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Bertelsmann will hunderte Millionen einsparen

Eine Woche vor der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal hat Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski gewarnt: "Tatsache ist, dass der Start ins laufende Geschäftsjahr herausfordernd war." Im Interview der FAZ kündigte er zugleich Kostenkürzungen um "mehrere hundert Millionen Euro" an.

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Der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Medienkonzern (u.a. RTL, Gruner+Jahr) schloss einen operativen Verlust für das ganze Jahre 2009 aus, wollte für das Ergebnis “unter dem Strich” aber “nicht die Hand ins Feuer legen”. Bei der Werbung, verantwortlich für etwa ein Drittel des Bertelsmann-Umsatzes, sei mit 10 Prozent Rückgang zu rechnen, die Dienstleistungen der Tochter “Arvatis” entwickelten sich dagegen gut.
 Zum gedruckten Journalismus fiel nur ein knapper Satz: “Das Zeitschriftengeschäft erfindet sich gerade neu. Wir werden uns auf Objekte konzentrieren, die spannende Hintergründe und damit einen qualitativen Mehrwert liefern.” Das wird bei Gruner+Jahr nicht eben beruhigend wirken.

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