Die italienische Regierung nutzt den Berlusconi-Angriff zu einem Vorstoß zur Internet-Zensur. Laut Heise.de plant der italienische Innenminister Roberto Maroni gegen Webseiten vorzugehen, die zu Straftaten anstiften. Insbesondere Seiten von Interessengruppen in Sozialen Netzwerken könnten künftig ganz gesperrt werden.
Die Ankündigung kommt zwei Tage nachdem ein 42-jähriger Mann den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi am Kopf verletzte. Mit seiner Ankündigung reagiert Maroni unter anderem auf Facebook-Veröffentlichungen, in denen die Gewalttat begrüßt wird.
15.12.2009Angriff auf die Couch Potatoes: Am Dienstag gewährte Google-Chef Eric Schmidt auf der IFA einen Einblick in seine Neuentwicklung Google TV. Dies soll im Herbst zunächst in den USA auf die Fernsehgeräte kommen. Eine Woche zuvor hatte Apple-Chef Steve Jobs die neue Version von Apple TV vorgestellt, das schon zum Oktober zu einem Kampfpreis in den weltweiten Handel kommt. Zwischen Apple... mehr...
Traurige Bilanz: Seit dem Einmarsch der US-Truppen im Irak im März 2003 sind 230 Medienvertreter dem bewaffneten Konflikt zum Opfer gefallen. Zu diesem Ergebnis kommt Reporter ohne Grenzen (ROG) in einer Studie zur Pressefreiheit über das vorderasiatische Land. Demzufolge hat sich nach dem Sturz Saddam Husseins die Situation für Journalisten zwar verbessert, die folgenden politischen... mehr...
Sag zum Abschied leise Servus: Via Rundmail an die Mitarbeiter ("Liebe Kolleginnen und Kollegen") verabschiedeten sich die beiden Focus-Gründungsgeschäftsführer Frank-Michael Müller und Helmut Markwort am Mittwoch aus ihrem Amt. In den Postfächern vieler Redakteure und Verlagsangestellte zappelten zu diesem Zeitpunkt bereits Newsletter mehrerer Mediendienste, die vermeldeten, dass... mehr...
Hoffentlich ist der Journalismus besser als sein Ruf: Denn wenn es nach den Ergebnissen einer aktuellen Forsa-Umfrage geht, steht es nicht sonderlich gut, um die schreibende Reporter- und Redakteurs-Zunft. Denn 62 Prozent der Bundesbürger glauben, dass Journalisten manipulativ wirken. Bei vielen anderen Indikatoren sieht es nicht besser aus: So halten 35 Prozent die Presse für unpräzise... mehr...
Als Heilsbringer der Verlagswelt wurde das Tablet angepriesen. Nach dem Verkaufsstart in Deutschland taten sich die Verlage noch recht schwer, ihre Produkte auf das iPad zu bringen. Lediglich Springer drückt ordentlich aufs Tempo und bietet mit dem Iconist sogar ein Magazin exklusiv für das Apple-Gerät an. Andere Verlage ziehen langsam nach: Die neue Holtzbrinck-App liefert seit einigen... mehr...
Der Sport-Informations-Dienst ist endlich der Provinz entkommen: Die Spezial-Agentur für Fußball, Formel Eins & Co. zog gerade von Neuss nach Köln und lud nun Promis, Medienmanager und Agenturkollegen zur Eröffnung des neuen Newsrooms ein. Geschäftsführer Michael Cremer begrüßte bei Kölsch und Mettbrötchen unter anderem Reiner Calmund oder die Speerwerferin Steffi Nerius. MEEDIA zeigt...
Neues Gesicht bei Bauer: Götz Poggensee wird zum 1. Januar 2011 die Chefredaktion von Bauers Foodzeitschrift kochen&genießen übernehmen. Der 41-Jährige folgt damit auf Klaus Heitkamp, der den Verlag laut Mitteilung aufgrund "unterschiedlicher Auffassungen über die weitere strategische Ausrichtung des Titels" verlassen wird. Poggensee ist Oecotrophologe und begann seine journalistische... mehr...
Die Debatte um Thilo Sarrazin und sein Buch “Deutschland schafft sich ab” zeigt auch ein Versagen des politischen Journalismus. Statt mit gut begründeten Beiträgen die Diskussion voranzubringen, schwimmen die meisten Leitartikler lieber im seichten Meinungs-Mainstream. Unterstützer findet Thilo Sarrazin für seine umstrittenen Thesen in eher unwahrscheinlichen und unterschiedlichen... mehr...
Der Bundesliga-Start hat den Sport-Websites einen kräftigen Besucher-Push beschert. So ist kicker online mit einem Plus von über 8 Mio. Visits bzw. fast 30% gegenüber dem Juli der größte Gewinner aller IVW-geprüften Websites und stellte fast einen neuen Rekord auf. Auch Sport1, Transfermarkt.de, Spox.com und Bundesliga.de gehören zu den Gewinnern. Deutlich verloren hat im August vor... mehr...
Die nächste Wendung in der Debatte um Thilo Sarrazin: Laut einem Bericht der Zeit hat sich der umstrittene Bundesbankvorstand für sein Buch umfassender der Ressourcen der Behörde bedient als bisher bekannt. Über einen Assistenten habe er die Bibliothek der Frankfurter Notenbank genutzt, um sich Material zu besorgen. "Außerdem ließ er durch sein Büro bei der Bundesbank Statistiken bei... mehr...
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