Ende August, Anfang September ist es mal weder soweit: Der neue Ikea-Katalog für das kommende Jahr wird ausgeliefert. Diesmal gibt es aber eine Neuerung - das schwedische Massen-Möbelhaus setzt beim Katalog 2013 stark auf Augmented Reality. Parallel zum Katalog wird es eine Smartphone-App geben, die sich zusammen mit dem Katalog nutzen lässt. Der gedruckte Katalog soll damit “lebendig” werden. In einem Video demonstriert Ikea bereits wie das funktionieren soll.
In einem YouTube-Video demonstriert Ikea bereits, wie die Augmented Reality Features funktionieren sollen. Bestimmte Katalog-Seiten haben ein kleines Smartphone-Symbol und bieten virtuellen Mehrwert. Man kann sein Smartphone mit der Kamera über die Seiten bewegen und zusätzliche Inhalte oder Bewegtbilder der Katalog-Produkte der jeweiligen Seite im Smartphone-Bildschirm sehen. Dafür braucht man natürlich sowohl den Print-Katalog, als auch die Katalog-App.
Bereits für den vergangenen Ikea-Katalog gab es eine App, die von Nutzern allerdings sehr kritisch bewertet wurde. Es handelte sich im wesentlichen um ein PDF des gedruckten Kataloges mit einigen Anknüpfungen ins Internet, zum Beispiel einer Anzeige der Produktverfügbarkeit in einzelnen Filialen, was in der Realität aber nicht funktioniert hat. Ob es nun mit der virtuellen Realität besser klappt? Abwarten. In gut einem Monat sollen App und Katalog auf den Markt kommen.
Letzte Kommentare
16.09.12 04:57
bosinier qingfeng Web-Site
Gegründet wurde Dropgifts http://www.debilligboots.net erst im Februar dieses Jahres, es gibt aber bereits internationale Dependancen, u.a. in den USA, England, Frankreich, Norwegen und Brasilien. http://www.debootsbilligde.net
20.07.12 17:32
Reality Augmented
Augmentation verstehe ich auch als Verknüpfung bzw. Einblendung von Computerdaten (Texte, Richtungs-Pfeile, 3D-Objekte, Farb-Veränderungen, Hell-Dunkler-Änderungen) ins Blickfeld oder halt Videobrille oder Handy-Screen oder KFZ-Windschutzscheibe oder Motorrad-Helm-Visier.
Früher habe ich davon nichts gehalten, aber wenn man sich mal im Kreis dreht und das Phone Geschäfte, Burger-Symbole, Apotheken-Logos oder Sehenswürdigkeiten und Entfernung in Kilometern visuell korrekt in den Bildschirm einblendet, merkt man mal wie nützlich das ist.
Und ich dachte das wäre längst üblich das man bei Immoscout und Ikea usw. in den Apps ein paar A4-Blätter auf dem Fußboden oder auf Tischen o.ä verteilt und durch die Wohnung fotografiert und ein 3D-Modell erhält und die App sagt, wohin man sonst noch so fotografieren soll.
Danach kann man jedes Ikea-Möbel optisch dort einfügen und das Modell auf dem PC als Screenblanker laufen lassen und zufällige passende Möbel dort einblenden. Auch für Hochzeitsplaner und Elektromärkte und Kleidermärkte nutzbar indem man Familienfotos mit anderen Kleidern oder Schuhen optisch im Screen-Blanker zufällig austauscht und per Single-Click gleich bei Amazon kaufen kann. Technisch ist das inzwischen trivial und viele Apps machen Teile davon ja schon.
20.07.12 13:48
Peter Schreiber
Was haben denn die im Video vorgestellten Funktionen mit augmented reality zu tun? Hier wird doch lediglich der Katalog durch Produktfotos und -videos erweitert. Augmented Reality hieße doch z.B., dass ich ein Möbelstück in mein Smartphone laden kann und ein Bild meines Wohnzimmers mit dem eingebauten neuen IKEA-Möbel sehe.