Ein Urgestein zeigt allen Web2.0-Jungspunden, wie es geht: Lange bevor Pageflakes, Netvibes und Co. mit Hilfe von personalisierten Startseiten den Versuch starteten, Ordnung in das persönliche Info-Chaos zu bringen, existierte bereits dnnd.de. Die wohl einfachste Lösung für Nachrichten-Junkies immer das aktuelle News-Geschehen im Überblick zu behalten. Das Angebot ist ein ebenso simpler wie genialer Aggregator. Dnnd zeigt von allen wichtigen Nachrichtenseiten immer die ersten drei Artikel.
Dnnd ist möglichst einfach gehalten. Der gesamte Dienst besteht nur aus einer Seite, und die einzige Einstellung, die die Nutzer vornehmen können ist, dass sie die Reihenfolge gezeigten Medien nach Belieben sortieren können. Eine einfache Funktion, jedoch mit einem verblüffenden Effekt: So entsteht ein individueller Echtzeit-Nachrichtenüberblick.
Im MEEDIA-Kurzinterview verrät Dnnd-Macher Thies Lindenthal die wichtigsten Hintergründe zu seinem News-Aggregator.
Seit wann gibt es dnnd.net?
Oh, wir sind Web 1.0-Pioniere. Dinosaurier, wenn Sie wollen. Das Angebot erscheint seit 1999, zunächst unter dem Namen Netzzeitung.de. Nach dem Verkauf der Domain an Netzeitung.de bekam das Kind einen neuen Namen.
Wer steht hinter der Seite?
DNND ist ein Feierabend-Projekt von Thies, Niels, und Wieland Lindenthal. Tagsüber entwickeln wir hochperformante Internetanwendungen in unserem Berliner Softwarearchitekturbüro finnlabs (http://finn.de). Oder vielleicht ist DNND doch eher ein Morgen-Projekt? DNND.de ist seit nunmehr 10 Jahren die erste Seite, die ich noch vor dem Frühstück abrufe.
Kann man mit dem Angebot Geld verdienen?
Die Werbeeinnahmen decken die Hostingkosten. Reich werden wir mit der Seite nicht. Das ist aber auch nicht unsere Motivation.
Wie ist die Seite entstanden?
Die Idee der Seite ist einfach: Wir wollen die drei Hauptschlagzeilen der tonangebenden Nachrichtenanbieter übersichtlich zusammenstellen. Kein Schnickschack, sondern ein klarer Querschnitt durch die Nachrichtenauswahl der einzelnen Redaktionen. Indem wir die drei Hauptschlagzeilen auslesen (und nicht z.b. die "neuesten" Meldungen aus RSS feeds), nutzen wir die Intelligenz der Redakteure und können wichtige von unwichtigen Meldungen scheiden. Im Grunde ist das Crowdsourcing pur - nur dass 1999 dieses Wort noch nicht erfunden war. Von der Idee zur Umsetzung war es kein weiter Schritt.
Sind weiter Ausbaustufen geplant?
Ja, wir sind an einem spannenden neuen Ansatz der Nachrichtenzusammenstellung dran. Allerdings haben wir gerade noch einige andere Projekte in der Pipeline - der Sommer wird Überraschungen bringen.
Mit „Solitary“ ist es Pro7 gelungen, das Sommerloch des Samstagabends noch bodenloser zu gestalten. Folgt man der Beschreibung von Tucholsky, ist ein Loch, „da, wo etwas nicht ist“. So gesehen ist das als „Next-Level-Entertainment“ gelabelte "Experiment" (DWDL) jede Menge von Nichts. Experimentiert wird mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes. Nicht erst seit „Solitary“ weiß man: Die Würde... mehr...
Nicht einmal 24 Stunden war Jörg Kachelmann wieder in Freiheit, da ging der frühere ARD-Moderator in die Offensive. Das TV-Interview, das der 52-Jährige einem freien Journalisten gegeben hatte, flimmerte zur besten Sendezeit über fast alle Kanäle. Der Fernsehmann tat das, was er ohne Frage kann: vor der Kamera überzeugend wirken. Kachelmann macht nach der Haftentlassung gut Wetter in... mehr...
Nachdem es in den beiden ersten Wochen noch so gut für die neue Sat.1-Show "Mein Mann kann" lief, ging es diesmal in Richtung Mittelmaß. Nur noch 1,08 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu - 11,4%. Ein Mitschuldiger könnte Senderfamilienbruder ProSieben sein: "Star Wars: Episode I" erkämpfte sich nämlich Werte von 1,52 Mio. und 16,2% und war damit um 20.15 Uhr die Nummer 1. In den... mehr...
Wer geglaubt hat, dass sich die sexuellen Ausschweifung der ersten Staffel "Californication" nicht mehr steigern ließen – schon gar nicht im Free-TV – der hat sich getäuscht. Am heutigen Freitag geht bei RTLII die Hollywood-Satire in die zweite Runde und setzt noch einmal einen drauf: Es gibt noch mehr Sex in einer Serie, die ohnehin schon kaum etwas anderes thematisiert. Das macht die... mehr...
Bei FAZ.net ist unter dem Namen "Deus ex machina" ("Gott aus der Maschine") ein neues Blog gestartet, das sich mit Internet-Themen befasst. Das Konzept stammt von Don Alphonso, der bereits das FAZ-Blog "Stützen der Gesellschaft" betreibt. Bei "Deus ex machina" schreiben vier feste Autoren über zwischenmenschliche, gesellschaftliche und philosophische Aspekte der Netzwelt. Das Netz-Blog... mehr...
Handelsblatt-Chef Gabor Steingart versucht, seine Redakteure mit dem Versprechen auf Naturalien pädagogisch zu Exklusivleistungen anzutreiben. Der Stern gibt sich eigensinnig und macht statt der Loveparade den bereits bestens medial ausgeleuchteten Fall Kachelmann zum Titel-Aufmacher. Beate Wedekind entdeckt angesichts der Loveparade, dass sie in Duisburg geboren wurde und schreibt... mehr...
Bei Burdas Nachrichtenmagazin Focus wurde das Abfindungsprogramm jetzt offiziell abgeschlossen. Insgesamt werden 60 Planstellen im Verlag und in der Redaktion abgebaut, betriebsbedingte Kündigungen werden nicht vorgenommen. Ziel des Programms war es, dass mindesten 50 Stellen gestrichen werden können. Wer sich schnell entschieden hat, konnte noch eine Turbo-Prämie einstreichen. In einem... mehr...
Alpenland wird zu Appleland: Am Freitag startete der Verkauf des iPhone 4 in der Schweiz. Das berichtet Chip.de. Wegen des günstigen Angebots von 769 Franken (umgerechnet 565 Euro) für das kleinste Modell (16 GB) des neuesten Apple-Handys erwarteten die Eidgenossen einen Massen-Tourismus. Um der Menschenmengen Herr zu werden, ließ Orange, einer der Anbieter des iPhone, sich eine... mehr...
Auch der Juli hat dem Anzeigengeschäft der Publikumszeitschriftenverlage keinen Aufschwung beschert. Wie die neuesten Zahlen der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des VDZ zeigen, liegt der Markt nach dem Juli 0,36% unter dem Vorjahr, nach dem Juni betrug das Minus 0,34%, es gab also nahezu keine Änderung. Größter Gewinner des bisherigen Jahres bleibt nach Anzeigenseiten gerechnet... mehr...
Burdas Internet-Tochter Tomorrow Focus hat glänzende Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. ToFo-Chef Stefan Winners freut sich über einen Umsatz, der um fast 45 Prozent auf 59,2 Mio. Euro gestiegen ist. Umsatztreiber sind weiter die Partnervermittlung Elite Partner und das Reisebewertungsportal HolidayCheck. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte im ersten Halbjahr um 21,8 Prozent... mehr...
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