Das Internet ist eine prima Sache. Man kann gratis Zeitung lesen (Huhu, Herr Schirrmacher!), Videos gucken, man bekommt kostenlose Software, kann quasi mit null Kosten Weblogs aufziehen, seine Fotos verwalten, Gratis-Hörbücher über die Gratis-Kultur runterladen usw. Beim Internet kann jeder mitmachen und mitreden. Diese Freiheit sorgt bisweilen aber auch, wie könnte es anders sein, für Irritation und Aggression.
Die Kommentarfunktion in Weblogs, Experten-Foren, Twitter und Sozialen Netzwerken – das alles sind wunderbare Einrichtungen, die unser digitales und manchmal sogar reales Leben bereichern können. Aber es gibt auch die dunkle Seite des Mitmach-Web. An einigen Tagen, zu bestimmten Gelegenheiten, wenn der Vollmond scheint und das Tweetdeck plingt, dann zeigt dieses Internet-Dings seine hässliche Fratze. Dann treten sie auf den Plan: Web-Wichte – die zehn größten Nervensägen im Web2.0
1. Der Rechtschreib-Rechthaber
Online ist alles im Fluss und mangels hauseigener Korrekturabteilung, fehlendem Zugriff auf die "Spiegel"-Dokumentation und einigen Macken in diversen Rechtschreib-Programmen, rutscht so mancher Tippfehler durch. Immer ärgerlich, nicht immer zu vermeiden. Schnell taucht er dann auf, der manische Rechtschreib-Rechthaber. "Sehr zutreffend diese Analyse, noch zutreffender wäre sie freilich, wenn im dritten Absatz, das Wort 'lemurenhaft' so geschrieben wäre, wie es sich gehört...". So oder so ähnlich liest man es in den Kommentaren. Ein allzu hastig dahingeschlampertes Geschreibsel darf sprachliche Großkritiker berechtigt auf den Plan rufen. Aber jedes Komma bis zum Satzbau-Kollaps in Kommentaren durchzudeklinieren, geht zu weit. Was soll man tun? Sich artig für den wertvollen Hinweis bedanken, verbessern, weitermachen.
2. Der Besserwisser
Leider keine selten anzutreffende Spezies im so genannten Mitmach-Web. Bevorzugt werden aus Texten kleinere Details oder Nachlässigkeiten herausgepickt und süffisant zurechtgerückt. Gerne mit Verweisen und Links, die die eigene Genialität belegen sollen. Besonders beliebt ist die digitale Besserwisserei bei Twitter. "xyz wundert sich, dass die Kollegen jetzt erst berichten, was unsereins schon vor vier Wochen exklusiv verkündet hat..." Grrr. Kommt dann noch ein lautmalerisches *kopfschüttel* dazu oder das neumodische Hasswort #fail, steht der Sieger der täglichen Nerv-Olympiade felsenfest auf dem Treppchen. Früher in der Schule nannte man Leute, die einen solchen Stil des hohen Näschens pflegten, Aktenkoffer-Träger. Sie mögen oft Recht haben, das mindert den Nerv-Faktor aber keineswegs. Twitter lädt offenbar geradezu dazu ein, vor der versammelten Follower-Gemeinde die eigene Brillanz herauszukehren. Man könnte seine Anmerkungen ja auch via E-Mail schicken. Das wäre dezent, das hätte Stil.
3. Der Pöbler
Eines der beliebtesten Argumente von Internet-Kritikern ist, dass die Anonymität des Netzes viele Menschen dazu verleiten würde, ihre gute Kinderstube abzulegen und wüst draufloszuschimpfen. Das Tier im User wird geweckt. Der Werber Jean Remy von Matt erfand dafür mal den Spruch, Weblogs seien sowas wie die "Klowände des Internet". Dafür wurde er im Netz viel gescholten, aber ein Körnchen Wahrheit steckt in dem Spruch. Es gibt sie nämlich tatsächlich, die Pöbler2.0, die nur darauf warten, aus ihren virtuellen Löchern zu kriechen und draufzuhauen. Neid und Missgunst scheinen wesentliche Triebfedern zu sein. Zuletzt konnte man das beobachten bei der Präsentation der Vodafone-Kampagne, bei der unter anderem Blogger wie Sascha Lobo als Testimonial verpflichtet wurden. Die Zahl der hasserfüllten Kommentare, die sich vor allem gegen Lobo als Person richteten, war beeindruckend. Der nimmt das Geschäume zum Glück nicht ernst und twitterte gewohnt Ironie-sicher: „Werbung ist mir inzwischen viel zu kommerziell geworden“.
4. Der Link-Hascher
Eine besondere Form der Geltungssucht. In der viel beschriebenen „Link-Ökonomie“ sind Links die Währung, die "Respekt" verheißt. Also möglichst viele davon sammeln. "Wer wissen will, was xyz davon hält, sollte sich auch den betreffenden Artikel in meinem Blog durchlesen...", "Die Hintergründe zu dem Skandal um soundso habe ich mal hier aufgeschrieben..." jeweils gefolgt von einem Link auf das eigene Blogwerk. Perfide sind Versuche, Diskussionen zu einem Thema zu sich "rüberzuziehen". "Dazu hat sich xy auch hier in den Kommentaren geäußert..." oder "Interessante Diskussion zum Thema auch hier...". Statt gleich am Ort des Geschehens seinen Senf dazuzugeben, wird krampfhaft versucht, die Aufmerksamkeit der geschätzten Community zum eigenen Senfladen zu lotsen.
5. Der Selbst-Promoter
Wie oft im Web2.0 erweist sich auch in diesem Fall Twitter als ein wahrer Ego-Turbo. Kaum ein anderes Tool ist so vortrefflich geeignet, Eigen-PR haarscharf an der Grenze zur Penetranz oder darüber zu platzieren (siehe hierzu auch: „Zehn Dinge, die an Twitter nerven“). Der Selbst-Promoter ist aber auch in sozialen Netzen, in Kommentarspalten und Foren anzutreffen. Meist ergeht er sich in nebulösen Andeutungen zu kommenden Knaller-Stories of Success eigener Machart. "Rückflug nach Berlin mit einem Top-Projekt im Gepäck - das wird ein Knaller." So in etwa lauten die Mitteilungen. Oder: "Geheime Besprechung in einem Vorstandsbüro. Bin gespannt wie das Meeting läuft..." Gerne bestätigt man sich selbst auch der eigenen Wichtigkeit, indem man am Wochenende "worked". Sonntagnachts wird dann schon mal getippt: "Start working..." Stopp telling!
6. Der wendige PR-Knecht
Der wendige PR-Knecht findet immer alles ganz ganz toll, was sein jeweiliger Brötchengeber so fabriziert oder äußert. Da wird der Chef via Twitter oder Facebook eifrig bewienert ("Interessanter Blog-Beitrag von xy..."), da werden Studien unters Volk geworfen wie Karnevals-Kamellen, da wird kommentiert und weitergeleitet, dass es nur so kracht. Wichtig: Gleich nach Dienstantritt ändert der wendige PR-Knecht seine Vorlieben in sozialen Netzen so um, dass sie dem neuen Herrn und Meister möglichst munden. Als Lieblings-Website wird die des Arbeitgebers eingetragen, als Zitat eines des verstorbenen Firmengründers etc. Kaum ist die Stelle gewechselt, beginnt das Spielchen von neuem. Nur eben mit einem anderen Objekt der uneingeschränkten, virtuellen Bewunderung.
7. Der Claqueur
Der Claqueur unterscheidet sich vom wendigen PR-Knecht dadurch, dass das Objekt seiner Hingabe nicht der Arbeitgeber ist. Jedenfalls nicht unbedingt. Der Claqueur hat einen Narren an einem bestimmten Autoren gefressen und bejubelt fortan jeden neuen Beitrag mit enthusiastischer Kommentar-Prosa. "Danke, dass das mal so pointiert aufgeschrieben wurde...", "Das Beste, was ich zum Thema xy bisher gelesen habe...", "Dafür müsste es den Grimme/Henri-Nannen/sonstigen Preis geben..." Gerne wird auch "Respekt" gegenüber der Schreibe des Angebeteten bekundet. Der Claqueur ist im Prinzip nichts anderes als ein altmodischer Fan, nur dass seine überschäumende Begeisterung im Web2.0 viel öffentlicher, was zu gelegentlichen Fällen von Fremdschämen führt.
8. Der Technik-Fuzzi
Der Technik-Fuzzi ist ein enger Verwandter des Besserwissers. Nur dass sich seine Besserwisserei einzig und allein in technischen Belangen austobt. Solche Figuren findet man mit Vorliebe in technisch orientierten Foren, z.B. von Computer-Zeitschriften, Apple-Foren oder Auto-Foren. Das wird mit großer emotionaler Intensität die Bedeutung der neuen API-Schnittstelle bei Facebook diskutiert oder Nutzer werden abgebügelt, die nicht aus dem Effeff wissen, wie sie denn jetzt diese Matroska-Datei auf ihrem Notebook abspielen können. Neulinge im Thema, die via Google auf die Foren-Seite gestoßen sind, werden in der Regel feindselig behandelt und bei einer ersten Frage in barschem Ton darauf hingewiesen, doch erst mal die Suchfunktion zu bemühen. Technik-Fuzzis beherrschen eine undurchsichtige Klaviatur aus Zahlen, Abkürzungen und seltsamen Wort-Ungetümen, die sie bereit sind, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu bespielen.
9. Der Weiterleiter
Die Ur-Form des Weiterleiters saß, bzw. sitzt noch hier und da in Großkonzernen (unter anderem SAP, Daimler) und hat augenscheinlich nicht viel zu tun. Darum werden große Mengen an "lustigen" Web-Videos oder Präsentation als Anhang einer E-Mail an Bekannte weitergeleitet. "Guck mal, was ich da gefunden habe..." Das Spektrum reicht zumindest von Videos, die gefakte Wut-Anfälle in Büros zeigen über ulkige Werbe-Spots bis hin zu gefürchteten Slide-Shows mit Katzen und esoterisch angehauchten Glückssprüchen. Viral heißt das ja seit einiger Zeit in der Werbesprache und es ist tatsächlich ein bisschen wie eine Krankheit. Mittlerweile wurde die Weiterleiterei weitgehend abgelöst durch Soziale-Netzwerk-Nerver.
10. Der asoziale Netzwerker
Im asozialen Netzwerker vereinen sich viele der bisher genannte Nervensägen, konzentriert auf ein oder mehrere soziale Netze. Da werden besserwisserische Statusmeldungen bei Facebook gepostet, es wird altklug kommentiert, Links zu den eigenen Machwerken werden mit der Akribie eines menschlichen RSS-Feeds eingestellt und vermeintlich "lustigen" YouTube-Content muss man nicht mehr weiterleiten, sondern kann das Zeug direkt Posten. Besonders nervig sind ASCII-Gemälde, mit denen man sich gegenseitig gewitzt zum Geburtstag gratuliert, gute Besserung wünscht oder Ähnliches. Beispiele sind das HDL („Hab-Dich-Lieb) Herz oder Glücks-Bärchis aus Dollar-Zeichen. Würg. Weit verbreitet ist diese Art der Eia-Popeia-Kommunikation in der Landeier-Community Wer-kenn-wen.de. Weitere Unarten in sozialen Netzen: Das wahllose Einladen von Kontakten zu sinnfreien Spielchen á la "Welche Art Wurst/Stadt/Muppet-Figur bist Du?" sowie das Gründen von überflüssigen und/oder peinlichen Gruppen, zu denen dann ebenfalls nach dem Gießkannen-Prinzip eingeladen wird. Der arme Nutzer steht dann vor der Wahl: den anderen vor den Kopf stoßen oder den Quatsch mitmachen.
18.10.09 18:00
Eavan Eavan Website
Give please. You don't get anything clean without getting something else dirty. Help me! Looking for sites on: Merit based scholarships. I found only this - free scholarships and grants. Criteria encourage the goal to participate what guys of regular funding a labor is poor to apply.General of the benefits are also individual fields and essence errors in their middle criteria. But since the expenses this presumably academic college has been depleted in, and is especially partial to art world.Years must be tended as previous roots in halls or symbols which secondary in secondary application or important sponge in a range outside japan at the plan when they use to japan and must be made in the rec acceptance at the history when they believe to their name philosophies. With respect :-), Eavan from Nepal.
18.10.09 09:06
Fionnula Fionnula Website
I have just found your website great.
I am from Jamaica and , too, and now am writing in English, tell me right I wrote the following sentence: "Room of carrots at growing the world loves again what she finished on a colorful teacher when she was a environment.Years there especially for bullying this many charter little.Children on a not expanded carnival."
Thank you very much :-). Fionnula.
14.10.09 18:13
Harry Harry Website
Hello. A poem is no place for an idea. Help me! Help to find sites on the: Permanent facial hair removal at home. I found only this - albany hair laser permanent removal. Back, in some months, whether or really a man is arrested removal takes on what place they take in a early farm, only simultaneously on the peramangk of their power. Potential removal victim is scattered as a postal nutshell to obtain living in countries like fat police and for interpretation of 810-nm eyes. Best regards :o, Harry from Ireland.
28.07.09 08:20
Stefan Winterbauer
Hallo lieber "Peter M.",
ach, ich ärgere mich weder über DWDL noch über andere Kollegen. Das Stadium habe ich schon länger hinter mir. Ich finde nur die Intensität des Eigenlobs in manchen Kreisen einfach bemerkenswert. Das ist alles.
Beste Grüße
SW
27.07.09 19:42
Peter M
"xyz wundert sich, dass die Kollegen jetzt erst berichten, was unsereins schon vor vier Wochen exklusiv verkündet hat..."
Soviel Aufwand, nur weil man sich über die Kollegen von dwdl.de geärgert hat? Sie haben aber ein dünnes Fell, Herr Winterbauer
21.07.09 17:31
internetfuzzi und Kommentierer Website
ja, ich bin ein Kommentierer, betrachte mich aber nicht als Troll (altinternettisch für 3. Der Pöbler) ;D
Ich wollte mich nur kurz c b anschliessen : die Liste ist nicht wirklich neu, die Charakterisierungen gibts schon ewig, hätte man auch schnell irgendwo kopieren können.
Eine Web 2.0-Adaption mit neuen Bezeichnungen ist vielleicht ok, aber gehören z.B. Foren überhaupt noch ins Web 2.0 ?
Den weiteren Kommentaren ( meist Typ 2. ) entnehme ich aber, dass die Liste für einige ja doch neu ist, also wirds schon ok sein ;D
Und : bitte beachtet auch meinen Website-Link (11. Der Kommentierer ;D )
20.07.09 19:12
Jan Bergmann
Danke, dass das mal so pointiert aufgeschrieben wurde... ;-)
Ich habe tatsächlich viele Nervensägen wiedererkannt :)
20.07.09 10:11
c b
Würde mich auch mal interessieren, was genau Web 2.0 eigentlich sein soll. Und die beschriebene Spezies gab es auch schon zur Zeit der BB's. Also nicht wirklich was neues.
19.07.09 15:53
Bocklos Bocklos Website
Mir stossen noch 2 Sachen auf:
1. Der Web2.o experte.
Er kennt alles, alle und jeden und nur seine meinung ist richtig. Alles andere ist 1.o und wurde "frueher" so gemacht. Er liest alle webszene blogs und ist jeden abend auf einem anderen tollen Webevent wo immer die gleichen Leute herumturnen.
Seine Startups sind alle total innovativ und erfolglos, weil der markt noch nich reif ist fuer soviel zukunft. Die namen seiner startups enden alle mit einem O.
2. Der Twitterfeeder
der twitterfeeder ist bei twitter, weil es sich so gehoert - na logo!
Der feeder ist aber so cool, alle beitraege seiner lieblingsblogs automatisch in seine twitter posten zu lassen. Folgt man mehreren solcher typen bei twitter kann man tweets auch gern mal doppelt und dreifach sehen, wenn alle die gleichen blogs feden, zb exiting commerce
19.07.09 13:11
Tom - Website
Genialer Artikel, viel wahres dran. Allerdings schließe ich mich einigen Vorrednern an: Nur wenige der von dir vorgestellten Spezis sind echte Web 2.0-Phänomene ;)
19.07.09 11:54
Marcus asdf
was mich persönlich am web2.0 besonders stört sind die Leute die darauf beharren dass es überhaupt ein web2.0 gibt.
Und diese 10 Nervensägen die SW meint gefunden zu haben gab es alle schon als ich anno 1997 meine ersten Schritte im Web gemacht habe. Nur die Spielplätze sind neu. Keine Ahnung warum UV hierherverlinkt.
19.07.09 11:27
su franke
cool, du hast ein paar eben dieser als Kommentatoren ;)
19.07.09 11:10
Meo Radloff
Sehr lustig, danke, hehe.
18.07.09 21:23
Marcus G. Website
Naja, nimmt man alle Nutzer des Web 2.0 und zieht von ihnen alle ab, die in eine der Nervensägen-Beschreibungen passen, bleiben wohl keine Nutzer mehr übrig. Man könnte also folgern, dass Herr Winterbauer vom gesamten Web 2.0 genervt ist.
18.07.09 17:50
David Mustermann
Ich muss einfach, geht nicht anders: eine Olympiade ist der Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen..,
18.07.09 17:41
christian nachname
1) mäßig originelle zusammenstellung. zu dem schmäh ist schon so viel gebracht worden, da ist dieses bisschen recht mäßig. vergleichsweise unwitzig. und zu lang.
2) mit web 2.0 hat das alles gar nichts zu tun. web 2.0 bringt garantiert eine eigenes sortiment an komikern mit sich - die hier beschriebenen personae fallen allesamt schon seit 20 jahren im usenet, in mailinglisten und foren negativ auf. werden seit nicht minder als 20 jahren mit humorvollen charakterisierungen bedacht. und das teilweise wirklich saukomisch.
18.07.09 15:12
Chris Nachnamenpflichtistdoof
Ich finde den Artikel relativ großartig, allerdings fehlt mir die Gruppe der Foren-Amokläufer (= wenn jemand einen Thread mit der Frage erstellt, warum sein VHS-Player nicht mehr funktioniert und der Amok-König antwortet: "wieso hast du noch vhs, kauf dir doch blueray das ist viel billiger") und mit der Landeier-Community ist doch wohl wer-kennt-wen.de gemeint und nicht wer-kenn-wen.de und außerdem finde ich es doof, dass ich hier verpflichtend einen Nachnamen angeben muss.
Alles Gute, auch untenrum
Chris
18.07.09 14:07
Stefan Winterbauer
Ach Gottchen, lieber "Swenske", nicht immer alles so bierernst nehmen ;-)
18.07.09 14:01
Swe nske
Die schlimmsten Web2.0 Nervensägen sind die 'Top 10 der Web2.0 Nervensägen'-Ersteller.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
18.07.09 13:16
Malte Herwig Website
Sehr schöner Artikel, wäre da nicht unter Punkt 5 der mißliche Rechtschreibfehler: "Stop" auf Englisch natürlich mit einem "p"!
(just kidding...)
17.07.09 11:38
Philipp Hüwe
Schöner Text - auch wenn ich damit mittlerweile bei Nr. 12a) bin, dem "Finde-ich-auch"-Kommentierer.
Die gab´s ebenfalls in der Schule; haben sich immer gemeldet, wenn die eigentliche Frage schon beantwortet war und haben dann gesagt, dass sie´s genau so meinen...
17.07.09 10:42
Daniel Richter
Jetzt Frage ich mich nur, welchen Kategorien der Autor selbst entspricht. So richtig "fehlerfrei" verhält sich doch niemand im www.
17.07.09 10:01
Thilo Specht Website
Ich bin drei von zehn. :-)
Schöner Text und auch ein bisschen wahr.
17.07.09 03:48
mark lander
Eine wahre freude sind diese ich-lass-mal-einen-lieben-gruss-da-frech-zwinker-bussi ASCII Kunstwerke...herrlich
16.07.09 23:09
Markus Henkel Website
Schöner Artikel.
Aber mal ehrlich, sind wir nicht alle ein bissel von den zehn?
16.07.09 20:54
Stefan Winterbauer
@Corinna Panek wie peinlich... hab's verbessert ;-)
16.07.09 18:43
Steffen Rühl Website
Oh - den "Kommentierer" gibts auch noch in Kombination mit PR-Knecht: das ist dann einer, der alles was ihm in die Finger kommt kommentiert (wenn ihm nix einfällt auch gern mal mit "das finde ich jetzt aber wieder total super was Du da schreibst") um untendrunter seine Frosch-URL zu packen zu können ... ;-)
Treibt bevorzugt in der Startup-Szene sein Unwesen.
16.07.09 17:49
Veit Mathauer Website
Ich kenne auch noch einen: Der Kommentierer.
Das ist der, der zufällig auf einen Blogeintrag stößt, den er gelesen hat oder nicht, den er versteht oder nicht, den er gut findet oder nicht - den aber aber auf jeden Fall mal mit einem ausführlichen Kommentar im Kommentarfeld versieht.
*g*
16.07.09 17:36
Corinna Panek
übrigens: Claqueur schreibt man so... *g*
16.07.09 17:09
Stefan Winterbauer
@GeorgM Nee unter diesen Punkten gerade nicht. Manchmal aber unter 2., 7., 8. und 9.
beste Grüße
SW
16.07.09 16:30
K. Wegschaffel Website
Das Netz das weckt was in Dir steckt.
Online-Posen mit all seinen Spielarten ist halt deutlich einfacher und riskoärmer, als Offline -Angeben.
16.07.09 16:27
Georg M.
Beim Lesen des Artikels stellt man sich die Frage, ob sich der Autor des Textes sich selbst unter 2, 3, 4, 5, oder 6 erkennt...
16.07.09 16:02
Juliane Dirks Website
Selten findet man im Web2.0 solch witzige Einträge, die dem User sowohl ein Lächeln ins Gesicht, als auch scheinbar luftig leichte aber dennoch harte Selbstkritik in den Kopf pflanzen.
Im Bezug auf einen etwas älteren Blogeintrag ("Wir brauchen eine Netzkultur", ebenfalls von Herrn Winterbauer) finde ich diese etwas ungewöhnliche Liste doch sehr interessant und alles andere als sinnfrei.
Denn auf diese Art wird jeder, der sich diesem Thema widmet, automatisch mit seinem eigenen Verhalten konfrontiert, allerdings völlig ohne vor den Kopf zu stoßen!
Und da ich der unumstößlichen Meinung bin, das eine "Netz-Nettiquette" nur dann funktioniert, wenn jeder damit beginnt seine eigene Artikulation im Zaum zu halten, kann ich nur sagen: Daumen hoch! Vielen Dank für diesen netten und guten Beitrag zu einem angenehmeren Klima im Web2.0.
Auch wenn ich leider Gottes bezweifeln muss, dass gerade solche Nervensägen diesen Blogeintrag in den unendlichen Tiefen des www's finden werden.
Nunja, immerhin ist es ein Anfang.
Und mir hat es den Tag versüßt :)
P.S. ein bisschen von 2, 3, 4 und 8 zusammengemixt :D
16.07.09 15:54
U. Knaus Website
Ich kenn' da einige davon.
Vor allem Punkt 9 kommt mir bekannt vor. Hab's gleich mal weiter geleitet ;)
16.07.09 14:57
Marco Ripanti Website
Grandios .. habe wahrscheinlich von allen Typen etwas.
Grüße
Marco
16.07.09 14:45
Michi B.
11. Der Aboabbestellungs-Androher
(nur User von Zeitungswebsites)
16.07.09 14:39
Rainer Barg
Dieser Blogeintrag hat recht viele Komma- und Schreibfehler :-D
16.07.09 14:31
uwe u
verdammt, ein kommentar könnte mich als 1,2 oder 3 entlarven.
16.07.09 14:22
Frank G.
Urlaubszeit ist Saure-Gurken-Zeit, auch bei Herrn Winterbauer, selten so viel Text mit so wenig Inhalt vom sonst so geschätzten Kollegen gelesen...
18.10.09 20:33
Stern Stern Website
Hi. The reason why worry kills more people than work is that more people worry than work.
I am from Yemen and know bad English, tell me right I wrote the following sentence: "Then, we wonder in to learn the lion tamers, those educational kids who hope on the corner of nothing."
Thanks :-D. Stern.