Geahnt hat es wohl eigentlich jeder schon: Apple-Nutzer sind sexier. Zumindest bei den durchdesignten Kultprodukten dürfte darüber kein Zweifel bestehen. Dass der Sex-Appeal auch bei seinem Nutzer wiederzufinden ist, will nun das Dating-Portal "OKCupid" herausgefunden haben. iPhone-Kunden haben bisher mehr Sex-Partner als Blackberry-Nutzer gehabt, verkündet die Erhebung - Apple-Fangirls gar noch mehr! Unterdessen schwer abgeschlagen auf dem letzten Platz: die Android-Nerds.
Das Schöne an Klischees ist ja nicht nur, dass man sich an ihnen prächtig reiben kann – sondern, dass sie meist zu einem gewissen Prozentsatz der Wahrheit entsprechen. Eines geht so: Apple-Nutzer sind coole Typen, die einen guten Geschmack haben – und das bessere Sex-Leben. Party-Polemik, natürlich.
Und doch offenbar zumindest beim letzten Kriterium nicht ganz an der Realität vorbei, wie das Dating-Portal "OK Cupid" in einer eigenen Erhebung herausgefunden haben will. Unter den 3,5 Millionen Mitgliedern des Portals ermittelte das Internet-Unternehmen, das von sich selbstbewusst behauptet, "den besten Dating-Service des Planeten anzubieten", ob die relative Häufigkeit des sexuellen Kontakts in einem Verhältnis zum Smartphone-Besitz steht.
Erstaunliches Ergebnis: sehr wohl. Die biederen Business-Handy-Kunden, die einen Blackberry nutzen, haben bislang weniger Sex-Partner als iPhone-User gehabt! Ein 30-jähriger Blackberry-Besitzer bringt es somit in seinem Leben auf rund 8 Sex-Kontakte, während ein iPhone-Kunde schon sexuelle Erfahrungen mit 11 verschiedenen Partnern machen durfte. iPhone-Besitzerinnen sogar mit 12! (Sorry Jungs: Auch mit Apfel-Logo muss 10 Mal reichen).
Schockierend indes: Der Überflieger des Jahres, die sich explosionsartig verbreitenden Android-Smartphones sind komplett unsexy – also: ihre Nutzer natürlich. Lediglich auf 6 Sex-Partner hat es der durchschnittlich 30-jährige Android-Kunde gebracht. Auch die weiblichen Androiden können dem Trend nicht zur Besserung verhelfen.
In anderen Worten: iPhone-Besitzerinnen hatten schon doppelt so oft Sex wie Android-Nutzerinnen! Damit dürfte alles über die Begehrlichkeiten im Smartphone-Krieg Android vs. iPhone gesagt sein. Bleibt nur noch die Frage aller Fragen: Strahlt der Sex-Appeal des iPhones auf seine Nutzer ab – oder kaufen promiskuitivere Menschen lieber Apple-Produkte? Oder beides?
Letzte Kommentare
12.08.10 13:14
H. M.
Ist diese "Studie" denn nun wirklich überraschend und vor allem wie langlebig ist diese?
Vor den IPhones, werden es vielleicht die Nokia Liebhaber gewesen sein oder sonst ein Spitzenreiter. Vielleicht klappt das sogar bei Flipp/Flopp Trägern... Das IPhone wird derzeit auf einen Sockel gehoben und fällt da ebenso schnell auch wieder runter. Ich gönn es Apple, selbst wenn sie ihre Produkte nur halb durchdenken, wie eine Fernbedienung für IPod/Phone die nur halb funktioniert und Produkte zu teuer verkaufen und extrem Kundenbindung betreiben... Dafür hat man halt das Apple Look&Feel und der ist oft auf seine Weise cool.
Die Mehrzahl der Menschen läuft halt Trends hinterher und dies "kann" man natürlich dann auch dafür verwenden, eine medienwirksame Schlagzeile daraus zu basteln. Sex sells.
Wenn ich von mir Rückschlüsse ziehen müsste, kann Apple in diesem Falle froh sein, das die Autoren und Erfinder dieser "Werbeeinlage" HTC Nutzer außen vor gelassen haben...
12.08.10 13:03
Rainer Barg
Ich deute das nicht so, dass Apple-Use sexier sind. Meine Deutung vielmehr: Apple-User machen's mit jedem.
11.08.10 16:15
Le Bambi Web-Site
P.S. Wobei ich mich bei Herrn Röös entschuldigen muss, da die Headline in der Tat irreführend ist!
11.08.10 16:13
Le Bambi Web-Site
Als aktuell ungef*#%ter iPhone-User möchte ich einmal einige Dinge festhalte:
1. Der Beitrag ist natürlich NICHT pädagogisch wertvoll, aber eine kurzweilige Erheiterung für lange Büronachmittage und hat somit eine gewisse Daseinsberechtigung.
2. Dass hier jedes mal, wenn eine Glosse auf meedia.de gepostet wird sich alle über den journalistischen Stil auslassen, zeigt nicht, wie niedrig das Niveau der Redaktion ist, sondern wie wenig manche Leser sich mit den journalistischen Stilmitteln auskennen.
3. @ Christian Röös: halbgelernt heißt in meinen Augen fast so viel wie gefährliches Halbwissen. Statistik gehört inzwischen zu nahezu jedem halbwegs fundierten Studium und sollte trotzdem richtig angewendet werden. Denn:
a) kann man in der Statistik nicht einwandfrei ausschliessen, dass Falschaussagen ("Apple-Girlies"-Prahlereien) die Empirie verfälschen
b) ist dies eine explorative Erhebung (Data-Mining), die nicht behauptet zu 100% repräsentativ zu sein.
Auch bringen Sie hier Frequenz und Kontakt durcheinander. Sie haben sicherlich Recht, wenn Sie schreiben, dass in einer festen Beziehung die FREQUENZ" an sexuellen Kontakten höher ist, aber die KONTAKTE (wechselnde Geschlechtspartner) sind damit nicht gemeint. Wohl aber in der Studie. Und das ist mit Verlaub zwar nicht unbedingt für bare Münze zu nehmen, aber auch nicht per se auszuschliessen.
Ich hoffe ich ecke nicht schon wieder an, wünsche Ihnen allen viel Spaß beim iPhone-Kauf und lesen des Newsletters :)
11.08.10 15:30
Marc Schneider
Toller Beitrag Christian Röös! ;)