Robert Basic macht einen Rückzieher und verschiebt erstmal den angekündigten verkauf seines Twitter-Accounts @robgreen. Im Weblog seines Projekts Buzzriders teilt er mit, es habe zwar Anfragen gegeben, die aber weder seinen preislichen noch seinen inhaltlichen Vorstellungen entsprochen haben. Basic wertet die Aktion trotzdem als Erfolg: "Mehr Buzz hätte ich nicht haben können." Ursprünglich wollte Basic seinen Twitter-Account bis zum 12. Januar an den Meistbietenden verkaufen.
"Unter dem Strich war der Buzz mindestens genauso hoch wie damals zum Verkauf des Basic Thinking Blogs. Ob ich nun den Account verkaufe oder nicht, spielt eine sekundäre Rolle", schreibt Basic in seinem Weblog. Damit gibt er offen zu, dass die Verkaufsaktion im Prinzip nichts anderes war, als ein PR-Gag.
Ursprünglich wollte Basic bis zum 12. Januar 12 Uhr Angebote via E-Mail entgegennehmen. Die Ankündigung sorgte für einen Sturm der Entrüstung im Web. Basic wurde vielfach kritisiert, die Zahl seiner Follower bei Twitter begann zu sinken. Er wollte seinen Twitter-Namen @robgreen selbst nicht verkaufen, sondern nur die Follower.
Basic wollte mit der Aktion erklärtermaßen auf sein aktuelles Projekt Buzzriders aufmerksam machen, mit dem er hyperlokale Nachrichten im Netz verbreiten will. Bis 2014 soll Buzzriders zur ersten Anlaufstelle für "Lokales" im deutschen Internet wahrgenommen werden. Bis dahin braucht es sicher noch viel "Buzz". Und einiges mehr an Geld und Glück.
Letzte Kommentare
29.12.09 23:15
E M
Und ich dachte bisher immer, etwas, das einem gar nicht gehört, kann man auch nicht verkaufen?
29.12.09 15:52
Rainer Schuldt Web-Site
Zitat aus dem Buzzriders-Blog:
Mission failure oder mission accomplished? Die Antwort ist einfach: Mission overcomplished! Mehr Buzz hätte ich nicht haben können. Unter dem Strich war der Buzz mindestens genauso hoch wie damals zum Verkauf des Basic Thinking Blogs. (Zitat Ende)
Auf welchem Planeten leben eigentlich Menschen, die eine derartige Grütze von sich geben? Die Schreibe soll cool und zweinullig klingen, ist aber vor allen Dingen nur eines: peinlich. Legen Sie sich wieder hin, Herr Basic.
29.12.09 14:44
Zwei Nullig.de Web-Site
Mit der Aussgage "Ob ich nun den Account verkaufe oder nicht, spielt eine sekundäre Rolle" ist alles gesagt. PR-Stunt/Buzzmarketing! Aber wenn jemand die spekulierten 19500Euro für den Account bieten würde, würde auch Robert Basic und kein anderer Nein zum Angebot sagen. Diese Summe ist für 5000 Follower, die teilweise irgendwelche Robots und keine echten Follower sind, viel zu hoch.