Fast die Hälfte der Deutschen nimmt die Arbeit mit in den Urlaub. Das hat eine repräsentative Umfrage von YouGov Plc im Auftrag von Lastminute.de ergeben. Demnach würden 45 Prozent auch im Urlaub weiterarbeiten. Das Kuriose: Im europäischen Ländervergleich liegen wir damit noch nicht einmal vorn. Unter den 10.000 Befragten gaben 75 Prozent der Italiener an, auch im Urlaub nicht vollständig abschalten zu können. MEEDIA verrät, wie sie von unterwegs arbeiten ohne im Stress zu versinken.
Die permanente Erreichbarkeit im Urlaub hat einen guten Grund: Bei 36 Prozent der Befragten erwartet der Vorgesetzte das. Und immerhin zwei Drittel der Chefs kontaktieren ihre Mitarbeiter auch im Urlaub. Größte Triebfeder für das Nicht-Abschalten ist laut Umfrage das Verantwortungsgefühl für die eigenen Aufgaben und Zeitdruck bei neuen Projekten.
Um ihren Job von unterwegs zu erledigen, müssen Sie allerdings nicht ihr komplettes Büro mit sich herumschleppen. Clevere Clouddienste machen das Arbeiten zunehmend unabhängig vom eigentlichen Arbeitsplatz.
Ein Betriebssystem im Browser: Unter dem Namen Jolicloud ist eine Chrome-App erhältlich, die den Jolicloud-Desktop in den Browser bringt. Das hört sich kompliziert an. Aber eigentlich emuliert das Tool ein fiktives Betriebssystem. Das bedeutet: Egal, wo Sie sich befinden und von welchem Gerät Sie zugreifen: Ihr Desktop bleibt immer derselbe. Auch auf dem iPad. Wie bei Googles Chrome OS lassen sich mit ein paar Mausklicks Apps für beliebige Webseiten auf einem Desktop zusammentragen. Ein großes Plus ist die Dropbox-Integration: Verknüpft man seinen Jolicloud- und Dropbox-Account miteinander, stehen die dort gespeicherten Dateien automatisch auf jedem Jolicloud-System zur Verfügung.
Schluss mit dem Mail-Chaos: Wer mit mehreren Köpfen an einem Projekt arbeitet, kennt das Durcheinander an Korrespondenz, die vielen Mails und die vielen überarbeiteten Versionen von Dokumenten. Das muss nicht sein. Vor allem nicht im Urlaub. Der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox hat sein System so einfach und selbsterklärend gestaltet, dass man für ein Projekt lediglich einen neuen Ordner anlegen muss, um diesen dann mit den betreffenden Personen zu teilen. Per Integration in den Arbeitsplatz (Windows) und den Finder (Mac OSX) können alle auf den Ordner zugreifen. Änderungen werden automatisch übernommen, überarbeitete Dokumente überschrieben und auf die einzelnen Dateien lässt sich zugreifen wie auf einen normalen Ordner auf der Festplatte.
Dropbox auf dem Tablet nutzen: Der Cloud-Service lässt sich auch als App auf dem iPad nutzen. Das ist vor allem praktisch, wenn das aktuelle Projekt der ausgieben Lektüre bedarf. Pdfs lassen sich auf dem Tablet einfach besser lesen als auf dem Computerbildschirm. Und wer will schon permanent ein Notebook im Urlaub mit sich herumtragen.
Viele Autoren, ein Text: Mit “Google Text & Tabellen” (englisch: “Google docs”), lassen sich online Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen. Die Daten werden in der Cloud gespeichert. Auf diese Weise können mehrere Nutzer ortsunabhängig an den gleichen Dokumenten arbeiten.
Notizen da, wo Sie sie brauchen: Evernote ist ein virtuelles Notizbuch, in dem sich Notizen in Text, Bild und Ton online speichern, bearbeiten und verwalten lassen. Notizen werden bei bestehender GPS- und Internetverbindung mit den jeweiligen Geodaten versehen und auf verschiedenen Geräten synchronisiert.
Ein Photoshop im Browser: Zu Unrecht unbekannt ist der Webdienst Pixlr.com. Der kostenlose Service lässt sich am ehesten als Photoshop-Alternative im Browser beschreiben. Natürlich verfügt das Web-Tool nicht über den Funktionsumfang der Software-Suite. Doch für die wichtigsten Bildbearbeitungsschritte funktioniert das Programm im Browser vollends zufriedenstellend.
Immerhin ist Google konsequent: Bei der Eingabe von Bettina Wulff in das Suchfenster von Google-News schlägt die Maschine von sich aus sofort den weiteren Suchbegriff "Google" vor. Genau das soll nach dem Willen der ehemaligen First Lady nicht mehr passieren. Nach dem der Bundesgerichtshof gerade gegen die Auto-Complete-Funktion im Falle eines Geschäftsmannes entschied, will nun auch... mehr...
Focus-Gründer Helmut Markwort wird Partner und Herausgeber des Gratisblatts DAZ. Die Abkürzung steht für Darmstädter Zeitung, die erstmals im September erscheinen soll. Medienmacher Markwort, 76, stammt aus der hessischen Metropole und startete seine journalistische Karriere beim Darmstädter Tagblatt. Ebenfalls mit an Bord ist u.a. Anzeigenblatt-Profi Horst Vatter (Blitz-Tip, Äppler).... mehr...
Schade: Der toll produzierte ORF-"Tatort" "Unvergessen" konnte nicht mit den Rekordzahlen der jüngsten ARD-Krimis mithalten. Anstelle einer ORF-Bestleistung gab es die schwächsten "Tatort"-Zahlen seit Monaten - auch wenn es sich dabei um Jammern auf hohem Niveau handelt. Denn: Gewonnen hat der "Tatort" den Pfingstmontag natürlich dennoch - und das auch bei den 14- bis 49-Jährigen. Gute... mehr...
Der Deal ist fix: In ihrem eigenen Tumblr-Blog mit einem besonders peppigen GIF, verkündete Yahoo-Chef Marissa Mayer gerade den Kauf von Tumblr. Yahoo lässt sich das Startup offenbar 1,1 Milliarden Dollar kosten. In ihrem Posting erklärt die ehemalige Google-Managerin, dass Gründer David Karp an Bord und der Firmensitz in New York bleiben wird, sowie dass sie es nicht „versauen“ will.... mehr...
Der Kino-Blockbuster "Avatar" besitzt auch als TV-Wiederholung in 2D noch eine große Anziehungskraft: 2,98 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten dem Film am Pfingstsonntag bei RTL einen grandiosen Marktanteil von 27,2%. Damit gewann der Film im jungen Publikum auch gegen die Wiederholung des Münster-"Tatorts" "Zwischen den Ohren". Im Gesamtpublikum siegte hingegen der "Tatort" - mit... mehr...
Die beiden Lena-Jahre mit Zuschauerzahlen von 14 Mio. und mehr sind wohl endgültig vergessen. Auch diesmal verfehlte der "Eurovision Song Contest" diese Zahlen meilenweit. Mit 8,21 Mio. Sehern ging es im Vergleich zu 2012 noch einen Tick nach unten auf die schwächsten Werte seit vier Jahren. Dennoch: Den Tagessieg holte sich der ESC recht klar vor "Stubbe". Bei Sky erreichte der letzte... mehr...
Erster Rückschlag für die Show-Offensive von Sat.1. Nur 1,66 Mio. wollten am Freitag den "großen Sat.1 IQ Test 2013" sehen, darunter 880.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen bei unschönen 6,5% und 9,4%, im jungen Publikum landete die Show nicht nur hinter RTL, sondern auch hinter ProSieben und RTL II. Der Tagessieg ging dabei an "Let's Dance", im Gesamtpublikum an "Wer wird... mehr...
Wechsel von der Ruhr an den Rhein? Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, will der Verlag M. DuMont Schauberg sich offenbar eine neue Führungsstruktur geben. Anstatt eines gleichberechtigten vierköpfigen Vorstand, könnte sich künftig ein Vorstandsvorsitzender besonders verantwortlich um die Geschicke des Kölner Medienhauses kümmern. Heißeste Kandidaten auf den neuen CEO-Posten sind... mehr...
Welt-Chefredakteur Jan-Eric Peters und Medien-Journalist Stefan Niggemeier kabbelten sich bei Twitter wegen der Schuhe der deutschen ESC-Teilnehmerin Cascada. Der Dialog erinnerte an das beliebte Nein-Doch-Spielchen aus Kindertagen. Weil sich Angelina Jolie die Brüste amputieren ließ, riefen sie bei Bunte “Stop the press!” Bild schreibt bei der New York Times ab. Und angeblich hält man... mehr...
Mehr N24-Doku als Arte-Themenabend: Chefredakteur Christian Hellmann und sein Team haben die Hörzu Wissen kräftig überarbeitet. Der Science-Spin-Off der alten Tante unter den TV-Zeitschriften verspricht nun bereits auf der Titelseite „mehr Themen und mehr Wissen“. Zudem sollen jetzt auch Bewegtbildinhalte die App ergänzen. Wie würden die Fernsehexperten der Hörzu wohl ihr neues Heft... mehr...