Gute Nachrichten für alle Social Media-Fans: Twitter macht schlank. Das haben US-Forscher herausgefunden. Doch bevor die Timlines sinnlos befüttert werden direkt die schlechte Nachricht hinterher: Zwitschern allein lässt die Pfunde noch nicht purzeln. Man muss auch eine Diät machen, Sport treiben und am besten zusätzlich noch andere Abnehm-Willige im Bekanntenkreis haben. Dann aber hilft Twitter, so das Ergebnis einer Studie der University of South Carolina.
Geleitet wurde die Untersuchung von Gabrielle Turner-McGrievy, die in der Abteilung für Gesundheit, Erziehung und Verhalten an der Arnold School of Public Health forscht. 96 Übergewichtige wurden dafür in zwei Gruppen unterteilt. Beide Gruppen bekamen Informationen zum Abnehmen durch einen Podcast, aber nur eine Gruppe bekam darüber hinaus eine App oder Twitter zur Unterstützung. Dabei fiel auf: Diejenigen, die den Kurznachrichtendienst nutzten, hatten mehr Erfolg als die anderen beim Abnehmen, wenngleich alle Diäten Ertrag brachten.
Den Grund dafür sehen die Forscher vor allem im Netzwerk-Effekt. Die Teilnehmer der Gruppe folgten einander auf Twitter, sie waren angehalten regelmäßig zu lesen und auch selbst zu schreiben. So erfuhren die Testpersonen untereinander von den Erfolgen der anderen, wurden durch die Meldungen dass Person X Sport gemacht hat oder Person Y auf den Nachtisch verzichtet hat, auch selbst angespornt. Ganz so neu ist diese Erkenntnis vermutlich nicht. Wie die Forscher mitteilen, sei der Effekt im Hinblick auf ein soziales Netzwerk und dessen Nutzen beim Abnehmen jedoch nun das erste Mal belegt worden.
Social Media könnte so zu einer sinnvolle Ergänzung oder gar einem Ersatz für Abnehm-Selbsthilfegruppen werde, stellt die Studie demnach fest: "Traditionelle Verhaltens-Interventionen zum Gewichtsverlust bieten für gewöhnlich soziale Hilfe durch wöchentliche face-to-face Gruppen-Treffen. Wenngleich wir wissen, dass dies effektiv ist, ist es teuer und kann einen hohen Grad von Belastung auf die Teilnehmer legen", so Gabrielle Turner-McGrievy. "Die Gruppen-Hilfe durch Social Networks anzubieten kann ein günstigerer Weg sein um eine große Zahl von Menschen zu erreichen, die daran interessiert sind, ein gesundes Gewicht zu erlangen."
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Selbsthilfegruppe kann man so immer dabei haben, zu jeder zeit an jedem Ort - zumindest solange alle mitmachen. Aktuell setzt die Forscherin ihre Untersuchungen fort. In einer neuen Studie soll geprüft werden, wie Facebook helfen kann, die Pfunde purzel zu lassen. Da wird sich man einer denken "Gefällt mir".
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23.01.13 15:00
Jan-Bernd Meyer
Double-Whooper verhelfen zum Six-Pack
(Münchhausen) - Eine neue Studie belegt, dass der Genuss von Double-Whoopern mit viel Sauce, Mayo und Ketchup nachweislich zur Traumfigur verhilft.
Wie Wissenschaftler am Hightech-Erratous-College in Nowwhereland, Iowa, herausgefunden haben, besteht der Trick darin, immer nur zu bestimmten Zeiten derlei Hamburger zu konsumieren - nämlich morgens. Probanden, die dies über 3 Jahre taten, mussten lediglich eine Stunde später ein 20-Kilometer-Intervalltraining absolvieren, drei Klimmzugeinheiten à 10 Klimmzüge innerhalb von 5 Minuten erledigen, dreimal 50 Bauch-Crunches in ebenfalls 5 Minuten vollführen und pro Tag mindestens 4 Liter Wasser trinken.
Eine 2. Probandengruppe musste zudem über ihren Tagesablauf in sozialen Netzen mindestens drei Stunden facebooken, twittern oder bloggen. Diese 2. Gruppe konnte sich sogar eine noch besser ausgeprägte Bauchmuskulatur erarbeiten.
Die Autoren der Studie behaupten, dass alles wahr und die Untersuchung absolut repräsentativ sei.