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“Keine Helden” im Dogan-Streit

Kai Strittmatter, Türkei-Korrespondent der "Süddeutschen", beklagt in einem Hintergrundbericht zum Steuerstreit um die Dogan-Verlagsgruppe (u.a. "Hürriyet") ein "grotesk verzerrtes Bild" in vielen Medien: Dogan sei kein "Held der Pressefreiheit, der von der Regierung verfolgt wird".

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Der Verlag, an dem die Axel-Springer AG beteiligt ist, soll eine Steuerstrafe von etwa 2,2 Milliarden Euro zahlen. Strittmatter bezweifelt nicht den politischen Hintergrund der Strafe, nämlich einen Machtkampf mit der Regierung von Premierminister Tayyip Erdogan, wohl aber die übliche Schuldzuweisung: eine Bedrohung von Demokratie und Pressefreiheit stellten vielmehr beide Seiten dar.
 
Zu den Medien, denen Strittmatter eine verzerrte Darstellung attestiert, gehören die “New York Times”, die FAZ und die “Welt”.

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