1. Deutschlandradio: Mehr Kooperationen im Streaming-Markt denkbar

    Früher blieben Rundfunksender gerne für sich – Kooperationen waren selten. Das ist heute anders. Der digitale Wandel beschleunigt das. Das öffentlich-rechtliche Deutschlandradio denkt über neue Bereiche nach, Hörerschaft zu erreichen. Das Ganze hat mit Bussen zu tun.

  2. Vor richtungsweisender KEF-Empfehlung: Länderdebatte um neue Beitragshöhe ab 2021 startet

    Die Länder stehen vor der Frage, wie hoch der Beitrag für die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland künftig sein soll – und bekommen jetzt eine richtungsweisende Empfehlung.

  3. Länderchefs entscheiden über Erhöhung des Rundfunkbeitrages: Indexmodell Ja oder Nein?

    Um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags gibt es immer wieder hitzige Diskussionen. Ob künftig ein Index veranschlagt wird, darauf müssen sich die Ministerpräsidenten nun einigen. Dabei ist eine Erhöhung für die Senderchefs der Öffentlich-Rechtlichen alternativlos.

  4. Sendepause beim Deutschlandradio: Intendant Stefan Raue droht Rauswurf seiner Programme aus dem Kabelnetz

    Dem Deutschlandradio droht die Abschaltung seiner Programme im Kabelnetz. Betroffen sind die Regionen Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Grund hierfür ist ein Streit mit dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia um die Einspeiseentgelte. Eine Einigung ist allerdings nicht in Sicht. Derzeit bemühen sich der Intendant Stefan Raue, die Staatskanzleien und die Landesmedienanstalten um eine Lösung.

  5. Nach Urteil zum Rundfunkbeitrag: Medienstaatssekretärin Raab rechnet mit Einzelfallprüfung bei doppelten Beitragszahlern

    Der 2013 eingeführte Rundfunkbeitrag ist im Großen und Ganzen mit dem Grundgesetz vereinbar. Menschen mit zwei Wohnungen, die den Beitrag bisher doppelt zahlen müssen, werden aber zu stark benachteiligt. Die rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab betont nun, dass es sich um verschiedene Konstellationen handeln würde. „Es wird Einzelfallprüfungen geben“, sagte sie.

  6. Ist der Rundfunkbeitrag für ARD und ZDF rechtmäßig? Urteil des Verfassungsgerichts steht bevor

    Das Ende eines langjährigen Streites steht bevor: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am morgigen Mittwoch, 18. Juli, darüber, ob der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form rechtmäßig ist oder nicht. Im Kern geht es dabei um zwei Fragen: ob es sich bei dem Beitrag nicht vielmehr um eine Steuer handelt. Zweitens muss geklärt werden, ob es zulässig ist, den Beitrag von derzeit monatlich 17,50 Euro pro Haushalt beziehungsweise Wohnung zu erheben.

  7. Der Geist der Einigung: Wie Verlage, ARD, ZDF und Politik den Dauerstreit um das Telemediengesetz entschärft haben

    Die deutschen Verlagshäuser, ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Ministerpräsidenten haben sich endlich dazu durchringen können, einen Kompromiss in der Frage rund um die Ausgestaltung öffentlich-rechtlicher Aktivitäten im Internet zu finden. Auch wenn der Kompromiss in Sachen neues Telemediengesetz sich erst noch in der Praxis bewähren muss, ist die Einigung ein Meilenstein, bei dem alle Seiten ihr Gesicht wahren.

  8. Ende der Tagesschau-App? Mögliche Einigung zwischen Intendanten und Verleger beim Telemediengesetz

    Zwischen den Verlagen und den öffentlich-rechtlichen Anstalten bahnt sich ein Ende des Dauerstreits um die Online-Angebote an. ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen sich mit den Zeitungsverlegern auf ein neues Telemediengesetz geeinigt haben. Danach sind die öffentlichen-rechtlichen Anstalten bereit, das Verbot der Presseähnlichkeit zu akzeptieren. Die Konsequenz: die Sender würden künftig auf längere Texte ohne Sendungsbezug bei ihren Web-Angeboten verzichten.

  9. “Lüge ist Alltag geworden”: der starke Aufruf von Mathias Döpfner für einen kraftvollen und seriösen Journalismus

    Lügen und Fake News bedrohen nicht mehr nur die Medien, sondern die gesamte Demokratie. Davon ist der Springer-CEO und BDZV-Präsident Mathias Döpfner überzeugt. In einem Gastbeitrag für das Programm-Magazin des Deutschlandradios konstatiert er eine Art “digitaler Mehltau”, der sich über das Ökosystem aus Medien, Politik und Bürgern lege.

  10. Neuer Sendeauftrag: Bundesländer arbeiten an Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio

    Fünf Bundesländer arbeiten an einer Reform des Auftrags von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Im Juni wollen die Länder ihr Konzept den Ministerpräsidenten vorstellen. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Neufassung der Budgets, die an Einflüsse wie die Inflationsrate angepasst werden sollen. Zuletzt war eine Diskussion über Einsparpotentiale zwischen den Rundfunkanstalten und der Politik entbrannt.