Immer mehr Details zu Stefan Austs neuem Magazin gelangen in die Öffentlichkeit. Der Mediendienst "V.i.S.d.P." hat jetzt das komplette Redaktionsteam des früheren "Spiegel"-Chefredakteurs benannt. Offenbar baut Aust auf die Fähigkeiten ehemaliger "Spiegel"-Leute. Neun der etwa 20 Redakteure stammen vom Magazin bzw. von Spiegel TV. Zudem sind ein vormaliger "taz"-Chefredakteur sowie zwei freie Autoren der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit an Bord.
Beim gedruckten "Spiegel" hat Aust nach Informationen des "V.i.S.d.P." sechs Redakteure abgeworben: Malte Herwig und Caroline Schmidt sowie die Nachwuchsautoren Jochen Brenner, Nicolas Büchse, Christian Fuchs und Lars Gaede. Als Art Director ist Uwe C. Beyer, auch ein "Spiegel"-Ehemaliger, an Bord. Ebenfalls aus dem Spiegel-Reich, allerdings vom TV-Format, kommen Daniel Bäumler, Charlotte Krüger und Detlev Konnerth. Außerdem konnte Aust den ehemaligen China-Korrespondenten des "Stern" Adrian Geiges engagieren, sowie Severin Mevissen, die wohl wie schon für "Max" aus New York berichten wird. Ex-"taz"-Chefredakteur Max Thomas Mehr, Guido Eckert, Stefan Krücken, Stephan Seiler, Benjamin Reuter sowie die beiden freien Autoren der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": Volker Stollorz und Greta Taubert.
Bereits im Sommer war bekannt geworden, dass Thomas Amman und Christian Krug die neue Redaktion leiten werden. Amman kennt Aust aus gemeinsamen Tagen bei Spiegel-TV, Krug verantwortete zuletzt die Lifestyle-Zeitschrift "Max", die im Januar 2008 eingestellt worden war. Nach MEEDIA-Information sind die genannten Namen nicht aus der Luft gegriffen. Allerdings ist unklar, ob es in allen Fällen tatsächlich Verträge gibt oder ob nur Gespräche geführt wurden. Auch der Umfang der Tätigkeit der einzelnen Autoren ist unbekannt.
Der Berliner Mediendienst "V.i.S.d.P." verortet das zu vermutende Redaktionskonzept des in der Entwicklung befindlichen Printtitels "zwischen 'Max' und 'Spiegel'", als "schlanke" und "unterhaltende" Wochenzeitschrift. Tatsächlich haben viele Autoren bereits für "Max" geschrieben. Die Liste macht aber noch eins deutlich: So klein, wie das Projekt oft geredet wird, scheint es nicht zu sein - das zeigt die Reihe von hochklassigen und sicher nicht ganz billigen Autoren.
06.11.2009
Es ist der letzte Schuss, den Kommissar Fritz Dellwo abgibt: Der Frankfurter "Tatort" feiert am Sonntag in seiner Besetzung mit Jörg Schüttauf und Andrea Sawatzki als Kommissarin Charlotte Sänger Abschied vom TV-Bildschirm. In der Folge "Am Ende des Tages" führen die Spuren die beiden an den eigenen Arbeitsplatz: Die Geliebte ihres Chefs Rudi Fromm (Peter Lerchbaumer) wird ermordet... mehr...
Immerhin, mit dem Sport klappt es noch: Nachdem ein Sat.1-Neustart nach dem anderen floppt, kann sich der Sender zumindest über die Box-Quoten freuen. 5,27 Mio. Fans haben das Comeback von Felix Sturm nach langer Boxpause gesehen - ein grandioser Marktanteil von 28,2% und der Tagessieg. Bei den 14- bis 49-Jährigen setzte sich hingegen RTLs "101 Wege aus der härtesten Show der Welt" an... mehr...
Nachträglich alles Gute: Eigentlich hatte die Frankfurter Rundschau bereits am 1. August Geburtstag, doch wegen der Ferienzeit verlegte die Redaktion die Feierlichkeiten auf den 4. September. In der heutigen Samstagausgabe gibt es nun 64 Sonderseiten. Erster Gratulant ist Hans-Dietrich Genscher. Aber auch die Verleger Alfred und Konstantin Neven DuMont würdigen die Tageszeitung mit zwei... mehr...
Aus dem Gastspiel wurde Ernst: Am Freitagabend feierte Judith Rakers an der Seite von Giovanni di Lorenzo zwar nicht ihr "3nach9"-Debüt, dennoch war es ihr erster Auftritt als feste Moderatorin neben dem Zeit-Chef. Der 34-Jährigen war die Aufregung nicht nur ins Gesicht geschrieben, sondern auch auf die Zunge gelegt. Verkrampft wirkte sie in Gesprächssituationen, zu unspontan reagierte... mehr...
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit eindrucksvollen Zuschauerzahlen zurückgemeldet. 9,10 Mio. sahen das erste Pflichtspiel nach der WM im Ersten, darunter 3,08 Mio. 14- bis 49-Jährige. Das reichte für Marktanteile von 31,3% und 27,7% und den Tagessieg in beiden Zuschauergruppen. Im Gesamtpublikum hieß der schärfste Fußball-Kontrahent mit 5,36 Mio. Sehern "Wer wird... mehr...
Medien-Überraschung vorm Start des Kachelmann-Verfahrens: Feministin Alice Schwarzer wird für die Bild-Zeitung vor Ort vom Prozess gegen den ARD-Moderator berichten. Dies machte Schwarzer am Freitag in ihrem Blog öffentlich. Zur Begründung erklärte die Emma-Gründerin, ihr sei es in diesem Fall wichtig, "dass in einem tagesaktuellen, meinungsprägenden Blatt auch die Sicht des... mehr...
Die Telekom will weiter die Netzneutralität angreifen: Das geht aus einem internen Mitarbeiter-Memo hervor, das Schonleben.de veröffentlicht hat. Es enthüllt, dass der Provider eine unterschiedliche Behandlung von Daten einführen will. Wer zahlt, bekommt dann eine größere Bandbreite für seine Website. So will der Konzern der Internetwirtschaft ermöglichen, "neue innovative Dienste... mehr...
An diesem Montag startet der neue große Konkurrent der dpa: die dapd-Nachrichtenagentur. Cord Dreyer, der einst für den Marktführer arbeitete, führte dafür den ehemaligen deutschen Dienst der Associated Press (AP) mit dem Deutschen Depeschendienst (ddp) zusammen. Im MEEDIA-Gespräch mit Daniel Bouhs erklärt er, wie er den Agenturmarkt aufmischen will. Und wie viel er überhaupt zu sagen... mehr...
Es ist zwar Corporate Publishing, aber es könnte ein spannendes Heft werden: Die Deutsche Telekom AG bringt das neue Jugendmagazin Reif auf den Markt. Das Blatt soll vor allem Schüler ansprechen, die vor ihrer Berufswahl stehen. Produziert wird der Titel von den Machern der Jugendzeitschrift Spiesser. Im Web sind bereits 40 Reif-Seiten zu sehen. Der erste Eindruck: Das Heft kann sich... mehr...
In Köln lud die dpa-Tochter news-aktuell zu ihrer Veranstaltungsreihe Media Coffee. Diesmal diskutierten unter anderem FAZ-Mann Holger Schmidt, Trendforscher Peter Wippermann, Weber Shandwick-Chefin Astrid von Rudloff und Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan vor rund 300 Pressesprechern, PR-Fachleuten und Journalisten. Das Ergebnis: "Das Internet ist in erster Linie ein soziales Netzwerk....
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