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“Guardian” verpatzt Währungsspekulation

Während die "Guardian Media Group" (GMG) unter weltweiter, erschütterter Anteilnahme die Einstellung des ehrwürdigen "Observer" berät, versucht das Management, einen peinlichen Patzer zu beschönigen. Ein zum Unternehmen gehörender Investmentfond verlor etwa 28 Millionen Euro bei Währungsspekulationen.

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Wie Wolfgang Koydl in der “SZ” vorrechnet, hat die verkorkste Spekulation fast ein Drittel zum Gesamtverlust von 90 Millionen Pfund beigetragen, den die Verlagsgruppe kürzlich für 2008 vermelden musste. Die GMG betont, der 200 Millionen Pfund schwere Fonds werde von Spezialisten gemanagt.
Wie peinlich den Verlagskaufleuten der Verlust ist, zeigt die Behauptung, der Fonds habe im ersten Jahr gar keinen Gewinn abwerfen sollen. Konkurrenten wie der “Telegraph” bemerken maliziös, die riskanten Fonds-Geschäfte der linksliberalen Gruppe seien “likely to raise a few eyebrows”. Die glücklosen Jongleure verloren das Geld, als der Dollar plötzlich gegenüber Pfund Sterling anstieg.

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