Googles Fast Flip wächst zu einem neuen Universal-Reader für Nachrichten heran: Seit Donnerstag stellen insgesamt 60 große Medienunternehmen Inhalte ihrer Medien zur Verfügung. Mit dabei sind jetzt auch die "New York Times", "Washington Post" und "Los Angeles Times". Während Google sich mit dem Service weitere digitale Fremdprodukte einverleibt, ergründen die Verlage mit der Hyper-Zeitung die Online-Publikation der Zukunft. Tatsächlich schreit Fast Flip förmlich nach einem mobilen Tablet-PC als Lesegerät.
Einfache Navigation und ein reduziertes Layout sind die Kennzeichen von Google Fast Flip. Hier dient alles der Funktion. Und die besteht darin, die diversen Nachrichten und Zeitungsinhalte standadisiert verfügbar zu machen, . Der Leser kann die Texte ähnlich wie bei einem Magazin zügig durchblättern – daher der Name "Fast Flip". Die Unmenge an Content lässt sich über Suchbegriffe oder Filter wie neueste oder meistgeklickte Inhalte auf ein konsumierbares Maß reduzieren.
Bereits beim Launch im September hatte Google für Fast Flip Verträge mit 36 Herausgebern aller Art abgeschlossen – Zeitungen und Zeitschriften, News-Sites und Nachrichtendienste, Fernsehen und Radio. Mitte Dezember sind 24 weitere Herausgeber mit mehr als 50 Medien hinzugekommen. 
Die Nutzer finden jetzt Storys aus der "New York Times", von Reuters, der BBC oder Huffington Post auf einer Plattform, alle im Erscheinungsbild angeglichen. Diese Hyper-Zeitung lässt sich am Schreibtisch gut lesen. Aber die Dimensionierung der Seiten und die einfache Navigation deuten in eine andere Richtung: Fast Flip schreit förmlich nach einem Lesegerät wie einem Tablet PC für überall und unterwegs. 
Noch befindet sich Fast Flip, ein Projekt von Google Labs, in der Testphase und bislang sind nur englischsprachige Medien verfügbar. Aber der Service lässt erahnen, was künftig an die Stelle der gedruckten Zeitung treten könnte.
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