Das Geheimnis um die neue Firma von Xing-Gründer Lars Hinrichs ist gelüftet. Das Unternehmen heißt HackFwd (das steht für Hack Forward) und ist eine "Pre-Seed Investment Company". Will heißen: HackFwd unterstützt Gründer noch vor der eigentlichen Gründung, ihre Ideen umzusetzen. Für finanzielle und beratende Unterstützung verlangt HackFwd dann einen 30-Prozent-Anteil an dem neuen Startup, wovon drei Prozent aber gleich wieder weitergereicht werden.
Die drei Prozent sollen die Gründer nach Gutdünken verteilen können. Laut der Beschreibung auf der frisch gestarteten HackFwd-Website suchen Hinrich und seine Mitstreiter Leute mit Leidenschaft und Ideen, die ein einen klaren Fokus auf Konsumenten-Bedürfnisse haben. Die Geschäftsideen sollen keine Kopien bestehender Konzepte sein und das Geschäftsmodell soll skalierter sein. Das bedeutet, mit steigender Anzahl an Nutzern dürfen die Kosten und der Aufwand nicht proportional mitwachsen.
HackFwd zahlt dem Gründer bei Unterstützung das bisherige Gehalt für ein Jahr, damit er oder sie sich ganz auf das Projekt konzentrieren kann. Zusätzlich gibt es rechtlichen Beistand und Beratung sowie Marketing-Hilfe beim Start, Workshops und einiges mehr. Einige Startups sind bereits bei HackFwd dabei. Zum Beispiel ZhongWen, ein Tool um Sprachen effektiver zu lernen, oder der intelligente To-Do-Manager TheDeadline.
Hinrichs selbst ist Executive Board Member, bzw. Executive Geek wie es auf der Website humorig heißt. Weitere Board-Mitglieder bei HackFwd sind Jean Paul Schmetz, Marco Börries und Stefan Richter. Investoren bei HackFwd sind zudem Andreas Thümmler mit seiner Corporate Finance Partners Group und Florian Schweitzer mit der Brains to Ventures AG. Weitere Board-Member und Investoren sollen folgen.
Lars Hinrichs hat mit dem Open Business Club, der später in Xing umbenannt wurde, eines der wenigen erfolgreichen Web2.0-Unternehmen aus Deutschland gegründet. Im November 2009 hat er fast alle seine Anteile an Xing für rund 48 Mio. Euro an Hubert Burda Media verkauft
"Die süße Falle: Diabetes" titelte der Focus am 16. April und bewegte damit deutlich mehr Menschen als in den Wochen zuvor, dass Münchner Magazin zu kaufen. Bei den am Dienstag veröffentlichten IVW-Zahlen für die Verkaufswoche 16 kommt der Focus damit auf 140.324 Heftverkäufe im Einzelhandel (Kiosk, Supermärkte, Tankstellen & Co.) bei einem Gesamtverkauf von 581.419 Exemplaren. Weniger... mehr...
Die US-Firma Visual Revenue hat eine Analysesoftware entwickelt, mit der die Durchschlagskraft von Online-Überschriften getestet werden kann. Das "Instant Headline Testing" soll die Klickraten auf Websites deutlich erhöhen. Die Empfehlungen, wo und wie lange Artikel online stehen sollen, werden laut Unternehmensangaben in Echtzeit gegeben, auf Basis der Nutzerschaft eines... mehr...
Nach hundert Tagen als Besitzer des Deutschen Fernsehballetts sagt Peter Wolf: "Das ist ein Himmelfahrtskommando". Der Berater und TV-Produzent hatte dem MDR das Ballett zum Jahresbeginn abgekauft, die neue Intendantin Karola Wille muss sparen. Reue, Willes Angebot angenommen zu haben, sagt Wolf, verspüre er zwar nicht. Aber die Aufgabe, aus der bisher gebührensubventionierten Truppe... mehr...
5000 Folgen in 20 Jahren. Das sind Zahlen, die im schnelllebigen Medienbusiness für beeindruckende Konstanz stehen. “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” feiert in dieser Woche Jubiläum. Keine andere Serie hat sich im deutschen Free-TV so lange so gut gehalten. Und ein Ende scheint nicht in Sicht. Am Mittwoch lädt RTL zur 5000. Episode. MEEDIA blickt auf das Phänomen "GZSZ", bei dem die... mehr...
Seit der Talk-Reform in der ARD leiden die Talksendungen im Ersten an Themen-Armut und miesen Quoten. Die geballte Ladung von fünf konzeptionell sehr ähnlichen Gesprächssendungen an fünf Tagen hintereinander war keine gute Idee. “Hart aber fair” rettet sich immer öfter in Gaga-Themen, “Anne Will” sucht noch immer ihre Nische und “Beckmann” leidet unter dem Donnerstag-Sendeplatz. Wir... mehr...
Als die ARD ihre "Markenchecks" im Januar aus dem WDR Fernsehen ins Erste verschob, sorgten die ersten Ausgaben für eine Quoten-Sensation. Mehr als 6 Mio. Leute sahen den "Lidl-Check", darunter mehr als 2 Mio. 14- bis 49-Jährige. Doch die drei neuesten Ausgaben kamen im Mai längst nicht mehr an diese Zahlen heran. Nutzt sich das Konzept schon ab? Und welches waren bisher die... mehr...
Die zweite Staffel von "Rachs Restaurantschule" könnte schon die letzte gewesen sein. Nur 1,82 Mio. 14- bis 49-Jährige wollten das Finale am Montag sehen - ein unbefriedigender Marktanteil von 15,5%. Das erste Staffel-Finale sahen im Herbst 2010 noch 2,69 Mio. (19,9%), fünf der sechs Folgen der zweiten Staffel landeten unter den RTL-Normalwerten. Gewonnen hat den Dienstag die Soap... mehr...
Transparenz sieht anders aus: Die "Landespressestelle Bremen" der Piratenpartei hat über ihren jüngsten Landesparteitag Halbwahrheiten verbreitet. Sie berichtete in einer Pressemitteilung über die Wiederwahl des Landesvorsitzenden, unterließ dabei aber jeden Hinweis auf eine Kampfabstimmung um den Vorsitz. Mehrere Medien verließen sich auf die verschleiernde Mitteilung, viele Bremer... mehr...
Google soll der EU-Kommission möglichst in wenigen Wochen Rede und Antwort stehen. Die Kommission hatte Ende 2010 ein Kartellverfahren gegen den Internetkonzern eingeleitet. Vorwurf: Google missbrauche seine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt der Suchmaschinen. Joaquín Almunia, Vizepräsident der Europäischen Kommission, hat am Montag einen Zwischenstand gegeben – und fordert... mehr...
Bei einem Auftritt an der Humboldt Uni in Berlin, in einem Stern-Porträt und im aktuellen Focus verarbeitet Thomas Gottschalk sein Scheitern mit “Gottschalk Live”. Die Selbstkritik, die er zur Schau trägt, kratzt aber, wenn überhaupt, nur an der Oberfläche. Mal seien Gäste schuld gewesen, mal habe man sein Konzept nicht richtig umgesetzt, mal hat das Publikum nicht kapiert, was er... mehr...