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FAZ: Finanznot beim HR ist „glatt gelogen“

FAZ-Medienchef Michael Hanfeld geht mit der Führung des Hessischen Rundfunks hart ins Gericht: Die bevorstehenden Einsparungen bei Nachrichtensendungen hätten nichts mit Geldnot, sondern mit Ideenlosigkeit zu tun. Hanfeld: „Sie sollten ihr Publikum nicht für dumm verkaufen.“

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Die Führung des HR will heute darüber entscheiden, wie bis 2012 rund 64 Millionen Euro einzusparen seien – als wahrscheinlich gilt die Streichung von, unter anderem, einer Spätausgabe des „hessenjournal“.
Die FAZ kritisiert dagegen die „Overhead“-Kosten des Senders: „Gilt bei anderen Anstalten die Faustregel, dass von den Einnahmen 30 Prozent direkt ins Programm fließen (….)wissen Insider, dass diese Quote beim HR noch weit niedriger liegt“. Allein die Fahrbereitschaft habe 22 Festangestellte, um das Programm kümmere sich „eine Handvoll freie Mitarbeiter“.

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