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Primacall verklagt Spreeblick

Das Unternehmen Primacall hat Klage gegen das Weblog Spreeblick eingereicht. In der Vergangenheit hat das Call-Center den Berliner Spreeblick Verlag wiederholt aufgefordert, einen kritischen Artikel aus dem Jahr 2007 inklusive Kommentare zu löschen. Bisher machte die Redaktion lediglich beanstandete Textpassagen unkenntlich. Dem Blog droht eine Strafzahlung von 250.000 Euro.

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Ob sich die Redaktion auf einen Rechtsstreit einlässt, kann erst nach einem Gespräch mit dem Anwalt entschieden werden.

In dem strittigen Text interviewte Spreeblick einen anonymen Call-Center-Mitarbeiter, der über umstrittene Geschäftspraktiken des Unternehmens berichtete.

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Fraglich bleibt die Motivation der Klage. Es scheint unwahrscheinlich, dass das Call-Centers mit der Beanstandung eines zwei Jahre alten Textes auf Image-Verbesserung abzielt.

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