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DW: Mehr Geld für Qualitätsjournalismus

Der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann, hat sich für "mehr Investitionen in Qualitätsjournalismus weltweit" ausgesprochen. Bei der Eröffnung des Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn sagte er am 3. Juni: "Im Zeitalter der Medienmassen ist qualitativ hochwertiger Journalismus kein Auslaufmodell. Er wird vielmehr auch künftig für zivilgesellschaftliche und friedensstiftende Prozesse gebraucht."

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Die wachsende Zahl der Akteure im Web 2.0 fragmentiere die Medienlandschaft immer mehr. Nach anfänglicher Euphorie über die vielen neuen Möglichkeiten sei bei Machern und Nutzern nach Ansicht Bettermanns jedoch eine gewisse Ernüchterung zu beobachten. Die Nutzer suchten mehr und mehr nach Qualität und Verlässlichkeit.

Journalisten hätten ihr Monopol als Welterklärer zwar verloren, doch wachse ihnen eine neue Funktion als Scout durch die immer unübersichtlichere Medienwelt zu: “Werte wie Verlässlichkeit, Unabhängigkeit und Ausgewogenheit der Berichterstattung werden künftig eher noch mehr geschätzt.”

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