Boyakasha, Bling Bling und ein ordentliches Say Whaaaaat: Scholz & Friends Berlin schlägt für die Arbeitgeberkommunikation der Axel Springer AG neue, unkonventionelle Wege ein. Die Berliner Agentur hat eine Employer Branding Kampagne gestaltet, die mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und viel Humor für das Medienhaus als innovativen Arbeitgeber wirbt. Unter der Leitidee “Da geht noch mehr” zeigen die Kampagnenmotive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens.
Chief Technology Officer mit Say Whaaaat?! Capabilities für Cross Channel Hammer Innovations. Die Employer Branding Kampagne der Axel Springer AG wirbt mit Berufen, die auf keine Visitenkarte passen. Und die es in der Form auch nicht gibt.
“Die Axel Springer AG gestaltet mit viel Spaß und Kreativität die Zukunft der Medien. Dafür brauchen wir Persönlichkeiten, die jeden Tag über sich und gewöhnliche Jobprofile hinauswachsen”, erklärt Dr. Alexander Schmid-Lossberg, Leiter des Geschäftsführungsbereichs Personal der Axel Springer AG. Er ergänzt: “Mit einem Augenzwinkern vermitteln wir gleichzeitig diesen Anspruch und das Versprechen.”

Stefan Wegner, Geschäftsführer von Scholz & Friends in Berlin fügt hinzu: "Die Kampagne zeigt, dass Axel Springer den Medienwandel so entschieden vorantreibt wie kaum ein anderes Medienhaus. Wir räumen mit vielen überholten Klischees auf."
Die Kampagne startet am 19. Oktober 2011 und beinhaltet Print- und Online-Maßnahmen. Sie richtet sich sowohl an externe Bewerber wie Absolventen, High Potentials und Young Professionals als auch an die eigene Belegschaft bei Axel Springer. Die Anzeigen werden nach eigenen Angaben in den nächsten Monaten in Axel-Springer-Medien, wie der Bild, der Welt, dem Rolling Stone und auf StepStone.de zu sehen sein.
Neben der nötigen Lockerheit, um junge Bewerber anzusprechen, vermittelt der Verlag damit vor allem eines: Wir stellen ein. Mit der Employer-Branding-Kampagne startet Scholz & Friends Berlin die zweite Stufe der Arbeitgeberkommunikation für Axel Springer. In einem ersten Schritt wurde die Initiative “Media Entrepreneurs” realisiert – mit einem sehr erfolgreichen Viral-Clip, in dem ein fiktiver Bewerber die Geduld des versammelten Springer-Vorstandes auf die Probe stellt.
Letzte Kommentare
24.11.11 09:20
Sebastian Blum Web-Site
Auch wenn viele Kommentare sehr kritisch sind, finde ich gut, dass solche Aktionen überhaupt gestartet werden. Ich möchte nicht werten, ob die Kampagne erfolgreich war oder nicht, aber die Kampagne scheint in meinen Augen erfolgreich zu sein.
20.10.11 09:31
Stefan Hamster
Axel-Springer-Image hin oder her. Die Kampagne ist auch abgekoppelt vom schlechten AS-Image schlicht und ergreifend unglaublich dämlich! Da gibt es nix zu deuteln. Sogar die Mitarbeiter bekamen unbegreiflicher Weise gestern morgen am Hauseingang Aufkleber mit der Aufschrift "Master Officer for Ultimate Brainflow Bling-Bling Stylez" in die Hand gedrückt mit dem Hinweis der Kolleginnen, die die Aufkleber verteilten: "Das ist eine Arbeitgeber-Initiative von Axel Springer". Dazu muss man nichts mehr sagen!
19.10.11 16:47
Hauke Brost Web-Site
Einige der hier veröffentlichten Kommentare sind so stinkig wie die Gesichter des Springer-Vorstandes im Video. Nur dass DIE so gucken SOLLEN. Sagen wir doch mal einfach ganz naiv: Kommt mal runter, Leute. Die Kampagne ist Klasse, sie ist anders, sie ist selbstironisch, die Fotos sind mega und das Video treibt einem die Lachtränen ins Gesicht. Ob Euch das Medienhaus AS gefällt, sollte doch nicht den professionellen Blick auf die Qualität der Kampagne verstellen, oder finden wir demnächst die gesamte Lucky Strike-Werbung vollkommen daneben, weil wir seit vorgestern nicht mehr rauchen? Schon erstaunlich, wie hier die eigene Befindlichkeit den professionellen Blick trübt.
19.10.11 16:40
M. Gorath
Die Kampagne des ASV ist pure Augenwischerei. Die Verantwortlichen wollen vermitteln, dass Springer ein saucooler Laden ist - und ignorieren dabei die tatsächliche Stimmung in ihrem Unternehmen. Die Außenwirkung einer solchen Kampagne ist die eine Sache; wie die aktuelle Belegschaft das Ganze sieht, eine ganz andere. Viele Mitarbeiter sehen das nämlich anders als es die Plakatwerbung suggeriert. Die bangen seit Jahr und Tag um ihren Arbeitsplatz, bekommen immer mehr Arbeit aufgebrummt, verharren aber zum Großteil beim selben Lohn - mit anderen Worten: Netto-Einkommensverluste.
Schade, dass sich Meedia immer wieder zum verlängerten Presseorgan von ASV macht und nicht mal hinter die Kulissen schaut.
19.10.11 16:36
Vorname Nachname
Hilfe! Leute! Macht doch soetwas nicht! Uncool, unaufrichtig, unnötig. Schrecklich!!