Meedia
Sie sind hier:
  1. HOME
  • NEWS
    • Internetweiter
      • Aktuell
      • Top 100
    • Fernsehenweiter
      • Aktuell
      • TV-Quoten
    • Printweiter
      • Aktuell
      • Top 100 Zeitschriften
      • Cover-Check
    • Musik & Radioweiter
      • Aktuell
      • Top 100 Sender
    • Werbungweiter
      • Aktuell
  • BACKGROUND
    • Meedia-TVweiter
      • Neue Medien-Videos
    • Meedia-Blogsweiter
      • Georg Altrogge
      • Christian Meier
      • Alexander Becker
      • Daniel Bouhs
      • Felix Disselhoff
      • Nils Jacobsen
      • Nina May
      • Dirk Manthey
      • Dirk Kunde
      • Jens Schröder
      • Stefan Winterbauer
      • Henning Ohlsen
    • Meedia-Galerienweiter
      • Wired
      • PR-Award 2011
      • Google vs Facebook
      • Eurovision 2011
      • Best of Leserreporter
      • Köpfe des Jahres 2010
      • Zitate des Jahres
      • iPhone Apps
      • Neue Sites
      • Neue Zeitschriften
      • Newssites 50
      • People & Parties
      • Top Bücher
      • Top Musik
      • Web Top 100
      • Zeitungen heute
      • Zeitschriften TOP 100
      • Zeitungen TOP 100
      • Gewinner obs-Awards 2010
      • obs-Awards 2010
      • Klickgalerie
    • Job & Karriereweiter
      • Aktuell
      • Workshop
      • Timeline-Workshop
  • TOOLS
    • Meedia-Analyzerweiter
      • Übersicht
      • Internet
      • Zeitungen
      • Zeitschriften
    • Meedia Zeitungen
    • Meedia TV Tipps
    • Meedia-Browserweiter
      • Deutschland
      • USA
      • International
    • Meedia-Peopleweiter
      • Events
MEEDIA-Interview mit dem SF-Social Media Director

Lumma: "Fokus auf Generation Upload"

Sie geriet zum Aufreger der vergangenen Woche – die aufwändige neue Werbekampagne des weltgrößten Mobilfunk-Providers Vodafone. Im Zentrum des deutschen Spots "Es ist Deine Zeit" standen Protagonisten der hiesigen Web-Szene, allen voran der Berliner Werber und Blogvermarkter Sascha Lobo. MEEDIA sprach mit dem Social Media-Direktor der verantwortenden Agentur, Nico Lumma von Scholz & Friends, über die Entwicklung der Kampagne, die Reaktionen auf den Spot und die Zusammenarbeit mit Sascha Lobo.

MEEDIA: Seit einem halben Jahr betreuen Sie die Social Media-Aktivitäten bei Scholz & Friends. Wie fällt das Fazit aus?

Nico Lumma: Positiv. Rückblickend wirkt das erste Halbjahr bei Scholz & Friends sehr, sehr kurz, da das Thema Social Media nicht nur innerhalb der Agentur, sondern auch bei unseren Kunden auf großes Interesse stößt. So haben wir mit der Kampagne "Studieren in Fernost" für die Hochschulen in den neuen Bundesländern – bei der wir Plattformen wie SchuelerVZ genutzt haben – bereits erste Erfolge im Bereich Social Media erzielt.

Das für die Öffentlichkeit greifbare, erste ganz große Projekt ist die neue S&F-Markenkampagne für Vodafone, "Es ist Deine Zeit". Wie kam es dazu?

Wir haben im Pitch ein überzeugendes Konzept präsentiert, das Vodafone gemeinsam mit uns umsetzen will. Im Kern sprechen wir die Menschen an, die zur "Generation Upload" gehören, also diejenigen, die selber aktiv im Internet sind. Menschen, die Online-Tools nutzen, um sich auszudrücken, um miteinander zu diskutieren, um Musik zu machen und um das klassische Create, Share and Remix zu leben.

Wie verlief die Kampagnen-Konzeption praktisch: Wie lang dauerte es von der ersten Idee bis zum finalen Wurf?

Die Kampagne ist ein andauernder Prozess, der schon bei den Dreharbeiten zum TV-Spot begann, die wir unter anderem bei Twitter begleiteten. Momentan sehen wir, wie die unterschiedlichen Komponenten der Kampagne zusammengeführt werden.

Vodafone-Director Brand & Marketing Communications Gregor Gründgens stellte bei der Pressekonferenz heraus, wie sehr für ihn bei der Kampagne der Social Media-Aspekt im Vordergrund stehe. Wie viel des Inhalts geht auf Ihre Initiative zurück?

Wir haben eine orchestrierte Kampagne entwickelt, bei der die unterschiedlichen Instrumente eine Rolle spielen: Neben Kanälen wie Events, Public Relations, TV, Promotions und Outdoor eben auch Social Media. Allerdings ist unser Anspruch, dass wir die Generation Upload nicht nur thematisieren, sondern auch in ihrem Umfeld präsent sind, also bei Plattformen wie MySpace, Facebook und StudiVZ.

In der Medienlandschaft wird die Kampagne als Ritterschlag fürs Web 2.0 betrachtet - wir fanden die Fokussierung auf die Blogosphäre mutig. Haben Sie bei Vodafone dafür viel Überzeugungsarbeit leisten müssen?

Nein, denn der Fokus der Kampagne liegt auf der Generation Upload, auf dem Mitmach-Web, auf Menschen wie du und ich. Da war auch klar, dass wir Protagonisten aus der Blogosphäre in die Kampagne holen sollten.

Die Protagonisten Sascha Lobo, Robert Basic & Co kennen Sie als Web 2.0-Pionier nur allzu gut. Wie haben die Blogger auf den Vorschlag reagiert, an der Kampagne mitzuwirken?

Das Echo war sehr unterschiedlich. Wir haben uns schließlich auf diejenigen konzentriert, die mit uns zusammen eine tolle Kampagne entwickeln wollten.

Wie verlief die Zusammenarbeit mit Sascha Lobo konkret: Wie viel von Lobo steckt in der Kampagne?

Jede Menge Haare.

Wie reagieren Sie auf die Kritik, Social Media wäre mit dieser Kampagne im Mainstream angekommen?

Das sehe ich gelassen. Social Media ist eh ein Begriff, den wir in ein paar Jahren nicht mehr verwenden werden, da das Netz sozialer geworden ist und die Interaktionen zwischen Usern, das Content-Sharing etc. dann totale Normalität sind; ebenso wie das Auftreten von Unternehmen und Marken in dem, was wir jetzt Social Web nennen.

Begleitend zum neuen Markenauftritt sind konzertierte Aktionen auf den großen Social Networks Facebook, MySpace und Twitter geplant. Was erwartet den User?

Wir werden auf der Kampagen-Website www.es-ist-deine-zeit.de und auch auf Facebook, MySpace, StudiVZ, dem Vodafone-Blog sowie mittels Twitter dafür sorgen, dass der User im Mittelpunkt steht. Sei es durch Aktionen, sei es durch einen Dialog-orientierten Ansatz in Diskussionsforen, sei es durch einfaches Zuhören im Web. Und damit das Versprechen des neuen Vodafone Claim einlösen: "Es ist deine Zeit".

Nils Jacobsen

13.07.2009
Tweet
weiter empfehlen Seite drucken

MEEDIA RÜCKBLICK

  • 21.07.2009 Rückzug wegen Web2.0-Häme

Letzte Kommentare

Anzeige: 1 - 3 von 3

14.07.09 16:23

Nitfan Tastisz

Schaut man sich die (nicht sehr genauen, aber immer aufschlussreichen) Nutzerzahlen bei Alexa.com für www.Studieren-in-Fernost.de an, dann darf man schon berechtigte Zweifel haben, ob die paar Nutzer ein Millionenbudget rechtfertigen. Natürlich kann man die Ergebnisse auch noch mit Tools wie Google Trends verfeinern. Ergebnis für "Studieren in Fernost": Die Kampagne wird kaum noch bei Google recherchiert und alles in allem fast nur in Berlin geklickt! Wahrscheinlich auch noch zu einem nicht kleinen Teil von den Berliner Werbern von S & F selbst. Das belegt, dass im Osten viel zu viele Kapazitäten aufgebaut worden sind, für Studenten, die es gar nicht gibt und Studieren ein regionales Geschäft ist. Wie soll man auch von zarten 20-Jährigen erwarten, dass sie ohne soziales Netz in Ostdeutschland studieren!? Technokratisches Wunschdenken...


Kommen wir zum nächsten Punkt: ich habe es bisher im Social Media-Bereich nur so erlebt und auch von namhaften Agenturen nur so mitbekommen (diese Formulierung ist juristisch einwandfrei), dass Erfolg notfalls auch anhand falscher Profile und technischer Tricks und Spielereien fabriziert wird. Insofern bleibt vom Erfolg bei vielen Agenturen nicht mehr viel übrig. Gut, wer dann mit einem hübsch-kompetent wirkenden Agentur-Team eine "emotionale Bindung" zum Auftraggeber aufbauen und selbst berechtigste Zweifel des unbedarften Kunden zerstreuen kann.

Ich finde, dass es mittlerweile genügend gute Webseiten bei großen Unternehmen gibt und Social Media-Aktionen nur noch ein Vetriebskanal von vielen sein werden. Das liegt daran, dass die technikbegeisterten Werber den persönlichen Kontakt unterschätzen, weil sie den ganzen Tag vor dem Rechner hängen. Die Blase wird irgendwann platzen und Agenturen werden sich wieder auf ihr Kerngeschäft besinnen müssen:


Plakate, Broschüren, Filmchen und Grafiken machen und allenfalls Konzernen als ausgelagerte (weil austauschbare) PR-Abwehrfront gegen das Web 2.0 dienen.

Und irgendwo in diesem Transformationsprozess wird eine umfassende Marktbereinigung der Agenturbranche liegen, denn der Bedarf der Wirtschaft ist schon mehrfach übersättigt. In Krisenzeiten lässt sich niemand mit einer funktionierenden Website und funktionierendem Werbekonzept nochmal was neues andrehen. Von keiner Agentur. Die "Shit - wir müssen ins Internet"-Insvestitionen sind bisher noch nie richtig runter gegangen, obwohl alle Unternehmen bereits mehrere Garnituren von Website-CMS durchlebt haben. Nun soll Social Media ganz wichtig sein...den Absturz wird es aber nicht verhindern können. Es wird nicht mehr als Rechtfertigung für die bisher viel zu hohen Pitch-Budgets reichen.

14.07.09 08:30

klara schuh

ganz meiner meinung: viel zu unkritisch!

aber diese kampagne ist trotz des austauschbaren look & feel eine pionierarbeit in ganzheitlichem social media marketing. hut ab!

13.07.09 17:39

peter scoll

nächstesmal könnt ihr ja gleich eine vodafone pressemitteilung bringen. bei solch unkritischen fragen bleibt leider nur heisse luft und werber gewäsch.

Artikel kommentieren

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spam-Abwehr. Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

MEEDIA-Browser

Bild zum RSS Technology

Technology

  • From a Facebook Founder, a Social Network for the Office
  • DealBook: Yahoo Approves Plan to Sell Part of Alibaba Stake
  • Link by Link: U.C.L.A. Professor Makes a Case for Google as Publisher
  • China Clears Google Purchase of Motorola

Alle 50 Medienquellen auf einen Blick

Zeitungen Heute

Titelblaetter vom 21.05.2012
Neuer Service
 Hier klicken für eine größere Ansicht der Titelseiten

Neu am Kiosk

MITTWOCH_DATUM_2012
Neuer Service
 Klicken Sie hier, um alle Titelblätter unserer Zeitschriften-Galerie zu sehen

Meedia-People

10 Fotos
Meedia-Peoplegallery - aktuelle Teaser
Die neuesten Galerien  mehr
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
  • JOY TREND AWARD 2012 Das Trendmagazin JOY verlieh zum sechsten Mal den begehrten „JOY Trend Award 2012“ an 22 glück JOY TREND AWARD 2012 9
  • Art Directors Club vergibt wichtigsten deutschen Kreativpreis Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V. hat beim ADC Festival die begehrteste Trophäe fà Art Directors Club vergibt wichtigsten deutschen Kreativpreis 187
  • Große Rallye-Premiere im Dreiländereck AUTO BILD und AUTO BILD KLASSIK feiern den Auftakt der 1. Bodensee-Klassik und der 1. Bodensee-Elekt Große Rallye-Premiere im Dreiländereck 11
  • Henri Nannen Preisverleihung In Hamburg verliehen Gruner + Jahr und das Magazin stern den Henri-Nannen-Preis, der zu den renommie Henri Nannen Preisverleihung 41
  • Axel-Springer-Preis für junge Journalisten 2012 In Berlin fand zum 21. Mal die Verleihung statt, die bedeutendste Auszeichnung für Nachwuchsreporte Axel-Springer-Preis für junge Journalisten 2012 21
  • „Shop like a star“: Die GALA Shopping Night mit rund 1.600 Gästen Das People-Magazin GALA und das Alsterhaus feierten die GALA Shopping Night, die mit rund 1.700 Besu „Shop like a star“: Die GALA Shopping Night mit rund 1.600 Gästen 21
  • 100. Geburtstag von Axel Springer 2012 Am 2. Mai 2012 wäre Axel Springer 100 Jahre alt geworden. 100. Geburtstag von Axel Springer 2012 96
  • Der Deutsche Filmpreis 2012 Im Berliner Friedrichstadtpalast wurden die begehrten Lolas 2012 verliehen. Der DEUTSCHE FILMPREIS w Der Deutsche Filmpreis 2012 21
  • RAMSES GALA und dem RMS KONGRESS Eines der Top-Events der Medienbranche kehrte an die Elbe zurück: Die RAMSES GALA und der RMS KONGR RAMSES GALA und dem RMS KONGRESS 78
  • New Faces Award Die Jungschauspieler Jonas Nay und Jasna Fritzi Bauer sind am Donnerstagabend in Berlin mit dem Nach New Faces Award 20

Facebook

Drucken | Diese Seite weiterempfehlen | Mail an Meedia
    • ABOUT MEEDIA  •  
    • MAILS AN MEEDIA  •  
    • WERBEN AUF MEEDIA  •  
    • MEEDIA-IMPRESSUM  •  
    • MEEDIA-SITEMAP  •  
    • AGB  •  
    • JOBS