Es ist das große Sommer-Thema des Boulevards: Die bühnenreife Trennung des Ehepaars Matthäus. Liliana Matthäus inszeniert sich nach den eindeutigen Fremdflirt-Fotos auf einer Yacht von Bild bis Sat.1 in allen Medien-Kanälen. Lothar gibt derweil in Video-Botschaften den gehörnten Gatten. Seltsamer Zufall: Die Yacht, auf der Paparazzi Liliana erwischt haben, soll vom Nürnberger Millionärssohn Michael Axtmann gechartert worden sein. Dessen PR-Dame macht auch Geschäfte mit Liliana Matthäus.
Michael Axtmann lässt sich in PR-Fragen von der Ex-Tennisspielerin Renata Kochta (Power Brands) beraten. Und PR-Unterstützung braucht er wohl, immerhin hatte Axtmann schon mal eine kurzzeitige Liaison mit der Hollywood-Schauspielern Tara Reid. Auch Liliana Matthäus steht in "geschäftlicher Beziehung" zu Renata Kochta, wie diese MEEDIA bestätigt. Frau Kochta wollte sich aber darüber hinaus nicht weiter zu der Trennungsgeschichte des Ehepaars Matthäus äußern. Mal wieder einer dieser seltsamen Zufälle aus der Welt der Promis und Paparazzi: Da wird Frau Matthäus in eindeutiger Flirt-Pose auf einer Yacht fotografiert, die von einem Nürnberger Lebemann gechartert wurde, der mit derselben PR-Dame Geschäfte macht, wie Liliana Matthäus. Die Fotos landen natürlich umgehend bei Bild. Ein Schelm, wer da an Inszenierung denkt.
Das Setting für die perfekte Promi-Sommer-Soap stimmt jedenfalls bis aufs I-Tüpfelchen: Eine Trennung, eine neue Liebe, viel Tränen und noch mehr böse Worte. Natürlich beim Boulevard-Blatt der Nation, der Bild-Zeitung. Das an Melodramatik kaum zu überbietende Ende der Ehe zwischen Fußball-Ikone Lothar Matthäus und Model-Sternchen Liliana, geborene Tchoudinova, schreibt sich wie von selbst.
Seit einer Woche produziert Deutschlands meist gelesene Tageszeitung eine Follow-up-Story nach der anderen, die natürlich mit immer neuen O-Tönen der beiden schwer enttäuschen Eheleuten gespickt ist.
Trennung 2.0: Matthäus kommentiert die Inflagranti-Bilder sofort per Video-Statement
Angefangen hatte alles vor rund einer Woche, als die Bild-Zeitung Matthäus mit eindeutigen Flirt-Aufnahmen seiner Noch-Ehefrau Liliana konfrontierte, mit der es in der kurzen Ehe immer wieder zu öffentlichen Streitigkeiten und zum Jahresende 2009 zu einer Trennung gekommen war. Damals folgte die Versöhnung, die indes nur einige Monate hielt – nämlich bis Bild Matthäus die eindeutigen Flirt-Fotos Lilianas mit dem Italiener Matteo B., angeblich ein Freund von Herrn Axtmann, auf einer Yacht vorlegte. "Hier knutscht Frau Matthäus ihre Ehe kaputt", schlagzeilte Bild.
Der Ex-Bayernstar Matthäus kommentierte das prompt – und zwar nicht nur schriftlich. Wie es sich für eine zünftige Trennung 2.0 im Internet-Zeitalter gehört, war umgehend ein Video-Statement des gehörnten Gatten online: Der Einminüter bietet einen beklemmend offenen Einblick in das Seelenleben eines Ex-Fußball-Stars in einem seiner vermeintlich schwersten Augenblicke. Keine Frage: Niederlagen auf dem Platz hat der Dampfplauderer ("Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken") einst souveräner kommentiert.
"Alles Gute, ich hoffe, wir trennen uns sauber"
Es folgten Konsequenzen ("Wir werden getrennte Wege gehen"), und die waren natürlich auch umgehend auf Bild nachzulesen. Die fast intime Nähe des Springer-Blattes zum Ex-Nationalmannschaftskapitän überrascht nicht – auch in seiner Karriere hat Matthäus gegenüber dem Boulevard-Blatt gern mal aus dem Nähkästchen geplaudert (Sommer-Thema 1996: "Lothar Matthäus - mein geheimes Tagebuch") und war deswegen sogar kurzfristig aus der Nationalelf verbannt worden.
Dann kam auch das 22-jährige Nachwuchsmodell Liliana zu Wort und konterte am Wochenende in einem langen Stück in der Bild am Sonntag, die Beziehung sei längst am Ende gewesen: "Bitte melde Dich nicht mehr bei mir, wir sprechen dann mit den Anwälten. Alles Gute, ich hoffe, wir trennen uns sauber." Doch das Gegenteil ist der Fall.
Liliana Matthäus: "Er sagt gesagt, dass ich lieber spuren soll"
Der vorerst letzte Akt des sommerlichen Trennungsmelodrams hat es dann besonders in sich: Das am Montag bei Sat.1 ("Stars & Stories") ausgestrahlte Zehn-Minuten-Interview von Liliana war nicht nur tränenreich – es bot auch Einblicke ins Eheleben, die – je nachdem, wie weit man sie glauben mag – das Image des Rekordnationalspielers weiter beschädigen dürften.
Die Frage kam auf handgreifliche Auseinandersetzungen, Liliana brach in Tränen aus, schluchzte dann "Bitte, ich kann darüber nicht sprechen". Verbal habe Matthäus seine 27 Jahre jüngere Frau zuletzt eingeschüchtert: "Er hat gesagt, dass ich lieber spuren soll, mir würde eh keiner zuhören", erklärte die gebürtige Ukrainerin. "Er hat mir während unserer Zeit, in der wir zusammen waren, das Gefühl gegeben, dass ich nicht so viel wert bin", fügte die 22-Jährige hinzu. Ob er sie betrogen habe, wisse Liliana nicht, "aber manchmal habe ich das gedacht." Normalerweise greifen Sender und große Blätter für einen solchen Seelen-Striptease tief in die Tasche. Vielleicht ein lukratives Trostpflaster für die so bitter enttäuschte Liliana Matthäus.
Letzte Kommentare
29.07.10 09:41
Roland Kuse Web-Site
Fremdschämen in einer Zehnerpotenz
28.07.10 15:39
Rechtschreib fehler
Hey toller Artikel!
Allerdings hast Du einen Fehler gemacht. Einmal schreibst Du "Liliana Matthäus: "Er sagt gesagt, dass ich lieber spuren soll""
liebe Grüße
28.07.10 12:37
Gitta Becker Web-Site
Läuft das nicht immer so? Wenn man möchte, dass manwieder ins Gespräch kommt - egal wie auch immer - dann spielt man der PResse Informationen zu. Jeder Prominente hat bei irgendeiner Zeitung seine Journalisten sitzen, die ihm oder ihr noch einen Gefallen schuldig sind. Eine Hand wäscht die andere.
Ich meine nur, dass Lothar Mathäus sich weit unter Wert verkauft hat und das durch das jugendliche Alter seiner Frauen mehr und mehr im Begriff ist zu tun. Denn wenn er als Trainer arbeiten will und seine Frauen jünger als die Spieler auf dem Platz sind, dann kommt das nicht wirklich gut. Ich gönne sie ihm keine Frage, aber irgendwann gerät dies zur Lächerlichkeit.
Um als ernst zu nehmender Trainer arbeiten zu können sollte er dringest an seiner Außendarstellung arbeiten.
Gitta Becker
28.07.10 12:25
Tells It Like It Is
Und der wundert sich, dass er keine Jobs in der Bundesliga angeboten bekommt...
28.07.10 10:05
Jan Berger
Warum Loddar da mitmacht? Weil er genau so scharf auf öffentliche Aufmerksamkeit ist, wie sein ehemaliges Betthäschen. Wenn man schon keinen Job als Trainer bekommt, muss man sich wenigstens medial in Erinnerung halten. Zu Glauben dass dies nur einseitig von Ex-Partnerin kommt, ist anscheinend reines wunschdenken.