Nach dieser Rechnung hat sich Stefan von Holtzbrincks Investment bestens gelohnt. Denn nach Berechnung von TechCrunch ist StudiVZ 302 Millionen Dollar wert. Jedes Jahr veröffentlicht das US-Blog eine Liste der wertvollsten Social Networks der Welt. Auf Platz eins liegt Facebook mit einer Bewertung von 10 Milliarden Dollar, gefolgt von MySpace (6,5 Milliarden Dollar). StudiVZ belegt in dem Ranking Position 13.
Techcrunch misst den Wert von Social Networks anhand der durchschnittlichen Internetausgaben pro Person in den Ländern, aus denen die Nutzer kommen. Diesen Wert multipliziert das Tech-Blog dann mit der Nutzerzahlen der Netzwerke. Der Ergebnis ist ein Punkte-Wert, den Techcrunch dann wiederum in einem Dollar-Betrag umrechnet. Facebook kommt danach auf 16,4 Millionen Punkte, was man durchaus mit einem Wert von 10 Milliarden US-Dollar gleichsetzen kann.
Die Liste:
Mit „Solitary“ ist es Pro7 gelungen, das Sommerloch des Samstagabends noch bodenloser zu gestalten. Folgt man der Beschreibung von Tucholsky, ist ein Loch, „da, wo etwas nicht ist“. So gesehen ist das als „Next-Level-Entertainment“ gelabelte "Experiment" (DWDL) jede Menge von Nichts. Experimentiert wird mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes. Nicht erst seit „Solitary“ weiß man: Die Würde... mehr...
Nicht einmal 24 Stunden war Jörg Kachelmann wieder in Freiheit, da ging der frühere ARD-Moderator in die Offensive. Das TV-Interview, das der 52-Jährige einem freien Journalisten gegeben hatte, flimmerte zur besten Sendezeit über fast alle Kanäle. Der Fernsehmann tat das, was er ohne Frage kann: vor der Kamera überzeugend wirken. Kachelmann macht nach der Haftentlassung gut Wetter in... mehr...
Nachdem es in den beiden ersten Wochen noch so gut für die neue Sat.1-Show "Mein Mann kann" lief, ging es diesmal in Richtung Mittelmaß. Nur noch 1,08 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu - 11,4%. Ein Mitschuldiger könnte Senderfamilienbruder ProSieben sein: "Star Wars: Episode I" erkämpfte sich nämlich Werte von 1,52 Mio. und 16,2% und war damit um 20.15 Uhr die Nummer 1. In den... mehr...
Wer geglaubt hat, dass sich die sexuellen Ausschweifung der ersten Staffel "Californication" nicht mehr steigern ließen – schon gar nicht im Free-TV – der hat sich getäuscht. Am heutigen Freitag geht bei RTLII die Hollywood-Satire in die zweite Runde und setzt noch einmal einen drauf: Es gibt noch mehr Sex in einer Serie, die ohnehin schon kaum etwas anderes thematisiert. Das macht die... mehr...
Bei FAZ.net ist unter dem Namen "Deus ex machina" ("Gott aus der Maschine") ein neues Blog gestartet, das sich mit Internet-Themen befasst. Das Konzept stammt von Don Alphonso, der bereits das FAZ-Blog "Stützen der Gesellschaft" betreibt. Bei "Deus ex machina" schreiben vier feste Autoren über zwischenmenschliche, gesellschaftliche und philosophische Aspekte der Netzwelt. Das Netz-Blog... mehr...
Handelsblatt-Chef Gabor Steingart versucht, seine Redakteure mit dem Versprechen auf Naturalien pädagogisch zu Exklusivleistungen anzutreiben. Der Stern gibt sich eigensinnig und macht statt der Loveparade den bereits bestens medial ausgeleuchteten Fall Kachelmann zum Titel-Aufmacher. Beate Wedekind entdeckt angesichts der Loveparade, dass sie in Duisburg geboren wurde und schreibt... mehr...
Bei Burdas Nachrichtenmagazin Focus wurde das Abfindungsprogramm jetzt offiziell abgeschlossen. Insgesamt werden 60 Planstellen im Verlag und in der Redaktion abgebaut, betriebsbedingte Kündigungen werden nicht vorgenommen. Ziel des Programms war es, dass mindesten 50 Stellen gestrichen werden können. Wer sich schnell entschieden hat, konnte noch eine Turbo-Prämie einstreichen. In einem... mehr...
Alpenland wird zu Appleland: Am Freitag startete der Verkauf des iPhone 4 in der Schweiz. Das berichtet Chip.de. Wegen des günstigen Angebots von 769 Franken (umgerechnet 565 Euro) für das kleinste Modell (16 GB) des neuesten Apple-Handys erwarteten die Eidgenossen einen Massen-Tourismus. Um der Menschenmengen Herr zu werden, ließ Orange, einer der Anbieter des iPhone, sich eine... mehr...
Auch der Juli hat dem Anzeigengeschäft der Publikumszeitschriftenverlage keinen Aufschwung beschert. Wie die neuesten Zahlen der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des VDZ zeigen, liegt der Markt nach dem Juli 0,36% unter dem Vorjahr, nach dem Juni betrug das Minus 0,34%, es gab also nahezu keine Änderung. Größter Gewinner des bisherigen Jahres bleibt nach Anzeigenseiten gerechnet... mehr...
Burdas Internet-Tochter Tomorrow Focus hat glänzende Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. ToFo-Chef Stefan Winners freut sich über einen Umsatz, der um fast 45 Prozent auf 59,2 Mio. Euro gestiegen ist. Umsatztreiber sind weiter die Partnervermittlung Elite Partner und das Reisebewertungsportal HolidayCheck. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte im ersten Halbjahr um 21,8 Prozent... mehr...
Letzte Kommentare
10.06.09 12:17
Manfred Weil Website
Nach neuen berichten zufolge soll Facebook auf knapp 15 Milliarden geschätzt werden.
Mich würde auch mal die Wertschätzung von Wkw interessieren.
10.06.09 10:55
Christoph Grimm Website
Das Problem an dem Modell ist, dass es sich nur an Userzahlen, Reichweite, average spendings per user etc. orientiert. Faktoren wie Management, Geschäfts- und Erlösmodelle, überhaupt der ganze Business-Plan wird völlig außer Acht gelassen.
StudiVZ hat keinen Mark Zuckerberg, keine Titelseite auf dem Time Magazine oder News Corp als strategischen Partner...
10.06.09 09:50
Beat Riemer
300 Mio. Dollar sind ca. 200 bis 220 Mio. Euro. Selbst wenn man diese wohl etwas überhöhten Zahlen glauben würde. Diese ca. 200 Mio. Euro in Relation zu dem vermuteten Kaufpreis zwischen 80 und 100 Mio. Euro und den laufenden Verlusten schafft dann doch eher Fragezeigen, ob das Investment so sinnvoll war und ist.
10.06.09 01:16
Klaus Eberharter
Ja klar und Techcrunch ist mindestens 100 Milliarden Dollar wert, ohne diese Hypemaschine würde Twitter ja gar keiner kennen.
Ernsthaft, wer glaubt solche Zahlen?
09.06.09 18:21
Alexander Becker Website
@Shankho Mukherjee
Vielen Dank. Der Denkfehler lag ganz auf meiner Seite. Danke für den Hinweis. Ich habe die Zahlen verändert.
Danke & Gruß
Alexander Becker (MEEDIA)