Das Anfang des Jahres gestartete Webunternehmen Revolution Health kommt langsam in Gang. Zeit für den AOL-Gründer Steve Case, sein nächstes Projekt anzugehen. Und das ist nicht minder ambitioniert: Case möchte die Bezahlmöglichkeiten im Internet „revolutionieren". Und tritt damit vor allem gegen eBays PayPal an.
Unter dem Motto „Currency for the 21st Century” bietet die Site seinen Kunden eine „RevolutionCard” an. Das ist eine Kreditkarte, bei der für den Endverbraucher keine jährlichen Gebühren anfallen. Auch für die Händler ist die neue Kreditkarte günstig: Sie müssen nur 0,5% der Transfersumme abgeben; das ist deutlich weniger als bei anderen Karten.
Wie üblich gibt sich Case, der für dieses Projekt sein altes Unternehmen AOL als Partner gewinnen konnte, unbescheiden: „Wir haben ein innovatives Web- 2.0-Unternehmen aufgebaut, das sich neuester Technologien bedient und angetreten ist, um ein Jahrzehnte altes System aufzubrechen. Unser Ziel ist es, der Branche ein einfaches, bedienerfreundliches, sicheres Zahlungssystem zu liefern, das das Geld dahin zurückbringt, wo es hingehört: in die Taschen des Verbrauchers."
Im Aufsichtsrat von Revolution Money sitzen einige Prominente aus Politik und Wirtschaft: Lawrence H. Summers, Finanzminister unter Bill Clinton, David Pottruck, ehemals CEO der Investmentfirma Charles Schwab sowie Russell Hogg, ehemals Chef bei MasterCard. In den nächsten Monaten sollen 100 000 RevolutionCards in Umlauf gebracht werden, innerhalb eines Jahres will man eine Million Kreditkarten verteilen.
PLUS / MINUS
Bei diesen Konditionen sollte die Karte eigentlich schnell Akzeptanz finden...
...aber die Konkurrenz von PayPal, Visa und MasterCard ist potent und wird reagieren.
Es wird Zeit, dass sich jemand traut, gegen die viel zu hohen Transaktionskosten bei Kreditkarten anzugehen. Case & Co. haben dafür das nötige Kapital.
08.03.13 17:52
jorke kaiven Web-Site
http://lvpuma.com