Neuer Quotenrekord bei den Olympischen Spielen: Erstmals haben mehr als 10 Mio. Leute einen Wettbewerb aus Vancouver gesehen. 10,01 Mio. waren es bei der Biathlon-Staffel der Damen im Ersten. Auch im jungen Publikum gab es mit 3,22 Mio. 14- bis 49-Jährigen einen Rekord und Platz 1 in der Tageswertung, Leiden musste darunter u.a. ProSiebens "Unser Star für Oslo": Raabs Casting fiel mit 10,7% unter den Senderdurchschnitt auf das bisher schwächste Niveau der Reihe.
Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
1,38 Mio. junge Fans sahen die Show bei ProSieben, knapp 300.000 weniger als in der vorigen Woche. Auch "TV total" war nicht sehr erfolgreich: 0,81 Mio. reichten im direkten Anschluss nur noch für 9,9%. Spannend wird vor allem, ob "Unser Star für Oslo" im Gesamtpublikum aufholen kann, wenn am 5. März erstmals eine Ausgabe der Reihe im Ersten zu sehen ist. Denn: Bei ProSieben schauen bisher kaum Über-50-Jährige zu - und "Unser Star für Oslo" soll ja eigentlich ganz Deutschland beim Song Contest repräsentieren und nicht nur die Unter 50-Jährigen.
Unschlagbar war am Dienstag wie erwähnt Olympia: Neben der Biathlon-Staffel der Damen, die 3,22 Mio. 14- bis 49-Jährige (23,3%) verfolgten, überholte auch der passende Moderations-Block noch die Konkurrenz. Starke Zahlen gab es ab 22.25 Uhr auch noch für den zweiten Durchgang des Herren-Riesenslaloms: 1,92 Mio. fieberten mit und bescherten dem Ersten noch einen Marktanteil von 18,3%. Mithalten konnte am Dienstagabend lediglich RTL: "CSI: Miami" und "Dr. House" kletterten mit 2,34 Mio. und 2,17 Mio. über die 2-Mio.-Marke, vor allem "Dr. House" blieb dabei mit 15,8% aber unter dem Soll. Deutlich besser lief es vor 20.15 Uhr für "Gute Zeiten, schlechte Zeiten": Ohne Biathlon-Konkurrenz sahen 2,51 Mio. zu: 22,5%:
ProSieben wurde unterdessen in der Prime Time auch von Sat.1 überholt: Die Wiederholung der Romanze "Traumprinz in Farbe" sahen 1,69 Mio. 14- bis 49-Jährige - ein sehr ordentlicher Marktanteil von 12,6%. Auch die "Akte 20.10" war im Anschluss erfolgreich: 12,3% mit 1,20 Mio. jungen Sehern. Nur im Mittelmaß landete hingegen das ZDF: Die neue "Faszination Erde"-Folge erreichte mit 0,79 Mio. 6,1%, das "heute-journal" kam danach auf 6,4%. Erfolgreichstes ZDF-Programm war die Vorabend-Serie "Die Rosenheim-Cops" mit 8,1%.
Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga herrschte um 20.15 Uhr nur Quoten-Tristesse. So blieb Vox mit "Goodbye Deutschland!" bei schwachen 5,5% hängen, RTL II kam mit "Zuhause im Glück" nur auf 5,4% und kabel eins versagte mit "Mein neues Leben" und 3,0% komplett. Besser lief es vor allem davor: "Das perfekte Dinner" holte sich immerhin 8,6%, "Big Brother" 8,3% und "Two and a Half Men" um 17.30 Uhr 16,1%.
Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt war die Dominanz des Ersten riesig: Auf den ersten acht Plätzen der Quoten-Charts finden sich ausschließlich ARD-Programme. Hinter dem Biathlon sind das u.a. der Riesenslalom der Herren (5,69 Mio.), die Nordische Kombination (5,21 Mio. bzw. 5,32 Mio.) und die "Tagesschau" (7,04 Mio.). Der erfolgreichste Konkurrent war die ZDF-Vorabendserie "Die Rosenheim-Cops", die um 19.30 Uhr 4,67 Mio. einschalteten Platz 9. Auch RTL konnte eine Sendung in der Tages-Top-Ten unterbringen: "RTL aktuell" mit 4,35 Mio. Sehern.
In der Prime Time lief es für die ARD-Konkurrenz sehr bescheiden. "Faszination Erde" erreichte hier mit 4,08 Mio. rund 6 Mio. Zuschauer weniger als der Biathlon im Ersten, RTLs "CSI: Miami" folgt mit 3,94 Mio. Krimifans. "Dr. House" musste sich mit 3,12 Mio sogar noch Sat.1 geschlagen geben: Dort saßen beim "Traumprinz in Farbe" 3,49 Mio. vor den Fernsehern. ProSiebens "Unser Star für Oslo" sahen unterdessen nur 1,87 Mio., RTL II kam mit "Zuhause im Glück" auf 1,40 Mio., Vox mit "Goodbye Deutschland!" auf 1,16 Mio. und kabel eins mit "Mein neues Leben" nur auf 0,76 Mio. Zuschauer.
Es ist der letzte Schuss, den Kommissar Fritz Dellwo abgibt: Der Frankfurter "Tatort" feiert am Sonntag in seiner Besetzung mit Jörg Schüttauf und Andrea Sawatzki als Kommissarin Charlotte Sänger Abschied vom TV-Bildschirm. In der Folge "Am Ende des Tages" führen die Spuren die beiden an den eigenen Arbeitsplatz: Die Geliebte ihres Chefs Rudi Fromm (Peter Lerchbaumer) wird ermordet... mehr...
Immerhin, mit dem Sport klappt es noch: Nachdem ein Sat.1-Neustart nach dem anderen floppt, kann sich der Sender zumindest über die Box-Quoten freuen. 5,27 Mio. Fans haben das Comeback von Felix Sturm nach langer Boxpause gesehen - ein grandioser Marktanteil von 28,2% und der Tagessieg. Bei den 14- bis 49-Jährigen setzte sich hingegen RTLs "101 Wege aus der härtesten Show der Welt" an... mehr...
Nachträglich alles Gute: Eigentlich hatte die Frankfurter Rundschau bereits am 1. August Geburtstag, doch wegen der Ferienzeit verlegte die Redaktion die Feierlichkeiten auf den 4. September. In der heutigen Samstagausgabe gibt es nun 64 Sonderseiten. Erster Gratulant ist Hans-Dietrich Genscher. Aber auch die Verleger Alfred und Konstantin Neven DuMont würdigen die Tageszeitung mit zwei... mehr...
Aus dem Gastspiel wurde Ernst: Am Freitagabend feierte Judith Rakers an der Seite von Giovanni di Lorenzo zwar nicht ihr "3nach9"-Debüt, dennoch war es ihr erster Auftritt als feste Moderatorin neben dem Zeit-Chef. Der 34-Jährigen war die Aufregung nicht nur ins Gesicht geschrieben, sondern auch auf die Zunge gelegt. Verkrampft wirkte sie in Gesprächssituationen, zu unspontan reagierte... mehr...
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit eindrucksvollen Zuschauerzahlen zurückgemeldet. 9,10 Mio. sahen das erste Pflichtspiel nach der WM im Ersten, darunter 3,08 Mio. 14- bis 49-Jährige. Das reichte für Marktanteile von 31,3% und 27,7% und den Tagessieg in beiden Zuschauergruppen. Im Gesamtpublikum hieß der schärfste Fußball-Kontrahent mit 5,36 Mio. Sehern "Wer wird... mehr...
Medien-Überraschung vorm Start des Kachelmann-Verfahrens: Feministin Alice Schwarzer wird für die Bild-Zeitung vor Ort vom Prozess gegen den ARD-Moderator berichten. Dies machte Schwarzer am Freitag in ihrem Blog öffentlich. Zur Begründung erklärte die Emma-Gründerin, ihr sei es in diesem Fall wichtig, "dass in einem tagesaktuellen, meinungsprägenden Blatt auch die Sicht des... mehr...
Die Telekom will weiter die Netzneutralität angreifen: Das geht aus einem internen Mitarbeiter-Memo hervor, das Schonleben.de veröffentlicht hat. Es enthüllt, dass der Provider eine unterschiedliche Behandlung von Daten einführen will. Wer zahlt, bekommt dann eine größere Bandbreite für seine Website. So will der Konzern der Internetwirtschaft ermöglichen, "neue innovative Dienste... mehr...
An diesem Montag startet der neue große Konkurrent der dpa: die dapd-Nachrichtenagentur. Cord Dreyer, der einst für den Marktführer arbeitete, führte dafür den ehemaligen deutschen Dienst der Associated Press (AP) mit dem Deutschen Depeschendienst (ddp) zusammen. Im MEEDIA-Gespräch mit Daniel Bouhs erklärt er, wie er den Agenturmarkt aufmischen will. Und wie viel er überhaupt zu sagen... mehr...
Es ist zwar Corporate Publishing, aber es könnte ein spannendes Heft werden: Die Deutsche Telekom AG bringt das neue Jugendmagazin Reif auf den Markt. Das Blatt soll vor allem Schüler ansprechen, die vor ihrer Berufswahl stehen. Produziert wird der Titel von den Machern der Jugendzeitschrift Spiesser. Im Web sind bereits 40 Reif-Seiten zu sehen. Der erste Eindruck: Das Heft kann sich... mehr...
In Köln lud die dpa-Tochter news-aktuell zu ihrer Veranstaltungsreihe Media Coffee. Diesmal diskutierten unter anderem FAZ-Mann Holger Schmidt, Trendforscher Peter Wippermann, Weber Shandwick-Chefin Astrid von Rudloff und Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan vor rund 300 Pressesprechern, PR-Fachleuten und Journalisten. Das Ergebnis: "Das Internet ist in erster Linie ein soziales Netzwerk....
Letzte Kommentare