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bestritten.

Der Anspruch von DRadio Wissen ist hoch. Laut Müchler sucht der Hörfunksender “nach einem Weg, das Massenmedium Radio mit dem Internet zu versöhnen. … Unser Ziel ist es, den Abriss der Generationen zu verhindern.” Dazu gehört auch die Verknüpfung mit Sozialen Netzwerken und umfassende Kommentarfunktionen zu eigenen Inhalten.

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