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Holtzbrinck investiert in Stylight

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck ändert möglicherweise ihre Investitionsstrategie. Bislang probierten die Stuttgarter bei ihren Web-Engagements verschiedenste Online-Segmente und Geschäftsmodelle aus. Nach einer ersten Konsolidierungswelle, deren vorläufiger Höhepunkt gerade mit der Schließung von Zoomer.de erreicht wurde, könnte es sein, dass sich die Stuttgarter nun stärker auf Shopping-Angebote konzentriert. Der Vorteil: Alle Start-ups die auf den Verkauf von […]

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Die Verlagsgruppe Holtzbrinck ändert möglicherweise ihre Investitionsstrategie. Bislang probierten die Stuttgarter bei ihren Web-Engagements verschiedenste Online-Segmente und Geschäftsmodelle aus. Nach einer ersten Konsolidierungswelle, deren vorläufiger Höhepunkt gerade mit der Schließung von Zoomer.de erreicht wurde, könnte es sein, dass sich die Stuttgarter nun stärker auf Shopping-Angebote konzentriert. Der Vorteil: Alle Start-ups die auf den Verkauf von Produkten setzten, erzielen vom ersten Tag an Einnahmen. Burdas Tomorrow Focus AG hält sich schon länger an diese Investitions-Strategie.

Erster Hinweis für einen Taktik-Wechsel ist das neueste Investment von Holtzbrinck Ventures in das Münchner Mode-Start-up Stylight.de. „Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass im eCommerce ein Trend zur stärkeren Spezialisierung auf einzelne Branchen erkennbar ist.  Mode sehen wir dabei klar als das Segment mit dem größten Potential. Stylight konnte uns mit seinem ausgezeichneten Produkt, der ausgereiften Plattform und einem engagierten und kompetenten Team überzeugen. Wir denken, dass Stylight das Potential in sich birgt, die Plattform für Modeshopping im Internet schlechthin zu werden“, sagt Rainer Märkle, Principal bei
Holtzbrinck Ventures.

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Das im vergangenen November gestartete Unternhemen versteht sich als Mode-Portal im Internet, dass es ermöglicht, in vielen Online-Shops gleichzeitig nach Modeartikeln verschiedenster Marken zu suchen. „Aufgrund neuester Algorithmen der Bilderkennung kann der Kunde bei Stylight ausgehend von einem Produkt ähnliche Artikel finden, die in Schnitt und Farbe übereinstimmen“, heißt in der Selbstbeschreibung.

Stylight finanziert sich aus Provisionen für vermittelte Verkäufe und wurde bislang durch das Förderprogramm EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Gegründet wurde das Unternehmen 2008 neben Benjamin Günther von Anselm Bauer, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon in München. Die vier lernten sich während des Studiums Technology Management am Münchner Center for Digital Technology and Management kennen.

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