Der britische "Guardian" launchte am Dienstag eine offene Plattform, über die User Inhalte des Nachrichtenportals in externe Internetseiten integrieren können. Auf der Website werden künftig zwei separate Dienste angeboten: eine offene Schnittstelle, die es externen Entwicklern ermöglicht, "Guardian"-Applikationen zu schreiben sowie eine frei zugängliche Datenbank.
Damit folgt der "Guardian" dem Vorbild der US-amerikanischen "New York Times", die bei ihrem Nachrichtenportal erst kürzlich eine ähnlichen Öffnung durchgeführt hat. Emily Bell, die Digital-Chefin von Guardian News & Media, bezeichnete die offene "Guardian"-Plattform als historischen Schritt und die Zukunft des Journalismus.
10.03.2009