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EU-Kommission fordert Zoll für Smartphones

Die EU-Kommission betrachtet Smartphones nicht mehr als einfaches Handy und will entsprechend Einfuhrzoll auf die Geräte erheben. Künftig müssten die Hersteller für ihre technischen Alleskönner 14 Prozent Zollgebühren bezahlen. Für die Hersteller Nokia, Samsung und Motorola kommt der Vorstoß ungelegen – sie kämpfen seit der Finanzkrise mit Absatzrückgängen.

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Die Idee ist nicht neu: Bereits im vergangenen Jahr haben Deutschland und die Niederlande vorgelegt. Die deutsche Zollverwaltung hat den Smartphones die Abgabenfreiheit bereits entzogen. Handys, die über einen Chip zur Satellitenortung verfügen, sollen von den Herstellern als „Navigationsgerät“ eingeführt werden. Jetzt soll eine europaweit einheitliche Lösung gefunden werden.

Künftig könnten Navigationshandys mit 3,7 Prozent verzollt werden, wenn sie Fernsehformate abspielen können, werden sogar 14 Prozent fällig.

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