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Die Magie der Kujau-Fälschung

25 Jahre nach dem Prozessauftakt wegen der gefälschten Hitler-Tagebücher im "Stern" reflektiert Kujau-Verteidiger Kurt Groenewold im "SZ"-Interview die Folgen der Affäre. Seine Einschätzung: "Ich denke, dass dem 'stern' durch den öffentlichen Prozess der aufklärerische und linke Glanz abhanden kam."

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Groenewolds Strategie für den Fälscher Konrad Kujau war zukunftsweisend: Er band – nach amerikanischem Vorbild – die Öffentlichkeit geschickt ein. Der Anwalt: “Fälschung hat etwas Magisches, gerade, wenn es dann gelingt, einen so großen Fisch wie den ‘Stern’ zu foppen.” Journalisten hätten sich damals von Kujau Hitler-Autogramme geben lassen. Groenewold rechnet sich als Verdienst an, “dass Kujau nicht als allein verantwortlicher Bösewicht” gesehen wurde.

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