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		<title>Stefan Winterbauer</title>
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		<description>Nachrichten von meedia.de</description>
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			<title>Stefan Winterbauer</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 06 Dec 2012 10:52:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Free Time: Amazons Kinder-Flatrate</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/free-time--amazons-kinder-flatrate_100043578.html </link>
			<description><![CDATA[Amazon hat für seine neuen Kindle Fire Tablets einen interessanten Service in den USA gestartet: Free Time. Dahinter verbirgt sich eine Art Flatrate für kindgerechte digitale Inhalte. Amazon stellt eine Auswahl an Filmen, Büchern, Spielen und sonstigen Apps für Kinder zwischen drei und acht Jahren zur Verfügung - von Angry Birds bis zur “Sesamstraße”. Eltern bekommen dazu einfache Möglichkeiten an die Hand, die digitale Mediennutzung des Nachwuchses zu kontrollieren.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_06.12_kindle.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="49821" alt="" />
<b>Amazon hat für seine neuen Kindle Fire Tablets einen interessanten Service <link http://mashable.com/2012/12/05/kindle-freetime-amazon - external-link-new-window "Opens external link in new window">in den USA gestartet</link>: <link http://www.amazon.com/gp/feature.html/ref=amb_link_367033422_4?ie=UTF8&docId=1000863021&nav_sdd=aps&pf_rd_m=ATVPDKIKX0DER&pf_rd_s=center-1&pf_rd_r=1JVG5SSJTD6NWZVZG9MH&pf_rd_t=101&pf_rd_p=1440097822&pf_rd_i=507846 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Free Time</link>. Dahinter verbirgt sich eine Art Flatrate für kindgerechte digitale Inhalte. Amazon stellt eine Auswahl an Filmen, Büchern, Spielen und sonstigen Apps für Kinder zwischen drei und acht Jahren zur Verfügung - von Angry Birds bis zur “Sesamstraße”. Eltern bekommen dazu einfache Möglichkeiten an die Hand, die digitale Mediennutzung des Nachwuchses zu kontrollieren.</b><br /><br />Für jedes Kind, das Free Time nutzt, wird ein eigenes Konto auf dem Kindle Fire angelegt. Bewegt sich das Kind in der Free-Time-Umgebung, schaltet die Hintergrundfarbe des Tablets von schwarz auf blau um, damit Eltern auch von weiter weg mit einem Blick sehen können, dass tatsächlich Free Time aktiviert ist. Eltern können außerdem genau festlegen, wie lange Free Time am Tag aktiviert sein darf und wieviel Zeit für welche Art von Aktivität zur Verfügung steht usw. So könnte man beispielsweise festlegen, dass ein Kind nur eine Stunde pro Tag mit dem Tablet spielen darf, die Lesezeit aber unbegrenzt ist.<br /><br />Die Inhalte stammen von Kooperationspartnern wie Disney, Nickelodeon oder Marvel Comics. Man kann Free Time für ein Kind für 4,99 Dollar pro Monat abonnieren. Ein Konto für bis zu sechs Kinder kostet 9,99 Dollar. Wer bereits Amazon Prime Kunde ist, zahlt für ein Kind 2,99, für bis zu sechs Kinder 6,99 Dollar. Amazon Prime kostet in den USA zusätzlich 79 Dollar pro Jahr, dafür zahlt man keinerlei Versandkosten und bekommt eine umfangreiche Bibliothek an Medien-Inhalten via Streaming sowie eine gratis E-Book-Ausleihe.<br /><br />Bisher ist Free Time nur in den USA erhältlich. Deutsche Kindle-Fire-Kunden können nur auf die bisherige Eltern-Kontrolle zurückgreifen. Dabei muss man von Hand einzelne Inhalte auf dem Kindle Fire als “kindgerecht” markieren. Generell ist die Idee von Amazon, eine Art narrensichere Kinder-Flatrate einzuführen, gut. Vor allem in Verbindung mit den diversen Zeitlimits, die man setzen kann. Die Kontrolle des digitalen Medienkonsums stellt nämlich viele Eltern heute vor beträchtliche Herausforderungen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 10:52:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Gruners Geo entdeckt das E-Book</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/gruners-geo-entdeckt-das-e-book_100043128.html </link>
			<description><![CDATA[]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[Bei Gruner + Jahrs Geo experimentiert man jetzt neuerdings mit der digitalen Umverpackung von Inhalten. Ab sofort werden Bündel von thematisch sortierten Geschichten aus Geo und Geo Epoche als E-Book angeboten. Auch einzelne Geo-Reportagen werden als so genannte E-Book-“Singles” vermarktet. Die Themen-Pakete und Singles werden auf den gängigen E-Book-Plattformen,also u.a. bei Amazon und Apples iBook-Store zu Preisen zwischen 99 Cent und 7,99 Euro angeboten.<br /><br />Vielleicht wurden die Leute bei Geo ja inspiriert von <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/ein-wahres-e-book-mrchen-fr-verlage_100042183.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>der Erfolgsgeschichte von “Little Crow”</b></link>. In den USA veröffentlichte die einst von der Pleite bedrohte Zeitung Minneapolis Star-Tribune eine fundiert recherchierte und toll geschrieben Artikelserie zum Krieg der US-Einwanderer gegen die Dakota-Indianer als E-Book und landete damit einen Überraschungs-Hit. Moment mal - gut recherchierte Geschichten und toll geschriebene Reportagen haben wir doch auch, könnte man sich da bei Geo gedacht haben …<br /><br />Und so erscheinen nun Geo-Artikelsammlungen wie die Porträt-Reihe &quot;Irre Typen - Von Menschen, die sehr weit gehen&quot;, &quot;Wilde Gesellen: 13 Expeditionen in die Welt der Tiere&quot;, &quot;Verrückte Vögel: Geschichten vom großen Flattern&quot; oder &quot;Gesundheit: Was die Medizin so alles kann&quot; als E-Book-Sammlungen. Das erste E-Book von Geo Epoche heißt &quot;Die großen Katastrophen&quot; und sammelt acht historische Reportagen, die dramatische Ereignisse der Geschichte rekonstruieren. Weitere E-Books von Geo-Epoche sind: &quot;Die großen Entdecker&quot; und &quot;Gangster, Mörder, Attentäter&quot;. Klingt nach Lesestoff für eine lange Zugfahrt …<br /><br />Einzelne Reportagen, wie etwa &quot;Ernährung: Was essen wir morgen?&quot;, gibt es zum schmalen Preis von 99 Cent. Die Idee, die hochwertigen Geo-Inhalte auf diese Art digital wiederzuverwerten, weist absolut in die richtige Richtung. Es handelt sich um meist zeitlose Inhalte und der Erfolg gerade von Geo Epoche (ein Heft kostet ohne DVD satte 9,50 Euro!) zeigt, dass es einen Markt für solche Texte gibt. Diese nun auch thematisch gebündelt als E-Books anzubieten, ist nur folgerichtig.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die verschwundenen Kindle-E-Books</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/die-verschwundenen-kindle-e-books_100042928.html </link>
			<description><![CDATA[Das US-Blog GigaOM erzählt eine interessante Gesichte von einer Norwegerin, die auf ihre kompletten Kindle E-Books, die regulär bei Amazon gekauft wurden, nicht mehr zugreifen konnte. Warum Amazon der Kundin den Zugriff auf die E-Books blockiert hat, ist nicht geklärt. Die Tatsache, dass solch ein Fall aber wieder einmal aufgetreten ist, erinnert daran, dass man E-Books nicht “kauft”, sondern lediglich Nutzungsrechte erwirbt. Ein gravierender Nachteil für die Verbraucher.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_23.10_amazon_kindle.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="49127" alt="" />
<b>Das US-Blog <link http://gigaom.com/2012/10/22/a-healthy-reminder-from-amazon-you-dont-buy-ebooks-you-rent-them/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">GigaOM erzählt</link> eine interessante Gesichte von einer Norwegerin, die auf ihre kompletten Kindle E-Books, die regulär bei Amazon gekauft wurden, nicht mehr zugreifen konnte. Warum Amazon der Kundin den Zugriff auf die E-Books blockiert hat, ist nicht geklärt. Die Tatsache, dass solch ein Fall aber wieder einmal aufgetreten ist, erinnert daran, dass man E-Books nicht “kauft”, sondern lediglich Nutzungsrechte erwirbt. Ein gravierender Nachteil für die Verbraucher.</b><br /><br />Der Fall der Norwegerin Linn Jordet Nygaard ist dabei schon ein bisschen kompliziert. Sie besaß einen Amazon Kindle, den sie von Norwegen aus benutzte, aber mit einem Kindle-Konto bei Amazon UK in Großbritannien verknüpft hatte. Später hat sie diesen Kindle an ihre Mutter weitergereicht und einen gebrauchten, zweiten Kindle über eine dänische Kleinanzeigen-Website gekauft und ihren Account darauf übertragen. Es gab, wenn man so will, ein gewisses Konto- und Kindle-Kuddelmuddel.<br /><br />Und dann geschah es eines Tages, dass rund 60 regulär “gekaufte” E-Books auf dem Kindle blockiert waren. Laut einem&nbsp;<link http://www.bekkelund.net/2012/10/22/outlawed-by-amazon-drm/ - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>Blog-Bericht</b></link>&nbsp;erklärte Amazon nicht explizit, warum dies geschah. Amazon teilte offenbar lediglich mit, dass der Account geschlossen wurde, weil er mit einem anderen Account verknüpft war, der die Nutzungsregeln von Amazon verletzt habe. Nun kann es sein, dass der Second-Hand-Kindle ursprünglich mit einem Nutzerkonto betrieben wurde, mit dem die Amazon-Regeln auf irgendeine Weise verletzt wurden. Oder es könnte auch sein, dass Amazon den Einkauf in einem anderen Länder-Shop (hier Amazon UK von Norwegen aus), als Regelverstoß wertet. Das Problem ist: Man weiß es nicht. Am Ende steht eine Kundin da, die für viel Geld legal E-Books gekauft hat und diese nun nicht mehr lesen kann.<br /><br />GigaOm weist darauf hin, dass es sich hier auch um ein Missverständnis handeln könnte, das sich bald klärt. Mag sein. Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit aber auf einen wichtigen Nachteil der digitalen Leseware: Die Verbraucher haben keine volle Kontrolle über ihre E-Books. Theoretisch kann eine Firma wie Amazon alle auf dem Kindle und in der Cloud gespeicherten E-Books löschen, blockieren oder verändern. Vor einigen Jahren gab es schon einmal einen Aufschrei, als wegen Lizenz-Streitigkeiten <link http://www.nytimes.com/2009/07/18/technology/companies/18amazon.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>E-Books von George Orwell durch Amazon von diversen Kindles entfernt wurden</b></link>.<br /><br />Verbraucher sollte bei E-Books also stets im Hinterkopf behalten: Man erwirbt nicht ein Buch, sondern die Nutzungsrechte an einer Textdatei. E-Books haben Vorteile: Man kann sehr viele davon auf einem E-Reader transportieren, sie sind bequem zu lesen, man kann Notizen machen und sie mit anderen teilen, man kann sie von überall schnell herunterladen usw. Die mangelnde Kontrolle des Endverbrauchers über das E-Book ist aber ein Nachteil. Und ein ziemlich gravierender dazu. Amazon sollte in Fällen wie dem in Norwegen schnell und kulant reagieren, damit die Kunden nicht das Vertrauen ins legal gekaufte E-Book verlieren.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 12:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Amazon startet deutsche E-Book-Ausleihe</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/amazon-startet-deutsche-e-book-ausleihe_100042768.html </link>
			<description><![CDATA[Amazon bringt die in den USA bereits erprobte E-Book-Ausleihe nun auch nach Deutschland. Kunden mit einer Amazon Prime-Mitgliedschaft können sich ab Ende Oktober einmal pro Monat ein E-Book ohne Zusatzkosten ausleihen und so lange behalten, wie sie wollen. Bisher stehen laut Amazon rund 200.000 E-Books zum Ausleihen zur Verfügung, u.a. die gesamte Harry-Potter-Reihe. Außerdem bringt Amazon Ende November auch die neuste Kindle-Generation Paperwhite nach Deutschland.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_12.10_amazone-paper-white.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="48940" alt="" />
<b>Amazon bringt die in den USA bereits erprobte E-Book-Ausleihe nun auch nach Deutschland. Kunden mit einer Amazon Prime-Mitgliedschaft können sich ab Ende Oktober einmal pro Monat ein E-Book ohne Zusatzkosten ausleihen und so lange behalen, wie sie wollen. Bisher stehen laut Amazon rund 200.000 E-Books zum Ausleihen zur Verfügung, u.a. die gesamte Harry-Potter-Reihe. Außerdem bringt Amazon Ende November auch die neuste Kindle-Generation Paperwhite nach Deutschland.</b><br /><br />Der <link http://www.amazon.de/gp/product/B007OZO03M/ref=jl_kc_img?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=gateway-center-column&pf_rd_r=0344B7FKCC6G1Y2XMWPN&pf_rd_t=101&pf_rd_p=330199287&pf_rd_i=301128&tag=egghat-21 - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>Kindle Paperwhite</b></link> verfügt im Gegensatz zu den bisherigen Kindle-E-Readern über eine Hintergrundbeleuchtung und ein weißes Display. Die lesefreundlichen Vorzüge der E-Ink-Technik sollen erhalten bleiben. Verkauft wird der mit Touch-Screen ausgestattete Kindle Paperwhite ab 22. November für 129 Euro in der WLAN-Version und 189 Euro in der UMTS-Version. Mit der UMTS-Version kann man auch von unterwegs ohne Zusatzkosten über das Mobilfunknetz Bücher laden. Der beleuchtete Bildschirm des Kindle Paperwhite macht die bisher erhältlichen Leselampen für den Kindle überflüssig.<br /><br />Ab Ende Oktober können Amazon-Prime-Kunden ein Kindle-E-Book pro Monat ohne Zusatzkosten ausleihen. Die Prime-Mitgliedschaft kostet 29 Euro pro Jahr und beinhaltet eine kostenfreie Express-Lieferung von Amazon-Artikeln ohne Mindestbestellwert. Laut Amazon-Chef Jeff Bezos erhalten die Rechte-Inhaber der E-Books jedesmal Geld, wenn ein E-Book ausgeliehen wird. Amazon übernimmt diese Kosten, um seinen Kunden einen Anreiz zu bieten “in das Amazon-Ökosystem einzusteigen”, <link http://de.appy-geek.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=4678161 - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>wie Bezos gegenüber der dpa sagte</b></link>.<br /><br />Von den rund 200.000 verfügbaren Leih-E-Books seien rund 8.500 in deutscher Sprache, heißt es bei Amazon. Ab 25. Oktober verkauft Amazon auch seine Tablets der Kindle-Fire-Reihe offiziell in Deutschland. Mit diesen Geräten kann man ebenfalls E-Books lesen, aber auch Filme schauen, Spiele spielen und Musik hören.<br /><br />Laut Bezos verkauft Amazon mittlerweile auch in Deutschland mehr E-Books als gedruckte Bücher. Auf 100 verkaufte gedruckte Bücher kämen bei Amazon Deutschland 108 verkaufte Kindle E-Books. Ein Verdrängungswettbewerb finde bisher aber nicht statt, so Bezos. Nach Erkenntnissen von Amazon kaufen Kindle-Besitzer nicht nur mehr E-Books, sondern auch mehr gedruckte Bücher als zuvor.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 10:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>txtr bringt Mini-E-Reader unter zehn Euro</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/txtr-bringt-mini-e-reader-unter-zehn-euro_100042733.html </link>
			<description><![CDATA[Das könnte eine kleine Revolution auf dem E-Book-Markt sein: Die Berliner E-Book-Plattform txtr hat auf der Frankfurter Buchmesse den neuen E-Reader Beagle vorgestellt. Das Gerät ist sehr klein, leicht, reduziert und soll vor allem von Telekommunikationsfirmen vertrieben und subventioniert werden. txtr rechnet mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 9,90 Euro pro Reader. Konkrete Vertriebspartner und ein Datum für den Verkaufsstart wurden von txtr noch nicht genannt.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_10.10_txtr_beagle.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="48889" alt="" />
<b>Das könnte eine kleine Revolution auf dem E-Book-Markt sein: Die Berliner E-Book-Plattform txtr hat auf der Frankfurter Buchmesse <link http://de.txtr.com/beagle/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">den neuen E-Reader Beagle</link> vorgestellt. Das Gerät ist sehr klein, leicht, reduziert und soll vor allem von Telekommunikationsfirmen vertrieben und subventioniert werden. txtr rechnet mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 9,90 Euro pro Reader. Konkrete Vertriebspartner und ein Datum für den Verkaufsstart wurden von txtr noch nicht genannt.</b><br /><br />Erste Verträge sollen in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Der Beagle soll außer in Europa auch in Asien und den USA zu haben sein. Als Kooperationspartner kommen hierzulande wahrscheinlich in erster Linie Mobilfunkbetreiber wie die Telekom, E-Plus, O2 oder Vodafone in Frage, die den txtr Beagle in bestimmten Vertragspaketen mit anbieten könnten.<br /><br /><span class="youtubevideo">
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				</object></span><br /><br /><b>Thomas Leliveld, Chief Commercial Officer von txtr demonstriert den neuen E-Reader Beagle</b><br /><br />Das Gerät selbst hat ein 5-Zoll-Display mit E-Ink-Technik, ist also lesefreundlich. Betrieben wird der Beagle mit zwei normalen AAA-Batterien, die ein ganzes Jahr lang halten sollen. Es gibt noch nicht einmal ein Ladekabel oder ein Datenkabel für den Beagle. E-Books sollen drahtlos via Bluetooth mit einer txtr-App vom Smartphone oder Tablet auf das Gerät übertragen werden. Derzeit gibt es die App nur für Android-Geräte, eine iOS-Version soll in Kürze folgen. Den Beagle gibt es zudem in vier verschiedenen Farben.<br /><br />txtr ist nach eigenen Angaben derzeit in zehn Ländern vertreten. In den nächsten sechs Monaten sollen zehn bis 15 Länder dazukommen, u.a. Polen, Irland, Spanien, Niederlande, USA, Schweiz, Frankreich und Dänemark. Sollten sich genügend Vertriebspartner finden, könnte das reduzierte, sehr günstige Gerät für einen weiteren Verbreitungsschub von E-Books in Deutschland sorgen. Aber die E-Book-Akzeptanz hierzulande steigt ohnehin. <link http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2012/10/09/henne-ei-problem-geloest.htm - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>Laut dem Telekommunikations-Branchenverband Bitkom</b></link> lesen mittlerweile elf Prozent der Deutschen E-Books. 2010 waren es laut Bitkom erst vier Prozent, die auch nur in Erwägung zogen, überhaupt ein E-Book zu kaufen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 10:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Autoren-Tool “eBooks in Motion”</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/neues-autoren-tool-ebooks-in-motion_100042724.html </link>
			<description><![CDATA[Für unabhängige Autoren gibt es ja mittlerweile eine ganze Reihe von Möglichkeiten, relativ einfach E-Books zu erstellen und zu publizieren. Amazon bietet schon lange sein Kindle Direct Publishing Programm an, Apple hat vor einiger Zeit mit iBook Authors eine Software herausgebracht, mit der man multimedial aufgemotzte E-Books ohne Programmierkenntnisse für den iBook Store erstellen kann. Kobo hat mit Writing Life ebenfalls ein interessantes Autoren-Tool am Start.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[Für unabhängige Autoren gibt es ja mittlerweile eine ganze Reihe von Möglichkeiten, relativ einfach E-Books zu erstellen und zu publizieren. Amazon bietet schon lange sein Kindle Direct Publishing Programm an, Apple hat vor einiger Zeit mit iBook Authors eine Software herausgebracht, mit der man multimedial aufgemotzte E-Books ohne Programmierkenntnisse für den iBook Store erstellen kann. Kobo hat <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/kobo-prsentiert-neues-autoren-tool_100040888.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>mit Writing Life</b></link> ebenfalls ein interessantes Autoren-Tool am Start.<br /><br />Zeitgleich zur Frankfurter Buchmesse startet nun mit “eBooks in Motion” ein weiteres Autoren-Tool seinen Beta-Test. „eBooks in Motion“ ist ein Web-Service, der es ermöglichen soll, relativ einfach multimedial angereicherte E-Books zu produzieren. Anschließend kann man seine Werke selbst bei einer oder mehreren der gängigen E-Book-Plattformen veröffentlichen, also etwa bei Amazon oder dem iBook-Store.<br /><br />“eBooks in Motion” berechnet dann nach eigenen Angaben “ein paar Cent” pro E-Book für die Produktion und Bereitstellung. “eBooks in Motion” wurde im April von dem Software-Manager Michael Fisher gegründet und betreibt auch ein Entwicklungscenter in Hamburg. Bis zum 14. November kann man sich auf der Website <link http://www.ebooksinmotion.com./ - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>www.ebooksinmotion.com</b></link> für den zweiwöchigen Beta-Test, der auch ein Tutorial enthält, registrieren. Es gibt aber nur 50 Plätze.
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			<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 14:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Libri.de verwandelt sich in ebook.de</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/libride-verwandelt-sich-in-ebookde_100042631.html </link>
			<description><![CDATA[Sinnbild für den Trend hin zum digitalen Buch: Der Endkundenshop Libri.de benennt sich zum 10. Oktober um in ebook.de und will sich auf den Online-Vertrieb von E-Books konzentrieren. Das White-Label-Geschäft von Libri mit Buchhändlern bleibt davon unberührt und auch künftig wird es bei ebook.de Gedrucktes zu kaufen geben. Trotzdem markiert der Schritt von Libri einen Meilenstein für die in die Gänge kommende E-Book-Vermarktung in Deutschland.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_02.10_e_book_libri.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="48742" alt="" />
<b>Sinnbild für den Trend hin zum digitalen Buch: Der Endkundenshop Libri.de benennt sich zum 10. Oktober um in ebook.de und <link http://www.libri.de/shop/action/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">will sich auf den Online-Vertrieb von E-Books konzentrieren</link>. Das White-Label-Geschäft von Libri mit Buchhändlern bleibt davon unberührt und auch künftig wird es bei ebook.de Gedrucktes zu kaufen geben. Trotzdem markiert der Schritt von Libri einen Meilenstein für die in die Gänge kommende E-Book-Vermarktung in Deutschland.</b><br /><br />Schon länger werden über Libri.de <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/libris-voreilige-e-book-revolution_100038222.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>mehr E-Books als gedruckte Bücher verkauft</b></link>. Hieraus ziehen die Macher nun die Konsequenz. Man dürfte auch darauf spekulieren, mit der eingängigen Adresse ebook.de im noch im Aufbau befindlichen deutschen E-Book-Markt eine gute Startposition zu haben.<br /><br />Allein mit der Namensänderung ist es freilich nicht getan. Der gesamte Online-Shop wird umgestaltet und durch einen mobilen Shop sowie durch Lese-Apps für Smartphones und Tablets ergänzt. Derzeit bietet Libri.de schon über 600.000 Titel als E-Book an. Zum Start verlost ebook.de zudem 300 E-Reader im Gesamtwert von über 20.000 Euro. <link http://www.ebook.de/countdown/ - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>Mitmachen kann man hier.</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lobo, Passig &amp; die Zähmung der Web-Debatte</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/lobo--passig--die-zhmung-der-web-debatte_100042609.html </link>
			<description><![CDATA[Sascha Lobo und Kathrin Passig haben, vermutlich ohne einen Funken Selbstdisziplin, die Dinge doch mal wieder geregelt gekriegt und legen mit “Internet - Segen oder Fluch” am 5. Oktober ein neues gemeinsames Buch vor. In einem Essay im aktuellen Spiegel verraten die beiden Autoren, was sie mit damit bezwecken wollen: die Debatte rund um das Internet beruhigen. Ein erfreulich unaufgeregter Ansatz und ganz nebenbei warten sie noch mit einer kleinen E-Book-Revolution auf.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_01.10_passig_lobo.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="48710" alt="" />
<b>Sascha Lobo und Kathrin Passig haben, vermutlich ohne einen Funken Selbstdisziplin, die Dinge doch mal wieder geregelt gekriegt und legen mit “Internet - Segen oder Fluch” am 5. Oktober ein neues gemeinsames Buch vor. In einem Essay im aktuellen Spiegel verraten die beiden Autoren, was sie mit damit bezwecken wollen: die Debatte rund um das Internet beruhigen. Ein erfreulich unaufgeregter Ansatz und ganz nebenbei warten sie noch mit einer kleinen E-Book-Revolution auf.</b><br /><br />Wer das Hardcover von “Internet - Segen oder Fluch” kauft, erhält nämlich ohne Mehrkosten die E-Book-Ausgabe dazu, noch dazu ohne elektronischen Kopierschutz. Als Leser muss man diesen überfälligen Schritt begrüßen. Danke, lieber Rowohlt Verlag! Bislang ist es nämlich sehr ärgerlich und unverständlich, warum man für ein und dasselbe Buch zweimal bezahlen soll, will man es sowohl als gedrucktes Werk, als auch als E-Book lesen. Langfristig wäre bei dieser Herangehensweise vermutlich das gedruckte Buch der Verlierer.<br /><br />Und auch die elektronischen Kopierschutzmaßnahmen bei E-Books sind in erster Linie Ärgernisse für ehrliche Kunden. Verhindern sie doch, dass man ohne halb-illegale Maßnahmen z.B. offiziell gekaufte E-Books des weit verbreiteten ePub-Formats in ein Format konvertieren kann, das Amazons Kindle darstellen kann. Raubkopien und illegale Scans von Büchern und E-Books werden damit nicht verhindert, sondern befördert und nebenbei die monopolartige Stellung von Amazon gestärkt.<br /><br />Inhaltlich will das eingespielte Autoren-Duo (“Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin”) Passig/Lobo zur Versachlichung in der Internet-Debatte aufrufen. Der nervige Dauerstreit zwischen Internet-Gegnern und Internet-Befürwortern soll damit entschärft werden, dass bei der jeweiligen Gegenseite um Verständnis für die andere Position geworben wird. Dazu heißt es u.a. im Vorwort: “Das fünfte Kapitel widmet sich der Disruption, also der schöpferischen Zerstörung und dem Umstand, dass es zwar aus der Ferne lustig anzusehen ist, wenn sie den Stummfilm oder irgendeine andere Branche dahinrafft, in der man nicht selbst tätig ist. Bis man kurz nicht aufpasst und der eigene Arbeitsplatz durch eine iPhone­App für neunundneunzig Cent überflüssig gemacht wird.”<br /><br />Der Streit ums Netz, so argumentieren Passig und Lobo, sei außerdem gar nicht so neu. Im Kern gehe es um existenzielle Fragen, die schon seit Jahrhunderten debattiert werden, etwa um den Gegensatz von Freiheit und Sicherheit oder auch um Informationsüberflutung - ebenfalls ein im Kern altes &nbsp;Phänomen. Dass sich hier zwei Leute aufmachen und einen Beitrag zur Zivilisierung und Zähmung einer Debatte leisten wollen, die mit den Einlassungen von Leuten wie Hirn-Professor Manfred Spitzer (“Digitale Demenz”) oder Piraten-Politikern Julia Schramm (“Klick mich”) zunehmend schrille Töne angenommen hat, kann man nur begrüßen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 12:36:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Jussi Adler-Olsen und die E-Book-Angst</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/jussi-adler-olsen-und-die-e-book-angst_100042497.html </link>
			<description><![CDATA[Der dänische Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen ("Erbarmen") wollte seinen vierten Krimi mit dem beliebten Ermittler Carl Mørck erst mit einem halben Jahr Verzögerung als E-Book herausbringen. Druck von Lesern und die Angst vor Raubkopien brachten ihn dazu, den E-Book-Boykott vorzeitig abzubrechen. Ein Freund des E-Books ist Adler-Olsen darum aber noch lange nicht. Im Buchreport schimpft er jetzt, das E-Book werde “die Buchbranche” töten. Er irrt sich. ]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_24.09_adler-olsen.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="48594" alt="" />
<b>Der dänische Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen (&quot;Erbarmen&quot;)&nbsp;wollte seinen vierten Krimi mit dem beliebten Ermittler Carl Mørck erst mit einem halben Jahr Verzögerung als E-Book herausbringen. Druck von Lesern und die Angst vor Raubkopien brachten ihn dazu, den E-Book-Boykott vorzeitig abzubrechen. Ein Freund des E-Books ist Adler-Olsen darum aber noch lange nicht. <link http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2012/09/24/e-books-werden-die-branche-toeten.htm - external-link-new-window "Opens external link in new window">Im Buchreport schimpft er jetzt</link>, das E-Book werde “die Buchbranche” töten. Er irrt sich.</b><br /><br />Das Interview, das Jussi Adler-Olsen Buchreport.de gegeben hat, ist an Pessimismus kaum zu übertreffen. Das ist umso erstaunlicher, als Adler-Olsen mit seinen bisherigen Carl Mørck-Krimis “Erbarmen”, “Schändung” und “Erlösung” lange Zeit ganz weit oben in den E-Book-Bestsellerlisten stand. Er ist selbst also ein Profiteur des Booms. Auch “Verachtung” verkauft sich wieder sehr gut und steht in der Kindle-Bestsellerliste bei Amazon aktuell auf Verkaufsrang 4.<br /><br />Adler-Olsen wollte vor der Veröffentlichung von “Verachtung” durchsetzen, dass das E-Book erst ein halbes Jahr nach Erscheinen der Print-Ausgabe erhältlich ist. Laut Adler-Olsen wollte er damit den Buchhändlern “einen Vorsprung verschaffen”. Er sagte dem Buchreport: “Sie waren mir gegenüber loyal, lange bevor ich ein Bestsellerautor wurde. Jetzt hat sich die Situation gedreht: Die Buchhändler haben Schwierigkeiten – ich kann helfen. Ich wusste, dass das Widerstand hervorrufen würde, musste es aber ausprobieren, weil ich die Zukunft kontrollieren will, statt von ihr kontrolliert zu werden.”<br /><br />Das war nett aber naiv gedacht. Bereits kurz nachdem der E-Book-Veröffentlichungstermin März 2013 für „Verachtung“ publik wurde, schmissen Raukopierer den Scanner an. Wenige Tage nach Erscheinen der Print-Ausgabe stand bei Tauschbörsen dann eine illegale, gescannte Version von “Verachtung” für null Euro als E-Book bereit. Gleichzeitig hagelte es Proteste von Lesern. Der Verlag dtv und Adler-Olsen selbst erhielten nach eigenen Angaben eine Flut an wütenden Briefen von E-Book-Nutzern, die kein Verständnis für eine verzögerte Veröffentlichung hatten.<br /><br />Schließlich knickte Adler-Olsen ein und erlaubte doch noch die Veröffentlichung von “Verachtung” als E-Book. Interessant dabei ist, dass ein Bestseller-Autor wie Adler-Olsen, den E-Book-Trend am eigenen Leibe spürt. Er sagt in dem Interview: “Die Leser – die zunehmend auf das E-Book umsteigen, wie meine Statistiken zeigen – fühlten sich von mir diskriminiert. Ich bin traurig, dass sie so harsch reagiert haben. Aber es war naiv, zu glauben, dass sie sich damit abfinden würden.” Nun sieht er für seine Branche reichlich schwarz. Verlage würden bald nicht mehr genug verdienen und verschwinden. Nur einige Großverlage würden immer größer werden. Arbeitsplätze würden verloren gehen, E-Books würden Buchhandlungen töten und letztlich würde es auch weniger Autoren geben, so Adler-Olsens Prognose.<br /><br />Warum ausgerechnet er so schwarzmalt, ist nicht verständlich. Zum einen hat die Buchbranche gegenüber anderen Medienzweigen, wie Zeitschriften oder Zeitungen oder TV, den Vorteil, dass sie so gut wie gar nicht von Werbung abhängig ist. Die Umsätze mit Büchern sind in ihrer Gesamtheit <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/buchmarkt-usa--e-book-umstze-wachsen_100041472.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>ziemlich stabil und steigen sogar leicht</b></link>. Und die Umsätze mit E-Books steigen sogar besonders stark. Anlässlich der Frankfurter Buchmesse hat das Meinungsforschungsunternehmen GfK gerade <link http://www.gfk.com/grohttp://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/010382/index.de.htmlup/press_information/press_releases/010382/index.de.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>neue Zahlen veröffentlicht</b></link>, laut denen E-Books mittlerweile elf Prozent des gesamten Download-Umsatzes im Entertainment-Sektor in Deutschland ausmachen - Tendenz stark steigend. Das heißt, mit E-Books wurden laut GfK im ersten Halbjahr 2012 44 Mio. Euro umgesetzt. Betrachtet man den gesamten Entertainment-Markt, also nicht nur die Downloads, dann macht die Buchbranche sogar 39 Prozent aller Umsätze aus und dominiert die Entertaiment-Sparte - vor Musik, Video, und Spielen.<br /><br />Hinzu kommt noch, dass E-Books für Independent-Autoren und Newcomer ein unschätzbares Feld zum Publizieren und Experimentieren bieten. Die Buchbranche wird sich durch E-Books ganz sicher verändern. Vernichtet wird sie dadurch aber gewiss nicht - im Gegenteil.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 10:46:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>E-Books konnten Marktanteil verdoppeln</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/e-books-konnten-marktanteil-verdoppeln_100042303.html </link>
			<description><![CDATA[Es gibt mal wieder aktuelle Zahlen von Media Control zum deutschen E-Book-Markt. Die Marktforscher haben ermittelt, dass im ersten Halbjahr 2012 fast genauso viele E-Books verkauft wurden wie im ganzen Jahr 2011. Der Marktanteil von E-Books am gesamten Buchmarkt lag in den ersten sechs Monaten 2012 bei rund zwei Prozent. Das ist doppelt so hoch wie der Marktanteil in 2011. Eine weitere Erkenntnis von Media Control: E-Books werden im Durchschnitt immer billiger.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_TS_kindle_mediaControl.jpg.jpg" width="284" height="254" txdam="48376" alt="" />
<b>Es gibt mal wieder aktuelle Zahlen von Media Control zum deutschen E-Book-Markt. Die Marktforscher haben ermittelt, dass im ersten Halbjahr 2012 fast genauso viele E-Books verkauft wurden wie im ganzen Jahr 2011. Der Marktanteil von E-Books am gesamten Buchmarkt lag in den ersten sechs Monaten 2012 bei rund zwei Prozent. Das ist doppelt so hoch wie der Marktanteil in 2011. Weitere Erkenntnisse von Media Control: E-Books werden billiger.</b><br /><br />Insgesamt wurden laut Media Control im ersten Halbjahr 2012 4,59 Mio. E-Books in Deutschland verkauft. Weitere 3,24 Mio. E-Books seien kostenlos geladen worden. Damit sind keine illegalen E-Book-Raubkopien gemeint, sondern legale Gratis-Titel, wie sie auch bei großen Download-Plattformen angeboten werden. Dies können Promotion-Aktionen sein, alte Titel, bei denen das Urheberrecht erloschen ist, oder Titel von unabhängigen Autoren, die mit Gratis-E-Books zunächst ihr Publikum finden wollen. Immerhin waren somit im ersten Halbjahr 2012 41 Prozent aller E-Book-Downloads Gratis-Titel.<br /><br />Allerdings werden laut Media Control auch die verkauften E-Books billiger. 2011 wurde in Deutschland für ein E-Book durchschnittlich noch 9,56 Euro gezahlt, im ersten Halbjahr 2012 nur noch 8,64 Euro. Dieser Trend dürfte sich für das Gesamtjahr eher noch verstärken. Meine Prognose: Im Gesamtjahr 2012 wird der Marktanteil der E-Books zwischen zwei und drei Prozent liegen, Tendenz weiter steigend. Der durchschnittliche Verkaufspreis wird weiter sinken.<br /><br />Neben dem sinkenden Preis tragen auch immer neue und billigere Geräte dazu bei, dass E-Books weiter verbreitet werden. Amazon hat <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/nils-jacobsen/nils-jacobsen-post/article/neue-tablets--amazon-greift-apple-frontal-an-_100042217.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>erst kürzlich neue Kindle-Geräte präsentiert</b></link>. Weltbild hat zusammen mit der Buchhandelskette Hugendubel einen neuen E-Book-Reader <link http://www.weltbild.de/1/ebook/ebook-reader.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>für unter 60 Euro vorgestellt</b></link>.<br /><br />Die Zahlen stammen <link http://www.media-control.de/deutscher-e-book-markt-mit-grossen-zuwaechsen.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>aus dem E-Book-Report von Media Control</b></link>, der alle sechs Monate veröffentlicht wird. Basis für den Report ist eine repräsentative Umfrage unter 10.000 Personen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 12:07:00 +0200</pubDate>
			
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