Das in der Medienkrise vor sich hin siechende US-Magazin Newsweek steht vor dem Verkauf. Am Montagabend meldete der Fachdienst AdAge, dass Multimillionär Sidney Harman die Traditionszeitschrift vom bisherigen Eigentümer, der Washington Post-Gruppe, erwirbt. Der Deal soll im Laufe des Tages unterzeichnet werden, allerdings gaben beide Seiten zunächst keinen Kommentar ab. Beobachter rechnen laut Medienberichten damit, dass mehr als 120 der rund 375 Angstellten entlassen werden.
Die Geschichte von Newsweek in den letzten Jahren ist eines der traurigsten Kapitel der US-Mediengeschichte. Das Blatt, das über Dekaden zusammen mit dem Time Magazine zu den Leitmedien des Landes gehörte, macht allein in diesem Jahr nach unbestätigten Berichten einen Verlust von rund 70 Millionen Dollar. Dementsprechend fällt der Kaufpreis aus: angeblich ein Dollar, wobei der Investor die Schulden der Zeitschrift übernimmt.
Nach etlichen vergeblichen Sanierungsversuchen durch die Washington Post stand Newsweek seit gut zwei Monaten zum Verkauf. Zuvor war ein aufwändiger Relaunch ergebnislos verpufft. Trotz eines harten Sparkurses zeichnete sich keine Perspektive ab, allein im ersten Halbjahr 2010 fielen die Werbeeinnahmen um 9.6 %. Die Ausgaben waren zuletzt kaum 60 Seiten stark.
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Die zweite Staffel von "Rachs Restaurantschule" könnte schon die letzte gewesen sein. Nur 1,82 Mio. 14- bis 49-Jährige wollten das Finale am Montag sehen - ein unbefriedigender Marktanteil von 15,5%. Das erste Staffel-Finale sahen im Herbst 2010 noch 2,69 Mio. (19,9%), fünf der sechs Folgen der zweiten Staffel landeten unter den RTL-Normalwerten. Gewonnen hat den Dienstag die Soap... mehr...
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