Niklas Bolle hat nach Mygall.de im Dezember 2007 ein zweites Shopping-Portal mit Kunstinhalten gelauncht. Diesmal handelt es sich nicht um Reproduktionen in Form von Kunstdrucken, sondern um Originale in Öl auf Leinwand. Die Motive werden in Deutschland entworfen und in China gemalt. In einer kleinen Manufaktur im Südosten des Landes kommen junge Künstler zusammen und setzen die Aufträge in begrenzter Stückzahl um. Dabei entsteht jede Woche ein neues Gemälde, das jeweils montags um Mitternacht auf der Seite Niboki.de präsentiert und zum Kauf angeboten wird. Es gibt keine Möglichkeit der Nachbestellung, der Laden schließt also, wenn das letzte Bild verkauft ist und öffnet erst wieder am darauffolgenden Montag um null Uhr.
Die Motive der Gemälde erinnern an Kunstdrucke, wie man sie etwa in schwedischen Möbelhäusern erwerben kann. Die Aussage der Betreiber, dass hier Meister am Werk wären, die hochwertige Gemälde produzierten, muss man relativieren. Ein Blick auf die "Wall of Fame" von Niboki wird selbst dem Laien offenbaren, dass hier Akkordarbeit feilgeboten wird.
Niklas Bolle führt mit Niboki seinen Weg als Internet-Galerist konsequent fort. Die Seite ist mit Web-2.0-Features angereichert; so können registrierte Mitglieder die Bilder bewerten und Kommentare schreiben. Der preisliche Rahmen gestaltet sich zwischen 40 und 150 Euro pro Stück, wobei der Versand innerhalb Deutschlands im Preis enthalten ist.
PLUS / MINUS
Der Preis ist erstaunlich gering.
Nach einer Woche verfällt das Angebot, egal, ob es noch Restposten gibt.
08.03.13 17:52
jorke kaiven Web-Site
http://lvpuma.com