Just qik it: Der neue mobile Dienst Qik ermöglicht es registrierten Usern, Videos von ihren Handys live ins Internet zu "senden". Was bisher nur über den Umweg verschiedener Seiten wie Kyte oder Seesmic funktionierte, die den Inhalt erst noch uploaden mussten, klappt nun wie von allein. Lediglich eine circa fünf Sekunden lange Verzögerung liegt zwischen der Aufnahme und der Wiedergabe im Netz.
Um den Dienst zu nutzen, muss man sich auf der Site registrieren und die kostenlose Qik-Software auf dem Handy installieren. In Sekundenschnelle führt einen Qik dann durch das Menü und ebenso schnell hat man den Dreh raus: Das Aufnehmen und Streamen ist kinderleicht. Jeder Qik-Nutzer bekommt eine eigene URL, wie etwa qik.com/nutzername, auf der die Livestreams zu sehen sind. Alle älteren Videos werden automatisch hier archiviert. Es ist zudem möglich, die Videos direkt auf Twitter zu posten, andere Social Networks werden folgen. Momentan ist die Applikation nur für verschiedene Nokia-Handys erhältlich, weitere Hersteller und Modelle sollen allerdings in den kommenden Wochen hinzukommen.
Hinter Qik steckt Visivo Communications, ein junges Start-up aus Santa Clara. CEO der Firma ist der Software-Entwickler Ramu Sunkara, der zuvor bei Oracle tätig war. Da die Software momentan kostenlos downloadbar ist und keinerlei Werbung auf der Site zu finden ist, muss Visivo auf ein anderes Business-Modell setzen. Wahrscheinlich ist, dass Qik, sobald sich der Dienst durchgesetzt hat, gegen Lizenzierung von Handyherstellern integriert werden kann. Und auch Affiliate-Programme mit großen Social Networks sind denkbar.
PLUS / MINUS
Die Applikation macht einfach Spaß und ist kinderleicht zu bedienen!
Die Konkurrenz ist groß – und Companys wie Xohm sind finanziell gut aufgestellt.
08.03.13 17:52
jorke kaiven Web-Site
http://lvpuma.com