Angriff auf Holtzbrinck und auf das eigene Investment: Nach Parship.de investieren die Seriengründer Marc, Alexander und Oliver Samwer wieder in eine Partnerbörse: eDarling.de. Ein überraschender Schritt, denn zusammen mit Holtzbrinck betreiben die drei Brüder bereits höchst erfolgreich Parship.de (Umsatz 2007: 46 Millionen Euro). EDaling.de tritt in direkte Konkurrenz mit dem alten Gemeinschafts-Investment sowie Burdas Elitepartner. Denn der Neuling hat dieselbe Funktionsweise und Zielgruppe.
Genauso wie Parship.de und Elitepartner wendet sich auch eDarling vorwiegend an Akademiker und basiert auf einem umfangreichen Persönlichkeitstest. Vor der Partnersuche müssen die Mitglieder einen langen Frageboten ausfüllen. Anhand der Antworten ermittelt ein Computer-System dann passende Dates bzw. potentielle Traumfrauen oder –männer.Auch das Geschäftsmodell der – mittlerweile – drei Player ist identisch: Alle haben auf ein Abo-Modell gesetzt und so bewiesen, dass im Flirt-Sektor Paid-Content ein Erfolgsmodell ist. 2007 sollen die deutschen Web-Singlebörsen einen Umsatz von rund 65,6 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Von diesen Einnahmen entfallen alleine 46 Millionen Euro auf Parship. Elitepartner dagegen soll – laut Wikipedia – auf einen geschätzten Umsatz von rund neun Millionen Euro kommen.Eine verblüffender fund der Statistiker von eDaling ist, dass in Deutschland pro Monat sieben Millionen Singles im Internet auf Partnersuche gehen sollen.Die Gründer Oliver, Marc und Alexander halten 87 Prozent der Anteile an dem Plattform-Betreiber Jade 853. Weitere Shareholder sind die eDarling-Geschäftsführer Frank Biedka, Lukas Brosseder und David Khalil sowie weitere Mitarbeiter der Partnerbörse. Biedka und die Samwers kennen sich schon lange. Bereits bei Jamba und MyVideo arbeiteten sie zusammen. Pikant: Auch der erste Parship-Rivale Elitepartner, hat eine Vorgeschichte im Haus des Marktführers. Bevor Arne Kahlke den Konkurrenten gründete und an Burda verkaufte, arbeitete er als Marketing-Manager bei Parship.de.
Zwischen Medien und Produktionsfirmen gibt es eine Verbeinbarung: Du bekommst von uns ein Interview mit einem Promi, dafür machst du unseren Film bekannter - kostenlos. Doch im Rahmen des Filmfestivals in Cannes scheinen erneut Produktionsfirmen Geld für Interviews mit Prominenten zu verlangen. Alliance Films, in Cannes mit Brad Pitt und Kristen Stewart und den Filmen “Killing them... mehr...
Sie hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass sie von der Überlegenheit "gemischter Teams" überzeugt ist - was Ursula von der Leyen zu einem gefragten Talkgast in deutschen Medienhäusern gemacht hat. Denn dort wird derzeit intensiv über die Gleichstellung und die Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte in Redaktionen und Verlagsabteilungen diskutiert. Nach einer Visite beim Spiegel... mehr...
Mit äußerst dürren Zeilen hat die Mediengruppe M. DuMont Schauberg Oliver Rohloff von seinen Aufgaben freigestellt. Der neue Chef von Berliner Verlag und Hamburger Morgenpost wird Stefan Hilscher. Bisher leitete der den Unternehmensbereich Köln (u.a. Kölner Stadt-Anzeiger). Ein Nachfolger für Hilscher in Köln werde ernannt, für eine Übergangszeit werde Hilscher aber zwischen Köln und... mehr...
Der Entwurf eines Leistungsschutzrechts für Verlage im Internet lässt weiter auf sich warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nun in einer Rede durchblicken lassen, dass es sobald mit dem Gesetz nichts werden dürfte. Mit einer "einfachen Rechtssetzung" sei es nicht getan. Bei der "jungen Generation" müsse für den Schutz des geistigen Eigentum geworben werden. Staatsminister Bernd... mehr...
Wenn am Samstag der Eurovision Song Contest in Baku über die Bühne geht, können einem beim Zuschauen gemischte Gefühle beschleichen. In die Freude über schräge Teilnehmer wie die Russen-Omas und die Spannung, wie Roman Lob abschneidet, mischt sich ein ungutes Gefühl. Gerade hat die BBC in einer Reportage eindrucksvoll die Menschenrechtsverletzungen im Vorfeld des Song Contests und die... mehr...
“Was ist das”, werden Sie jetzt eventuell fragen. Streetside war die Antwort des Redmonder Softwareriesen auf Google Streetview. Im vergangenen Jahr mit gleich 50 Städten gestartet scheint Microsoft den Service unerwartet in die Sommerpause geschickt zu haben. Seit dem Wochenende ist der Webdienst nicht mehr erreichbar. Woran lag es? Mangelnde Nutzung? Zu hohe Kosten? In einem Blog gibt... mehr...
Seit einigen Jahren ist die Glamour-Shopping-Week der größte Auflagenbringer für das Magazin, auch in diesem Jahr lief es hervorragend. Ausgabe 4/2012 verkaufte sich dank Rabattkarte für viele Geschäfte so gut wie kein Heft seit zwei Jahren. Mit einem Einzelverkauf, der mehr als 40% über dem Glamour-Normalniveau lag, gewinnt das Heft auch die neueste Ausgabe des MEEDIA-Kiosk-Checks -... mehr...
Mit Empörung hat der Deutsche Journalisten-Verband auf den im Internet kursierenden Mordaufruf eines Islamisten reagiert. Darin wird unter anderem dazu aufgerufen, Redakteure eines Fernsehsenders zu ermorden, die Demonstranten der rechtsextremen Vereinigung Pro NRW mit Mohammed-Karikaturen gezeigt hätten. Urheber des via YouTube und auf zahlreichen Websites verbreiteten Videos ist ein... mehr...
Die Neue Zürcher Zeitung ist gerade dabei, sich digital neu zu erfinden. Die Digital-Abteilung um Peter Hogenkamp hat parallel zur bestehenden Website NZZ Online die Beta-Version des neuen Web-Auftritts live geschaltet. Die Marke NZZ Online soll verschwinden, Online- und Print-Redaktion wurde zusammengelegt, es wird schrittweise eine Paywall nach Vorbild der New York Times eingeführt... mehr...
Während Facebook sich außergerichtlich mit Klägern einigen muss, die juristisch gegen Werbung in ihrem Namen vorgegangen waren, hat Twitter seine Tracking-Pläne offenlegt. In den neuen Datenschutzrichtlinien erklärt das Social Network, an welchen Stellen im Web man plane, Nutzerdaten zu sammeln und was mit ihnen passiere. Vorbildlich: Twitter erklärt, wie man sich diesem Tracking... mehr...