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iLike: MySpace kauft Facebook-App

Seit Tagen rumorte es in der Branche, jetzt bestätigte MySpace-CEO Van Natta: Das Network kauft den Musikempfehlungsdienst iLike. MySpace will den Service nun möglichst schnell auf seiner Plattform integrieren. Pikante an dem Deal: Mit über zehn Millionen Nutzern ist iLike einer der erfolgreichsten App-Entwickler des MySpace-Rivalen Facebook. iLike-CEO Ali Partovi lästerte vorsorglich bereits schon einmal gegenüber CNet über Facebook: "Twitter und das iPhone sind die Plattformen der Zukunft."

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Die Zusammenarbeit mit Facebook will iLike jedoch nicht beenden. Auch das Social Network will mit Parovi und dessen Team – erst einmal – weiterarbeiten: “iLike war eine der ersten Applikationen, die für Facebook entwickelt wurden. Mit über zehn Millionen Nutzern, ist die App ein großer Erfolg. Wir gehen davon aus, dass unsere Nutzer auch weiterhin mit Hilfe von iLike Musik entdecken und teilen können”, kommentierte ein Facebook-Sprecher gegenüber Insidefacebook.com.

MySpace übernimmt alle iLike-Mitarbeiter und das gesamte Management-Team. Zunächst sollen die Musik-Kenner sogar in ihren eigenen Büros in Seattle weiterarbeiten. Eine räumliche Integration mit MySpace ist vorerst nicht geplant.

iLike ermöglicht es den Benutzern, ihre Lieblingsmusik zu benennen und Play-Listen mit anderen Usern auszutauschen. Laut Firmen-Angaben haben sich bereits über 50 Millionen Surfer bei dem Start-up registriert.

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Zukünftig will MySpace das Angebot von iLike zudem noch massiv erweitern: “Wir glauben, dass iLike nicht nur auf Musik begrenzt ist, sondern alle Bereiche einschließen sollte, die für MySpace-Nutzer interessant sind – wie Entertainment, Video und Games”, sagte Van Natta.

Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben, soll nach Insider-Informationen jedoch bei rund 20 Millionen Dollar liegen. Für Netzwertig-Blogger Andreas Göldi ein enttäuschender Betrag, der beweist, dass “Facebook weder ein “Social Operating System” ist, noch eine brauchbare Plattform für ernsthafte Start-ups”.

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