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Sexualstraftäter beim Namen nennen

Medien dürfen grundsätzlich Gewaltverbrecher namentlich nennen und detailliert über die Tatumstände berichten. Das öffentliche Informationsinteresse habe in solchen Fällen Vorrang vor den Persönlichkeitsrechten des Straftäters. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht am Donnerstag in einem veröffentlichten Beschluss. Damit scheitert die Klage eines verurteilten Ex-Fußballprofis.

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Eine Identifizierung des Täters ist allerdings keineswegs immer erlaubt. Während laufender Ermittlungen muss die Presse aufgrund der grundsätzlichen Unschuldsvermutung auf Namensnennung verzichten. Zudem sollten die Persönlichkeitsrechte von jugendliche Straftäter stärker gewichtet werden.

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