
Wer sind die 100 Medienmacher, die in diesem Jahr vor besonderen Herausforderungen stehen? Welchen Stellenwert haben journalistische Geschäftsmodelle? Warum ist Red Bull ein Medienkonzern der anderen Art? Wie wird Online Targeting unser Leben beeinflussen? Und wie ticken deutsche Startup-Inkubatoren? Das erste MEEDIA-Jahrbuch 2012 stellt und beantwortet u.a. diese Fragen. Unsere Redaktion hat auf 360 Seiten exklusive Interviews, Analysen, Reportagen, Kommentare und Statistiken zusammengestellt, die durch das Medienjahr 2012 führen. Ein Muss für alle, die in der Branche arbeiten und sich mit Medien beschäftigen.

Kreative Köpfe, Finanzgenies, Lautsprecher, exzentrische Blattmacher, Publikumslieblinge, Edelfedern, Konzernstrategen: Das "Who is Who" der Medienlandschaft ist bunter und vielfältiger als in jeder anderen Branche. Lesen Sie, wer in diesem Jahr ganz besondere Beachtung verdient, wer unter Beobachtung steht oder wem in den nächsten Monaten ein Überraschungscoup zuzutrauen ist – die MEEDIA Top 100 zeigt's.


Das britische Magazin The Economist hat in den vergangenen zehn Jahren rund 90 Prozent an Auflage hinzugewonnen und gilt als beste Zeitschrift der Welt. Das Blattrezept ist so genial wie einfach: Die Linie ist klar und pointiert, die Artikel sind schnörkellos geschrieben und machen den Leser schlauer. MEEDIA hat die Macher von The Economist in London besucht.

Campus-Feeling forever! Google hat nicht nur die Web-Welt revolutioniert, sondern auch die Büro-Kultur. Statt grau in grau geht's in den Google-Offices bunt und verspielt zu – ein cooler Einrichtungs-Mix irgendwo zwischen Uni und Kinderzimmer. Kein Wunder, dass die Company der weltweit beliebteste Arbeitgeber ist.


Mathias Döpfner ist seit mehr als zehn Jahren Vorstandschef der Axel Springer AG, und er ist der Berufsoptimist der Medienbranche. Dazu hat er allen Grund – der gelernte Journalist hat eine beispiellose Karriere hingelegt. Im MEEDIA-Exklusivinterview erklärt der 49-Jährige, wie sich die Aktien für Qualitätsjournalismus entwickeln und warum er überzeugt ist, dass die Branche vor einer neuen Gründerwelle steht.


2011 war das Jahr des Comebacks der Börsengänge von Internet-Unternehmen. Treiber des neuen Hypes auf die Debütanten ist indes eine Company, die sich im Mai an die Aktienmärkte wagt: Facebook. Dem weltgrößten Social Network wird dabei nur acht Jahre nach der Gründung als studentisches Startup wohl einer der größten Börsengänge aller Zeiten gelingen. 100 Milliarden Dollar soll Facebook dann wert sein. Aber genauso riesig wie diese astronomische Summe werden die Erwartungen von Anlegern und Analysten sein. Und was kommt dann?


Eine Geschichte, die zu unglaublich klingt, um wahr zu sein: Drei Jungs aus Köln rocken über ein Jahrzehnt das Internet – nicht mit eigenen Ideen, sondern mit einem gnadenlosen Instinkt für das nächste Milliarden-Dollar-Ding. Schnell wachsen und teuer verkaufen lautet die Devise der Samwer-Brüder. Mit Klonen erfolgreicher US-Vorreiter wurden sie megareich – und rüsten jetzt zum Globalangriff.

New York City ist ein riesiges Innovationslabor für den digitalen Journalismus. Ob New York Times, Associated Press oder das Invetigativprojekt Pro Publica – überall heißt das Trendthema Nummer eins Datenjournalismus. Unsere Autoren haben einen Blick hinter die Kulissen der Labore in Manhattan geworfen und mit den Visionären gesprochen.

Während die USA mit kreativen Web-Ideen immer neue Erfolgsgeschichten schreiben, gehen Deutschlands Investoren einen anderen Weg. Sogenannte Inkubatoren haben ein System etabliert, das Firmengründungen zur Fließbandarbeit macht. Was nach typisch deutscher Effizienz klingt, ist längst ein Milliardengeschäft, das klassische Medienhäuser offenbar verschlafen haben.


Die Zukunft der Fernsehbranche heißt Smart TV: Intelligentes Fernsehen, das mehr kann als nur laufende Programme wiedergeben. Die Technologie holt die Zuschauer dort ab, wo sie immer mehr Zeit verbringen – im Internet. Jetzt arbeiten deutsche Fernsehmacher daran, die letzte Grenze zwischen TV und Web einzureißen.

In Deutschland erreichen eBooks gerade mal einen Marktanteil von unter einem Prozent. Doch dabei wird es nicht bleiben. Digitaler Lesestoff wird nach den Prognosen von Branchenexperten für Verlage wie Leser die Zukunft sein. Der MEEDIA-Überblick zum oft verkannten Wachstumsmarkt.


Den Österreicher Dietrich Mateschitz hat die Erfindung eines süßlichen Dosengetränks zum Milliardär gemacht. Red Bull ist aber mehr als Zuckerwasser, Red Bull ist inzwischen auch ein Medienkonzern. Aktuell in der Planung: ein globaler Fernsehsender.


Über Jahre war Andreas Bartl einer der mächtigsten TV-Manager Deutschlands. Dabei hat der 49-Jährige in seiner Karriere nach Macht nie wirklich gestrebt, der Erfolg kam fast von selbst. Bei ProSiebenSat.1 verlor er jetzt seinen Vorstandsjob. Porträt eines Fernsehstrategen und Film-Freaks, der in der von Quoten diktierten Branche fast ein Exot ist – und ein besonders sympathischer.

2011 war für Rupert Murdoch und seine News Corporation das "Jahr der Demut". Der Abhörskandal um das eingestellte Blatt News of the World bedroht weiter Murdochs Reputation und schmälert seine Gewinne. Doch der letzte Medien-Tycoon gibt nicht auf, und die Finanzanalysten lassen sein Imperium nicht fallen – ein Konzern im Ausnahmezustand.


Der ehemalige Deutschlandchef des Musiklabels Universal sagt, dass Radiosender in der digitalen Welt wieder zu Vorreitern unter den elektronischen Medien werden können. Doch deren Macher verstricken sich in absurde Diskussionen um falsche Feindbilder und die angeblich drohende "Enteignung" der Inhalteproduzenten, meint Tim Renner im MEEDIA-Exklusivinterview.

Die Zeitschrift, die man in einem Konzern aufgebaut hat und für die man gekämpft hat, einfach kaufen und in Eigenregie weitermachen, wenn der Verlag das Magazin schon aufgeben hat? Katarzyna Mol-Wolf ist diesen Schritt gegangen und hat von Gruner + Jahr die Frauenzeitschrift Emotion übernommen. Ihr Kleinverlag wächst, doch das Risiko ist geblieben. Porträt einer Jungverlegerin.

Burdas Digital Life Design Conference, kurz DLD, hat sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der kreativen Elite entwickelt. Wenige Tage vor dem jährlichen Weltwirtschaftsgipfel in Davos sprechen Unternehmer, Wissenschaftler, Künstler, Politiker und Medienmacher über die Zukunft der digitalen Gesellschaft. 2012 kamen Facebook-Managerin Sheryl Sandberg, Wikipedia-Chef Jimmy Wales und Huffington Post-Gründerin Arianna Huffington zum Business Treff – die Fotonachlese zum Topevent in München und Davos.


Die Welt der Medien ist nicht nur eine bunte Produkt- und Angebotspalette, sondern auch ein Hort von Statistiken und Rankings, die über Erfolg und Niederlage, rasantes Wachstum wie Schrumpfungsprozesse nüchtern und unerbittlich Auskunft geben. Jede Branche, jedes Segment hat dabei seine eigene "Währung". MEEDIA hat wichtige Bestenlisten aus den Bereichen Internet, Zeitschriften und Zeitungen, Radio, TV und Werbung zusammengestellt – die Topseller der Branchen auf einen Blick.
