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Mohn droht Ärger durch Aktionäre

Christoph Mohn, der vor kurzem eingestehen musste, dass er mit Lycos gescheitert ist, droht Ärger: Am 12. Dezember findet in Amsterdam die Hauptversammlung der Lycos-Aktionäre statt. In einem Brief an Jürgen Richter, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, hat ein Kleinaktionär gefordert, dass der Vorstandsvorsitzende Mohn am Tag der Hauptversammlung abberufen werde - "wegen gescheiterter Geschäftspolitik ohne Abfindungszahlungen".

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Mohn habe es trotz erheblicher Mittel in nahezu zehn Jahren nicht geschafft, das Unternehmen in schwarze Zahlen zu führen, begründet der kritische Kleinaktionär sein Anliegen. Außerdem fordert er, das Unternehmen durch einen neutralen Liquidator abwickeln zu lassen.

Christoph Mohn hatte angekündigt, dass 50 Millionen Euro der noch vorhandenen 130 Millionen Euro liquider Mittel an die Aktionäre ausgeschüttet werden sollen. Ein Angebot, das ebenfalls für Unruhe unter den kritischen Aktionären sorgt, die eine höhere Ausschüttung für plausibel halten.

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Mohn hat mit Lycos seit dem Börsengang im Jahr 2000 rund 600 Millionen Euro Minus angehäuft – der 12. Dezember im Amsterdamer Hotel Okura dürfte nicht vorweihnachtlich-harmonisch ablaufen.

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