Die Nachrichtenagentur dapd erwägt offenbar, nach Spanien, Polen und Italien zu expandieren. Man führe Gespräche, erklärt dapd-Gesellschafter Peter Löw gegenüber W&V. Ob eine Expansion über Zukäufe oder Kooperationen erfolge, hänge auch von den Verhandlungspartnern ab, erklärt der Investor weiter.
Löw glaubt nicht an eine national aufgestellte Nachrichtenagentur. "Der Hauptprofit wird mittelfristig sicher nicht im Printbereich liegen. Wir planen mit anderen Ertragsquellen wie internationalen Industriekunden." Für 2011 rechnet der Gesellschafter mit einem positiven Ergebnis.
Letzte Kommentare
24.05.12 12:53
günni gruber
Aha: Internationale Industriekunden! Und für die macht dapd dann Hofberichterstattung im Stile der Geschichten zu Azerbaijan? Pfui Teufel. Journalismus ist per definition unabhängig. Wenn er das nicht ist, spricht man von PR oder Propaganda. Traurig, dass diese selbst ernannte Nachrichtenagentur das nicht in den Genen trägt.