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		<title>Jens Schröder</title>
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		<description>Nachrichten von meedia.de</description>
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			<title>Jens Schröder</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 11 Apr 2013 08:45:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Die Welt veröffentlicht Multimedia-Reichweite</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/die-welt-verffentlicht-multimedia-reichweite_100045290.html </link>
			<description><![CDATA[Axel Springer prescht in der seit Jahren schwelenden Diskussion um eine gemeinsame Reichweite von Online-, Print- und Mobil-Angeboten einer Medienmarke vor. Erstmals hat das Unternehmen mit Hilfe von Allensbach für Die Welt eine Multimedia-Reichweite errechnen lassen. Ergebnis: 1,4 Mio. Leute kommen pro Tag mit Inhalten der Welt-Angebote in Kontakt. Der Weisheit letzter Schluss ist die angewandte Methodik noch nicht, Ziel von Springer ist ein branchenweiter gemeinsamer Standard.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Axel Springer prescht in der seit Jahren schwelenden Diskussion um eine gemeinsame Reichweite von Online-, Print- und Mobil-Angeboten einer Medienmarke vor. Erstmals hat das Unternehmen mit Hilfe von Allensbach für Die Welt eine Multimedia-Reichweite errechnen lassen. Ergebnis: 1,4 Mio. Leute kommen pro Tag mit Inhalten der Welt-Angebote in Kontakt. Der Weisheit letzter Schluss ist die angewandte Methodik noch nicht, Ziel von Springer ist ein branchenweiter gemeinsamer Standard.</strong><br/><br/><div><b>Axel Springer prescht in der seit Jahren schwelenden Diskussion um eine gemeinsame Reichweite von Online-, Print- und Mobil-Angeboten einer Medienmarke vor. Erstmals hat das Unternehmen mit Hilfe von Allensbach für Die Welt eine Multimedia-Reichweite errechnen lassen. Ergebnis: 1,4 Mio. Leute kommen pro Tag mit Inhalten der Welt-Angebote in Kontakt. Der Weisheit letzter Schluss ist die angewandte Methodik noch nicht, Ziel von Springer ist ein branchenweiter gemeinsamer Standard.</b><br /><br />Und so kam die&nbsp;gemeinsame Nutzerzahl aller Ableger der Medienmarke zustande: Die Welt und Welt kompakt erreichen auf Papier&nbsp;laut Allensbacher Werbeträger--Anaylse (AWA) 941.000 Leser pro Tag. Online kommt Die Welt (ehemals Welt Online) laut AGOF auf 716.000 Unique User pro Tag. Mit dem Analyse-Tool Webtrekk hat Axel Springer zudem 229.165 tägliche Besucher der Mobil-Website gemessen, sowie 9.302 Smartphone-App-Nutzer und 26.373 Tablet-App-Nutzer.<br /><br />Addiert ergeben diese fünf Einzelzahlen eine Bruttoreichweite von 1,92 Mio. Leuten pro Tag. Nun kam das&nbsp;Institut für Demoskopie Allensbach ins Spiel, das mit Hilfe einer Befragung Mehrfachnutzer ermittelt hat, also Menschen, die beispielsweise Website und Zeitung oder App und Welt kompakt, usw. nutzen. Abzüglich dieser Mehrfachnutzer ergaben sich dann die besagten 1,41 Mio. Menschen, die pro Tag ein Produkt der Medienmarke Welt konsumieren.<br /><br />Springer nennt diese Analyse einen&nbsp;&quot;Impuls für die aktuelle Debatte&quot;.&nbsp;Und man gibt auch zu, dass es sich nicht um den &quot;Stein der Weisen&quot; handelt. Das ist tatsächlich so, denn allein die völlig unterschiedlichen Methodiken, mit denen die Einzelzahlen zustande gekommen sind, machen die Welt-Reichweite allenfalls zur interessanten Spielerei. So ermittelt die AWA die Leser pro Ausgabe per Befragung, die Mobile-Zahlen hat man mit einer Messung herausgefunden, die z.B.&nbsp;nicht unterscheiden kann, ob eine Person mit drei verschiedenen Geräten auf der mobilen Website war - und sie daher als drei Personen wertet. Und die AGOF ermittelt ihre Zahlen mit einem Mischmodell aus Befragung und&nbsp;Messung.<br /><br />Springer-Ziel ist daher auch gar nicht, die Studie in genau dieser Form in den Markt zu drücken, sondern den Anstoß für&nbsp;einen branchenweiten Standard zu geben. &quot;Je eher unsere eigene Studie verschwinden wird, desto erfolgreicher waren wir damit&quot;, so Springer-Vorstand Jan Bayer. Dennoch: Gerade&nbsp;in Zeiten, in denen die Inhalte einer Medienmarke auf immer mehr verschiedenen Plattformen verfügbar gemacht werden - vom Papier über das ePaper zur Website, App und einigem mehr - ist es tatsächlich sinnvoll und erforderlich, eine Multimedia-Reichweite einzuführen.<br /><br />Die sollte dann allerdings tatsächlich branchenübergreifend sein. Die Welt-Reichweite wurde auf tägliche Nutzer ausgelegt, eine Einheit, die beispielsweise Online-Medien wie Spiegel Online, Focus Online und Zeit Online ausschließen würde, da sie keine täglichen Print-Gegenstücke haben, sondern wöchentliche. Eine gemeinsame Multimedia-Reichweite sollte also möglichst&nbsp;wöchentliche, wenn nicht monatliche Zahlen enthalten - und zudem alle Einzelteile mit derselben oder einer mindestens ähnlichen&nbsp;Methodik errechnen. Nur dann würden aus der Spielerei ernst zu nehmende Zahlen werden.</div>
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			<category>Internet</category>
			<category>Print</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 08:45:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>IVW verschiebt Mobile-Ausweisung</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/ivw-verschiebt-mobile-ausweisung_100044932.html </link>
			<description><![CDATA[Die Ausweisung offizieller IVW-Zahlen für Apps und mobile Websites, die eigentlich Anfang Mai starten sollte, wird verschoben. Wie die IVW bestätigt, wird es die erste Ausweisung der neuen Zahlen nun erst im August geben. Grund: Für zahlreiche kleine und mittlere Verlage war der Vorlauf zum Einbinden der neuen Zählcodes in Apps und Websites zu kurz bemessen. Sie haben nun mehr Zeit. Die IVW hat unterdessen bereits Anmeldungen für 160 Apps und noch mehr mobile Websites erhalten.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Ausweisung offizieller IVW-Zahlen für Apps und mobile Websites, die eigentlich Anfang Mai starten sollte, wird verschoben. Wie die IVW bestätigt, wird es die erste Ausweisung der neuen Zahlen nun erst im August geben. Grund: Für zahlreiche kleine und mittlere Verlage war der Vorlauf zum Einbinden der neuen Zählcodes in Apps und Websites zu kurz bemessen. Sie haben nun mehr Zeit. Die IVW hat unterdessen bereits Anmeldungen für 160 Apps und noch mehr mobile Websites erhalten.</strong><br/><br/><b>Die Ausweisung offizieller IVW-Zahlen für Apps und mobile Websites, die eigentlich Anfang Mai starten sollte, wird verschoben. Wie die IVW bestätigt, wird es die erste Ausweisung der neuen Zahlen nun erst im August geben. Grund: Für zahlreiche kleine und mittlere Verlage war der Vorlauf zum Einbinden der neuen Zählcodes in Apps und Websites zu kurz bemessen. Sie haben nun mehr Zeit. Die IVW hat unterdessen bereits Anmeldungen für 160 Apps und noch mehr mobile Websites erhalten.</b><br /><br />Erst am Freitag <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/mobile-ivw-messung--die-verpasste-chance_100044907.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=&cHash=dbd2e638a385ba8faf5b7e9790edbb1e#kommentare - external-link-new-window "Opens external link in new window">hatte ich an dieser Stelle kommentiert</link>, welche Schwächen die neuen mobilen Zahlen der IVW und AGOF haben. Sie messen nämlich nur die Nutzung mobiler Angebote - nicht aber die tatsächliche&nbsp;mobile Nutzung - unabhängig vom genutzten Angebot. Ein Kommentator wies darauf hin, dass die IVW die erste Ausweisung der neuen Daten verschoben habe. Das bestätigte die IVW MEEDIA gegenüber nun. Die erste Ausweisung findet demnach im August statt - veröffentlicht werden dann die gemessenen Juli-Daten.<br /><br />Offenbar gab es für zahlreiche Unternehmen Probleme, die neuen Zählcodes für die mobile Messung in Apps und mobile Websites einzubauen. Insbesondere von Problemen, die aktualisierten Apps in den App Store&nbsp;von Apple zu bekommen,&nbsp;berichteten einige Verlage auch MEEDIA gegenüber. Dieses Zeit-Problem ist nun keins mehr, der Vorlauf von weiteren drei Monaten vor der ersten Veröffentlichung sollte ausreichend sein. Gemessen wird übrigens schon deutlich früher, der Messzeitraum für die AGOF mobile facts 2013-I wird beispielsweise nur um 14 Tage verschoben - er findet dementsprechend vom 15. April bis 15. Mai statt.<br /><br />Für die IVW scheint die neue Messung im Übrigen ein Erfolg zu werden: Immerhin schon 160 Apps wurden von den Betreibern angemeldet, zusätzlich eine noch größere Zahl mobiler Websites.<br /><br />Positives gibt es zu unserem Vorschlag einer Gesamt-IVW-Zahl zu vermelden, die auch nach der Auftrennung auf Mobile-Visits und normale Visits frühere Zahlen mit den dann gültigen vergleichbar macht. Offenbar wird bei der IVW bereits über&nbsp;eine solche Zahl&nbsp;gesprochen und es sieht ganz danach aus, als würden im August neben den mobilen Visits und&nbsp;den Visits der normalen Websites auch die Gesamt-Visits der Angebote&nbsp;ausgewiesen.]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 11:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mobile IVW-Messung: die verpasste Chance</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/mobile-ivw-messung--die-verpasste-chance_100044907.html </link>
			<description><![CDATA[Am 1. April gibt es wichtige Änderungen im Messverfahren der IVW: Konnten mobile Websites und Apps bisher ganz einfach im Gesamt-Angebot mitausgewiesen werden, so werden sie ab dem Tag an getrennt gemessen. Im Mai werden dann erstmals auch Mobile Visits und Mobile Impressions von Apps und mobilen Websites veröffentlicht. Was sich klug anhört, ist es aber nicht wirklich. Denn: Über die tatsächliche mobile Nutzung von Online-Inhalten sagen die Zahlen nur sehr wenig aus.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Am 1. April gibt es wichtige Änderungen im Messverfahren der IVW: Konnten mobile Websites und Apps bisher ganz einfach im Gesamt-Angebot mitausgewiesen werden, so werden sie ab dem Tag an getrennt gemessen. Im Mai werden dann erstmals auch Mobile Visits und Mobile Impressions von Apps und mobilen Websites veröffentlicht. Was sich klug anhört, ist es aber nicht wirklich. Denn: Über die tatsächliche mobile Nutzung von Online-Inhalten sagen die Zahlen nur sehr wenig aus.</strong><br/><br/><b>Am 1. April gibt es wichtige Änderungen im Messverfahren der IVW: Konnten mobile Websites und Apps bisher ganz einfach im Gesamt-Angebot mit ausgewiesen werden, so werden sie ab dem Tag an getrennt gemessen. Im Mai werden dann erstmals auch Mobile Visits und Mobile Impressions von Apps und mobilen Websites veröffentlicht. Was sich klug anhört, ist es aber nicht wirklich. Denn: Über die tatsächliche mobile Nutzung von Online-Inhalten sagen die Zahlen nichts aus.</b><br /><br />Theoretisch ist es absolut zu begrüßen, was IVW und AGOF vor haben. Bisher liegen immer noch keine validen, regelmäßigen Daten über die mobile Nutzung von Internet-Inhalten in Deutschland vor. Von den ersten Versuchen der AGOF mobile facts einmal abgesehen. Gerade diese mobile facts sollen ab dem 1. April auch von der neuen IVW-Messung profitieren, denn die IVW-Daten gehen direkt in die AGOF mobile facts ein.<br /><br />Das große Problem an der Neuheit ist aber die starre Regelung darüber, was gemessen wird - und was nicht. Denn: Es wird ab April nicht zwischen Nutzung auf einem mobilen Gerät und einem nicht-mobilen Gerät unterschieden, sondern nur zwischen der Nutzung eines mobilen Inhalts und eines nicht-mobilen Inhalts - egal, auf welchem gerät er stattfindet. Um es deutlicher zu formulieren: Besuche ich die &quot;normale&quot; Website eines Angebots&nbsp;mit dem iPhone ist es ein Visit und Unique User nach alten Regeln, besuche ich eine mobile Website des gleichen Angebots - mit den identischen Inhalten - ist es ein mobiler Visit und ein Unique Mobile User. Obwohl ich das selbe mobile Gerät verwendet habe.<br /><br />Aus Sicht der Werbevermarktung mag dieses Verfahren noch Sinn machen, schließlich werden auf normalen und mobilen Seiten unterschiedliche Werbemittel ausgeliefert - doch aus allen anderen Sichten haben die neuen Zahlen wenig bis keine Aussagekraft. Sie werden im Gegenteil für mehr Verwirrung statt für&nbsp;mehr Klarheit bei den Aussagen über mobile Internet-Nutzung sorgen.<br /><br />Ein Beispiel: Besuche ich Spiegel.de derzeit mit dem iPhone, lande ich auf der normalen Homepage. Zwar mit einem Hinweis und Link zur Mobil-Version, aber eben nicht mit einer automatischen Umleitung. Besuche ich Bild.de, wird automatisch erkannt, dass ich ein iPhone nutze und ich werde auf wap.bild.de&nbsp;umgeleitet ohne die normale Bild-Homepage gesehen zu haben. Ebenso bei großen Nachrichten-Websites wie Welt, Focus und Süddeutsche. Bei Zeit Online wiederum werde ich gefragt, welche Version (normale Homepage oder mobile) ich besuchen möchte. RP Online verfährt hingegen nach der Spiegel-Online-Methode, n-tv.de nach der Zeit-Online-Methode, und und und.<br /><br />Falls sie diese Auflistung verwirrt hat, so werden sie ab Mai, wenn die ersten mobilen Zahlen der IVW veröffentlicht werden, noch verwirrter sein. Spiegel online erreicht mit dem Verfahren nämlich, dass die bisherigen IVW-Zahlen deutlich weniger einbrechen werden als die der Konkurrenten. Umgekehrt werden die mobilen SpOn-Zahlen nicht so hoch sein wie sie sein müssten, wenn man die tatsächliche mobile Nutzung messen würde. Die Zukunft könnte dann so aussehen, dass jedes Angebot je nachdem ob ihm gerade seine normalen oder seine mobilen IVW- und AGOF-Zahlen wichtiger sind, auf die jeweilige Homepage umleiten wird.<br /><br />Um etwas über die tatsächliche mobile Nutzung - egal welcher Inhalte, herauszufinden, wäre es deutlich klüger, nach Geräten zu unterscheiden - und nicht nach abgerufenen Inhalten. Jedes Tracking-Tool kann so etwas, sei es Google Analytics, der etracker, webtrekk oder all die anderen. IVW und AGOF schaffen hingegen künstliche Marktdaten, die zwar etwas über die potenzielle Auslieferung verschiedener Werbemittel aussagt, aber wenig bis gar nichts darüber, wie sehr sich die mobile Nutzung von Internet-Inhalten schon durchgesetzt hat.<br /><br />Fraglich ist zudem, warum IVW und AGOF keine Über-Kennzahl pro Medienmarke&nbsp;einführen. Online-Visits und Unique User der normalen Spiegel-Online-Website, der mobilen Website und der jeweiligen Apps. So ließen sich die bisherigen Zahlen auch weiterhin mit den ab Mai veröffentlichten vergleichen - was dann nach der Trennung&nbsp;nämlich nicht mehr so einfach möglich ist. Bei der AGOF ist das im Übrigen schon seit dem 1. Oktober theoretisch nicht mehr so einfach möglich. Seitdem werden mobile Nutzer aus den internet facts nämlich&nbsp;heraus gerechnet, sodass das <link http://meedia.de/internet/agof-mobile-facts-websites-schlagen-apps/2013/01/23.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">auf Smartphones&nbsp;sehr starke&nbsp;Bild.de</link> seitdem beispielsweise deutlich an Vorsprung gegenüber Spiegel Online eingebüßt hat.<br /><br />Ohnehin wird die neue Ausweisung getrennter Zahlen mit Sicherheit nur eine Übergangslösung sein. Der Trend zum&nbsp;<link http://de.wikipedia.org/wiki/Responsive_Webdesign - external-link-new-window "Opens external link in new window">responsive Design</link>&nbsp;wird über Kurz oder Lang dazu führen, dass es gar keine gesonderten mobilen Websites mehr gibt - und auch die Werbeagenturen werden mittel- bis langfristig&nbsp;so etwas wie&nbsp; responsive Ads entwerfen. Spätestens&nbsp;dann müsste sich eine Messung mobiler Nutzung am Gerät und nicht am Inhalt orientieren. Dass sie das nicht schon jetzt, bzw. ab 1. April tut, ist eine verpasste Chance von IVW und AGOF.<br /><br />[<b>Nachtrag</b>: Offenbar hat die IVW den Startschuss der mobilen Messung um ganze drei&nbsp;Monate verschoben - sie Kommentare unter diesem Artikel. Auf der IVW-Website ist noch vom 1. April die Rede, wir werden der Sache am Montag nachgehen.]]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 13:15:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bewegtbild-Quote statt TV-Quote: Es wird Zeit</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/bewegtbild-quote-statt-tv-quote--es-wird-zeit_100044583.html </link>
			<description><![CDATA[1,7 Mio. mal wurde die Amazon-Reportage der ARD inzwischen allein in der Mediathek des Senders angeschaut. Ein rekordverdächtiger Wert, der vor allem eins zeigt: TV-Sendungen erreichen längst ein riesiges Publkum abseits des herkömmlichen linearen Fernsehens. Problem: Die täglich veröffentlichten umfangreichen TV-Quoten ignorieren diese Tatsache bisher und spiegeln die Realität des Bewegtbild-Konsum längst nicht mehr wieder. Es wird höchste Zeit für die plattformunabhängigen Bewegtbild-Quoten.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>1,7 Mio. mal wurde die Amazon-Reportage der ARD inzwischen allein in der Mediathek des Senders angeschaut. Ein rekordverdächtiger Wert, der vor allem eins zeigt: TV-Sendungen erreichen längst ein riesiges Publkum abseits des herkömmlichen linearen Fernsehens. Problem: Die täglich veröffentlichten umfangreichen TV-Quoten ignorieren diese Tatsache bisher und spiegeln die Realität des Bewegtbild-Konsum längst nicht mehr wieder. Es wird höchste Zeit für die plattformunabhängigen Bewegtbild-Quoten.</strong><br/><br/><b>1,7 Mio. mal wurde die Amazon-Reportage der ARD inzwischen allein in der Mediathek des Senders angeschaut. Ein rekordverdächtiger Wert, der vor allem eins zeigt: TV-Sendungen erreichen längst ein riesiges Publkum abseits des herkömmlichen linearen Fernsehens. Problem: Die täglich veröffentlichten umfangreichen TV-Quoten ignorieren diese Tatsache bisher und spiegeln die Realität des Bewegtbild-Konsum längst nicht mehr wieder. Es wird höchste Zeit für die plattformunabhängigen Bewegtbild-Quoten.</b><br /><br />Es ist ja nicht so, dass die entsprechenden Unternehmen und Gremien das Problem&nbsp;nicht schon erkannt hätten - es geht nur einfach zu langsam. Zwar wollen AGF und GfK <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/agf-will-auch-online--und-mobil-tv-messen_100040652.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">noch in diesem Jahr damit starten</link>, auch die Abrufe von Online-Livestreams und -Mediatheken zu messen, doch mobile Geräte - wie Smartphones oder&nbsp;auch das iPad -&nbsp;bleiben nach aktuellem Stand weiterhin außen vor.<br /><br />Wie komplex die Problematik der Zuschauermessung für Bewegtbild-Inhalte inzwischen geworden ist, zeigt allein ein Überblick darüber, auf welchen Wegen der Content heutzutage konsumiert werden kann: Neben dem linearen Fernsehen gibt es Festplatten-Rekorder, Mediatheken, Aufnahme-Services im Netz, Live-Streams der Sender und von Diensten wie Zattoo, Online-Videotheken, Services wie Sky Anytime,&nbsp;Angebote&nbsp;wie&nbsp;Youtube - und das alles auf zahllosen Geräten, technischen Plattformen und völlig zeitunabhängig.<br /><br />Neben den technischen Problemen gibt es zusätzlich noch Diskussionen darüber, in welcher Form die Online-Zahlen in die ursprünglichen TV-Quoten eingerechnet werden können: Schaut jemand die Amazon-Doku eine Woche später in der Mediathek macht es ja z.B. wenig Sinn, die Zahl einfach&nbsp;zu den ursprünglichen TV-Zahlen hinzuzurechnen und damit die Marktanteile des stationären Fernsehens zu beeinflussen. Er hat sich in der Sekunde ja eben nicht für Das Erste und gegen einen anderen Sender entschieden. Und auch die für die Vermarktung der Werbebreaks relevante Zahl würde sich durch Mediatheken &amp; Co. nicht erhöhen, da dort im Normalfall ja nicht die identische Werbung zu sehen ist wie im TV.&nbsp;Mehr Sinn würde daher machen, die TV-Zahlen unangetastet zu lassen und eine zusätzliche Bewegtbild-Einheit zu schaffen, in der die Gesamtzahlen der Sendungen - unabhängig von Sendern und Plattformen - ausgewiesen werden.<br /><br />Auch aus einem anderen Grund ist es höchste Zeit für valide, unabhängig gemessene und vergleichbare Bewegtbild-Zahlen. Denn: Zwar haben inzwischen mehr als 1,7 Mio. Menschen die Amazon-Doku gesehen - doch im Durchschnitt offenbar nur jeweils 12 Minuten lang. Der mit der TV-Quote vergleichbare&nbsp;Durchschnitt läge also bei ca. 700.000 - und eben nicht bei 1,7 Mio. Derzeit werden einfach noch zu verschiedene Zahlen in einen Topf geworfen - auch damit wäre dann Schluss.<br /><br />In den USA will Nielsen&nbsp;ab Herbst übrigens laut einem Bericht des <link http://www.hollywoodreporter.com/news/nielsen-agrees-expand-definition-tv-422795 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Hollywood Reporters</link> auch Zuschauerzahlen von Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazon oder Konsolen wie X-Box oder Playstation messen und in die TV-Daten mit einberechnen. Eins ist klar:&nbsp;Die Messung von Zuschauerzahlen stand noch nie vor solch großen Herausforderungen wie jetzt. Will sie relevant bleiben, muss sie aber schnellstmöglich auf die Änderungen im Nutzungsverhalten reagieren.]]></content:encoded>
			<category>Fernsehen</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 14:09:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Online-IVW-Transparenz: Die Welt zieht nach</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/online-ivw-transparenz--die-welt-zieht-nach_100042766.html </link>
			<description><![CDATA[Die Zahl der großen Nachrichten-Websites, die freiwillig die Page Impressions der bei der IVW mitgezählten Fremd-Websites veröffentlichen, wird erfreulicherweise größer. Legte Focus Online Anfang September erstmals seine Zahlen offen, tat das nun nicht nur Zeit Online, sondern auch Die Welt. Ergebnis: Größter Angebotsbestandteil neben Welt.de ist immonet.de, dahinter folgt der Metal Hammer mit immerhin 2,7 Mio. PIs. MEEDIA zieht eine Zwischenbilanz in Sachen IVW-Transparenz.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Zahl der großen Nachrichten-Websites, die freiwillig die Page Impressions der bei der IVW mitgezählten Fremd-Websites veröffentlichen, wird erfreulicherweise größer. Legte Focus Online Anfang September erstmals seine Zahlen offen, tat das nun nicht nur Zeit Online, sondern auch Die Welt. Ergebnis: Größter Angebotsbestandteil neben Welt.de ist immonet.de, dahinter folgt der Metal Hammer mit immerhin 2,7 Mio. PIs. MEEDIA zieht eine Zwischenbilanz in Sachen IVW-Transparenz.</strong><br/><br/><b>Die Zahl der großen Nachrichten-Websites, die freiwillig die Page Impressions der bei der IVW mitgezählten Fremd-Websites veröffentlichen, wird erfreulicherweise größer. Legte Focus Online Anfang September erstmals seine Zahlen offen, tat das nun nicht nur Zeit Online, sondern auch Die Welt. Ergebnis: Größter Angebotsbestandteil neben Welt.de ist immonet.de, dahinter folgt der Metal Hammer mit immerhin 2,7 Mio. PIs. MEEDIA zieht eine Zwischenbilanz in Sachen IVW-Transparenz.</b><br /><br />Seit Anfang August veröffentlicht die IVW <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/mehr-transparenz-in-der-online-ivw_100041499.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">bekanntermaßen</link> die Zahlen von Fremd-Websites, die zu Dachangeboten dazu gezählt werden. So wurde durch diesen kleinen, aber wichtigen Transparenz-Schritt zum Beispiel deutlich, dass es zahlreiche <link http://meedia.de/internet/die-heimlichen-giganten-der-online-ivw/2012/09/11.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">heimliche IVW-Giganten</link> gibt, deren Zahlen seit jeher gemessen, aber nie unter eigenem Namen veröffentlicht wurden.<br /><br />Bei den Nachrichten-Websites wurden diese Zahlen - auch wenn es sich nur um Page Impressions und nicht die härtere Währung Visit handelt - mit besonderer Spannung erwartet, wird hier doch mehr als in anderen Branchen mit Beibooten gearbeitet, um die IVW-Zahlen der eigentlichen Nachrichten-Website nach oben zu pushen. Seit der Veröffentlichung ist nun z.B.&nbsp;klar, dass wer-weiss-was.de für fast 39% der N24-PIs verantwortlich ist - und das Karriere-Ressort von Spiegel Online sogar&nbsp;für 52% der manager-magazin-PIs. In Wirklichkeit erreicht das manager magazin mit der eigenen Website also keine 28,7 Mio. Seitenabrufe, sondern lediglich 13,3 Mio.<br /><br />Eine Einschränkung der neuen Transparenz ist die 80%-Marke. Werden 80% der PIs durch das Haupt-Angebot oder weitere Bestandteile erreicht, so müssen die restlichen Page Impressions nicht mehr veröffentlicht werden. Es sei denn, der Anbieter tut dies freiwillig. Und genau das kommt allmählich in Mode. Vorreiter war hier <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/ivw--focus-online-mit-transparenz-vorsto_100042226.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">vor vier Wochen Focus Online</link>, seit den September-Zahlen weisen nun auch Zeit Online und Die Welt ihre Zahlen komplett aus - mit spannenden Ergebnissen. So ist nun klar, dass das populäre von der Zeit&nbsp;vermarktete Blog netzpolitik.org im September auf rund 400.000 Page Impressions kam, die Autoren-Plattform Carta erreichte nur 120.000.<br /><br />Bei der Welt sorgt immonet.de mit mehr als 10 Mio. PIs für den neben welt.de&nbsp;größten Anteil, metal-hammer.de erreichte im September immerhin 2,7 Mio. PIs, rollingstone.de 2,3 Mio. und musikexpress.de 1,9 Mio. Dass all diese Websites zur Welt hinzu gerechnet werden, war lang klar, wie erfolgreich sie sind, hingegen nicht. Durch den Schritt von Focus, Zeit und Welt wird der Druck auf die Konkurrenz, ihre Zahlen ebenfalls offen zu legen, nun größer. MEEDIA zieht eine Zwischenbilanz der Transparenz bei den Top-15-Angeboten und sagt, wo die Offenlegung ebenfalls dringend vollzogen werden sollte:<br /><br /><b>- Bild.de</b><br />Der Marktführer der Nachrichtenbranche lässt bei der IVW keine relevanten Fremd-Websites mitzählen. Die Domain&nbsp;Bild.de kommt auf 99,29% der Angebots-PIs. Zwar zählt auch die Website der Sport Bild zu Bild.de, allerdings firmiert sie auch&nbsp;unter sportbild.bild.de&nbsp;also einer Bild.de-Subdomain. Eine Offenlegung der restlichen 0,7% wäre hier nicht sonderlich spannend.<br /><br /><b>- Spiegel Online</b><br />Ähnliche Situation wie bei Bild.de: 98,69% der Spiegel-Online-PIs stammen von der Domain spiegel.de, zu der offenbar aber auch spiegel.tv gezählt wird. Fremde Websites werden kaum mitgezählt, eine Offenlegung wird also keine spannenden Erkenntnisse bringen.<br /><br /><b>- Focus Online</b><br />Die Münchner legen ihre Zahlen seit dem August offen. Im September erreichte focus.de 82,17% der 220,8 Mio.&nbsp;Focus-Online-PIs, finanzen100.de kam auf 11,01% (24,3 Mio.), amica.de auf 1,88% (4,2 Mio.), wissen.de auf 1,23% (2,7 Mio.) und nachrichten.de auf 0,36% (0,8 Mio.)<br /><br /><b>- Die Welt</b><br />Neuzugang bei den Voll-Ausweisern. Wie oben beschrieben sind die größten Fremd-Bestandteile immonet.de, metal-hammer.de, rollingstone.de und musikexpress.de.<br /><br /><b>- Süddeutsche.de</b><br />Die Süddeutsche lässt mit ihrer Offenlegung weiter auf sich warten. Zwar tritt Chefredakteur Stefan Plöchinger <link http://ploechinger.tumblr.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">in seinem Blog</link> immer wieder für Transparenz und bessere Zahlen ein, bei der IVW hat die Süddeutsche aber noch keinen eigenen Schritt dahin&nbsp;vollzogen. Dabei wäre es durchaus interessant, wie viele der Page Impressions beispielsweise die Münchner Abendzeitung zum Süddeutsche.de-Ergebnis beiträgt. Die Domain sueddeutsche.de selbst nämlich nur 89,10%.<br /><br /><b>- n-tv.de</b><br />Auch hier wäre eine Offenlegung wünschenswert, wenn auch wohl wenig überraschend. Die Domain&nbsp;n-tv.de trägt starke 92,42% zum Gesamt-Ergebnis bei, der Ableger&nbsp;Teleboerse.de dürfte für den Rest der PIs verantwortlich sein.<br /><br /><b>- Zeit Online</b><br />Die Hamburger weisen seit diesem Monat wie Die Welt ihre kompletten Zahlen aus. Die spannendsten Ergebnisse (netzpolitik,org, Carta)&nbsp;haben wir weiter oben schon genannt. zeit.de selbst ist für 93,48% der Zeit-Online-PIs verantwortlich.<br /><br /><b>- FAZ.net</b><br />Hier würde eine Offenlegung nur bedingt interessante Ergebnisse liefern: Die Domain faz.net trägt 97,09% zum Gesamt-Ergebnis bei, Beiboote sind lediglich fazfinance.net, fazjob.net und fazschule.net.<br /><br /><b>- stern.de</b><br />Bei stern.de ist eine Offenlegung gar nicht möglich, da keine einzige fremde Website zu den IVW-Zahlen des Angebotes hinzu gerechnet wird. Aus Transparenz-Sicht also ein vorbildliches Verhalten.<br /><br /><b>- Handelsblatt.com</b><br />Beim Handelsblatt könnte&nbsp;die Veröffentlichung der kompletten Zahlen lohnenswert sein, muss aber nicht. Die Domain handelsblatt.com trägt 88,66% der Gesamt-PIs zum Ergebnis bei, die meisten sonstigen&nbsp;Seitenabrufe könnten auf Newsletter entfallen. Bedeutende Fremd-Websites gibt es nicht wirklich. Eine Veröffentlichung könnte hier aber Licht ins Dunkel bringen.<br /><br /><b>- Express Online</b><br />Hier gilt dasselbe wie bei Bild.de oder Spiegel Online: 98,73% der PIs stammen von express.de - eine Veröffentlichung des Restes wäre wohl unspektakulär.<br /><br /><b>- RP Online</b><br />Ein interessanter Fall, haben die Düsseldorfer doch den umgekehrten Schritt wie Focus, Zeit und Welt beschritten. Bei der ersten Ausweisung der neuen Daten Anfang August setzte man noch auf Transparenz, veröffentlichte die Zahlen von Beibooten wie Tonight.de (5,2%) oder dem 95erforum.de (2,4%). Schon beim zweiten Mal war die Transparenz verschwunden, für die September-Zahlen ist nun nur noch bekannt, dass lediglich 81,54% der PIs von rp-online.de stammen. Sollte die Domain unter die 80%-Marke fallen, muss notgedrungen mindestens ein weiterer Angebotsbestandteil veröffentlicht werden.<br /><br /><b>- DerWesten</b><br />Auch hier verschweigt man die Zahlen der Fremd-Websites, obwohl die durchaus interessant wären. Im September ist derwesten.de sogar unter die 80%-Marke gerutscht, sodass veröffentlicht werden musste, dass 13,18% der DerWesten-PIs auf reviersport.de entfielen - eine Summe von immerhin rund 10 Mio. Seitenabrufen. Die restlichen 10% bleiben derzeit&nbsp;aber verhüllt.<br /><br /><b>- Financial Times Deutschland</b><br />Hier gilt dasselbe wie bei stern.de. Es werden keine Fremd-Websites mitgezählt - so wie es bei der Online-IVW im Optimalfall bei allen Angeboten&nbsp;aussehen sollte.<br /><br /><b>- Hamburger Abendblatt</b><br />Nur noch 62,55% der Page Impressions entfielen hier im September auf abendblatt.de. Der mitgezählte Hamburg-Teil von immonet.de kam auf 24,76%, die Zahlen der anderen Beiboote wie vesseltracker.com, die zusammen auf&nbsp;fast 13% kommen, würden aber auch hier für mehr Transparenz sorgen.<br /><br />Der Überblick zeigt: Bei der Mehrheit der Angebote ist das laut IVW-Regularien höchstmögliche Maß an Transparenz schon erreicht, bzw. nicht nötig. Insbesondere Anbieter wie Süddeutsche.de, n-tv.de, Handelsblatt, RP Online, DerWesten und Hamburger Abendblatt könnten&nbsp;aber noch mehr Transparenz in die Branche bringen. Von Anbietern abseits der News-Branche wie T-Online ganz zu schweigen.&nbsp;Das Ziel muss unabhängig von dieser Mindest-Transparenz aber sein, dass auch Visits unterscheidbar werden oder im besten Fall überhaupt keine Fremd-Websites mehr ins eigene Angebot gerechnet werden dürfen.]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 13:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IVW misst ab 2013 Apps und Paid Content</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/ivw-misst-ab-2013-apps-und-paid-content_100042254.html </link>
			<description><![CDATA[Gesprochen wurde in den IVW-Gremien schon seit geraumer Zeit darüber, nun steht ein verbindlicher Zeitplan fest: Ab Januar 2013 weist die IVW erstmals die Verkäufe von Apps und Paid-Content-Angeboten aus, ab April werden zudem die Daten mobiler Websites gemessen und im Sommer startet die Ausweisung von Connected-TV-Angeboten. Das neue umfangreiche Kategoriensytem, das u.a. eine Aufschlüsselung nach Video-, Audio- oder Textinhalten in die Online-IVW bringt, startet dann Anfang 2014.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Gesprochen wurde in den IVW-Gremien schon seit geraumer Zeit darüber, nun steht ein verbindlicher Zeitplan fest: Ab Januar 2013 weist die IVW erstmals die Verkäufe von Apps und Paid-Content-Angeboten aus, ab April werden zudem die Daten mobiler Websites gemessen und im Sommer startet die Ausweisung von Connected-TV-Angeboten. Das neue umfangreiche Kategoriensytem, das u.a. eine Aufschlüsselung nach Video-, Audio- oder Textinhalten in die Online-IVW bringt, startet dann Anfang 2014.</strong><br/><br/><b>Gesprochen wurde in den IVW-Gremien schon seit geraumer Zeit darüber, nun steht ein verbindlicher Zeitplan fest: Ab Januar 2013 weist die IVW erstmals die Verkäufe von Apps und Paid-Content-Angeboten aus, ab April werden zudem die Daten mobiler Websites gemessen und im Sommer startet die Ausweisung von Connected-TV-Angeboten. Das neue umfangreiche Kategoriensytem, das u.a. eine Aufschlüsselung nach Video-, Audio- oder Textinhalten in die Online-IVW bringt, startet dann Anfang 2014.</b><br /><br />Am Freitag einigten sich die Delegierten von&nbsp;Werbungtreibenden,&nbsp;Agenturen und Medienanbietern am runden Tisch der IVW auf den nun veröffentlichten&nbsp;Zeitplan. Über die einzelnen Punkte war schon seit Längerem diskutiert worden. Nach der <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/mehr-transparenz-in-der-online-ivw_100041499.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Einführung der PI-Veröffentlichung von Teilangeboten</link>, die zu mehr Transparenz führen soll, sind die verabschiedeten Punkte weitere Schritte auf dem Weg zu noch besseren IVW-Zahlen.<br /><br />So sieht der Zeitplan im Detail aus:<br /><br />- ab Januar 2013: Zählung der Verkäufe von Apps und Paid Content in einer neuen &quot;Statistik Digitale Lizenzen&quot;. Die Januar-Daten werden im Februar veröffentlicht.<br /><br />- ab März 2013: Messung der Nutzung mobiler Websites und der Nutzung von Apps - erste Veröffentlichung der monatlichen Daten im April.<br /><br />- ab Sommer 2013: Messung und Ausweisung der Nutzung von Connected TV (Smart TV).<br /><br />- ab Januar 2014: Erstmalige&nbsp;Ausweisung der monatlichen&nbsp;Online-Daten nach dem neuen Kategoriensystem 2.0&nbsp;
]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 11:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IVW: Focus Online mit Transparenz-Vorstoß</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/ivw--focus-online-mit-transparenz-vorsto_100042226.html </link>
			<description><![CDATA[Transparenz-Offensive bei Focus Online: Das oft wegen IVW-Tricks kritisierte Nachrichtenportal weist ab sofort die Page Impressions aller Angebotsbestandteile aus. Da die Haupt-Domain Focus.de auf mehr als 80% der Focus-Online-PIs kommt, ist der Anbieter dazu nicht verpflichtet, der Vorstoß ist freiwillig. Resultat für den August: Focus.de trägt mit 82,3% der PIs zum Focus-Online-Ergebnis bei, Finanzen100.de mit 10,6% und wissen.de mit 1,5%. Nachrichten.de erreicht mit 0,3% ganze 710.000 Seitenabrufe.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Transparenz-Offensive bei Focus Online: Das oft wegen IVW-Tricks kritisierte Nachrichtenportal weist ab sofort die Page Impressions aller Angebotsbestandteile aus. Da die Haupt-Domain Focus.de auf mehr als 80% der Focus-Online-PIs kommt, ist der Anbieter dazu nicht verpflichtet, der Vorstoß ist freiwillig. Resultat für den August: Focus.de trägt mit 82,3% der PIs zum Focus-Online-Ergebnis bei, Finanzen100.de mit 10,6% und wissen.de mit 1,5%. Nachrichten.de erreicht mit 0,3% ganze 710.000 Seitenabrufe.</strong><br/><br/><b>Transparenz-Offensive bei Focus Online: Das oft wegen IVW-Tricks kritisierte Nachrichtenportal weist ab sofort die Page Impressions aller Angebotsbestandteile aus. Da die Haupt-Domain Focus.de auf mehr als 80% der Focus-Online-PIs kommt, ist der Anbieter dazu nicht verpflichtet, der Vorstoß ist freiwillig. Resultat für den August: Focus.de trägt mit 82,3% der PIs zum Focus-Online-Ergebnis bei, Finanzen100.de mit 10,6% und wissen.de mit 1,5%. Nachrichten.de erreicht mit 0,3% ganze 710.000 Seitenabrufe.</b><br /><br />Alle paar Monate schwappt eine neue Diskussion über die Tricksereien von Websites im Bezug auf die Zahlen der IVW und AGOF durchs Netz - u.a. auch immer wieder durch <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/die-ivw-und-agof-tricks-der-news-sites_100039884.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Artikel bei MEEDIA</link>. Zuletzt beschrieb Süddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger <link http://ploechinger.tumblr.com/post/30735764828/qualitaet-versus-tricks - external-link-new-window "Opens external link in new window">in seinem Blog</link> und <link http://meedia.de/internet/wer-google-austrickst-laediert-unseren-ruf/2012/09/03.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">im MEEDIA-Interview</link>&nbsp;einige der Tricks und wies dabei vor allem auf Focus Online hin. Eins der Probleme, die Plöchinger ansprach, war - neben diversen Tricks aus der Praxis, um an Klicks und Visits zu kommen - die Intransparenz bei der IVW. Gerade Nachrichtenangebote machen dort immer wieder von der Regelung Gebrauch, fremde Websites unter dem Dach einer Nachrichtenmarke mit auszuweisen. So zählt wer-weiss-was.de beispielsweise zu N24.de hinzu, bei der Süddeutschen ist es die Abendzeitung und bei Focus Online z.B. Finanzen100 und wissen.de<br /><br />Während Plöchinger die Visits der Abendzeitung zwischen 2 und 3 Mio. Visits ansiedelt und damit seiner Meinung nach für genügend Transparenz sorgt, überholt ihn Focus Online nun zumindest auf dem offiziellen IVW-Weg. Seit vergangenem Monat werden dort <link http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/mehr-transparenz-in-der-online-ivw_100041499.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">bekanntermaßen</link>&nbsp;die Page Impressions der&nbsp;Angebotsbestandteile prozentual ausgewiesen. Einzige Einschränkung: Ist eine &nbsp;80%-Summe erreicht, werden die kleineren Teile nicht veröffentlicht. Bei Focus Online führte das bei den Juli-Zahlen dazu, dass die Domain Focus.de mit 80,02% ausgewiesen wurde, der Rest aber nicht.<br /><br />Damit ist nun Schluss, denn Focus Online weist seine Zahlen ab sofort freiwillig komplett aus. Im August&nbsp;kam die Domain Focus.de demnach auf 82,27% der fast 228 Mio.&nbsp;Focus-Online-PIs, Finanzen100.de auf 10,58%, wissen.de auf 1,48%, amica.de auf 1,18%, nachrichten.de auf 0,31% und max.de auf 0,29%. Natürlich bezieht sich diese Transparenz lediglich auf die Page Impressions, Visits werden von der IVW&nbsp;mit dieser Methode aus technischen Gründen leider nicht aufgeschlüsselt. Wie Plöchinger nennt Tomorrow-Focus-Media-Chef Oliver Eckert&nbsp;gegenüber MEEDIA allerdings auch die&nbsp;Visits einzelner Angebotsbestandteile. So erreichte Finanzen100.de nach Messungen mit dem Tool Omniture im August 4,1 Mio. Visits, Amica 0,6 Mio. Umgerechnet auf die Gesamt-Visits von Focus Online ergeben sich dabei ähnliche prozentuale Anteile wie&nbsp;bei den PIs. Eine genaue Umrechnung ist natürlich wegen verschiedener Messverfahren (IVW, Ominture) und Doppeltnutzern (Focus.de und Finanzen100.de im selben Visit aufgerufen, etc.) nicht möglich.<br /><br />Einige Unternehmen hatten bereits bei der ersten Ausweisung Anfang August auf das Höchstmaß an IVW-Transparenz gesetzt. So veröffentlichten immerhin 20 der 378 Angebote, die unter die Angebotsbestandteil-Regelung fielen, freiwillig ihre kompletten Daten. Von den größeren Anbietern waren das u.a. freenet.de, Ladies.de,&nbsp;Deine Tierwelt / dhd24.com und&nbsp;Eltern.de, in der Nachrichtenbranche als größte Anbieter RP Online, die Schwäbische Zeitung und die Westfälischen Nachrichten. Unter den News-Portalen ist Focus Online nun aber das&nbsp;größte, das&nbsp;seine Zahlen offenlegt. Es ist zu hoffen, dass&nbsp;andere Anbieter&nbsp;in Zukunft&nbsp;nachziehen, von den Großen&nbsp;insbesondere Welt Online, Süddeutsche.de, n-tv.de oder auch Zeit Online.]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 18:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Relaunch: Googles Ad Planner ist faktisch tot</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/relaunch--googles-ad-planner-ist-faktisch-tot_100042181.html </link>
			<description><![CDATA[Vor einigen Wochen sorgte eine Ankündigung von Google für Unruhe unter Zahlenfreaks: Das Research-Tool Ad Planner solle am 5. September gerelauncht werden - mit zahlreichen Einschränkungen und Änderungen. Nun ist der 5. September gekommen und das volle Ausmaß des Neustarts ist sichtbar. Um es kurz zu machen: Für Analysen von Nutzerzahlen ist der Ad Planner zu 100% unbrauchbar geworden. Recherchieren lässt sich nun nur noch, wie viele Besucher die Seiten mit von Google vermarkteten Werbeblöcken haben.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Vor einigen Wochen sorgte eine Ankündigung von Google für Unruhe unter Zahlenfreaks: Das Research-Tool Ad Planner solle am 5. September gerelauncht werden - mit zahlreichen Einschränkungen und Änderungen. Nun ist der 5. September gekommen und das volle Ausmaß des Neustarts ist sichtbar. Um es kurz zu machen: Für Analysen von Nutzerzahlen ist der Ad Planner zu 100% unbrauchbar geworden. Recherchieren lässt sich nun nur noch, wie viele Besucher die Seiten mit von Google vermarkteten Werbeblöcken haben.</strong><br/><br/><b>Vor einigen Wochen sorgte eine Ankündigung von Google für Unruhe unter Zahlenfreaks: Das Research-Tool Ad Planner solle am 5. September gerelauncht werden - mit zahlreichen Einschränkungen und Änderungen. Nun ist der 5. September gekommen und das volle Ausmaß des Neustarts ist sichtbar. Um es kurz zu machen: Für Analysen von Nutzerzahlen ist der Ad Planner zu 100% unbrauchbar geworden. Recherchieren lässt sich nun nur noch, wie viele Besucher die Seiten mit von Google vermarkteten Werbeblöcken haben.</b><br /><br />Bisher lieferte der Ad Planner Nutzerzahlen für fast alle halbwegs relevanten Websites der Welt. Ausgenommen waren nur Porno-Seiten und einzelne Google-eigene Angebote. Die Zahlen waren logischerweise nur Hochrechnungen, die man aus einer Vielzahl von Quellen vornahm - doch die Hochrechnungen konnten insbesondere bei größeren Websites absolut mit Daten von AGOF, Comscore oder Nielsen mithalten. Auch MEEDIA nutzte den Ad Planner immer wieder für Analysen.<br /><br />Ab sofort ist das Geschichte, denn der Ad Planner liefert nur noch Daten für Websites, die sich im &quot;Google Display Network&quot; vermarkten lassen. Laut Google sind das zwar 2 Mio. Websites, doch im Einzelfall fehlen in allen Segmenten relevante Player. So gibt es unter den populärsten deutschen Nachrichtenangeboten nun beispielsweise keine Zahlen mehr zu Spiegel Online, n-tv.de oder tagesschau.de. Von den ganz großen Playern fehlen u.a.&nbsp;Daten zu Amazon.de, der Wikipedia oder Yahoo.<br /><br />Und: Die vom Ad Planner genannten Zahlen&nbsp;beziehen sich künftig offenbar&nbsp;ausschließlich auf die&nbsp;Seiten einer Website, auf denen auch Google-Werbung zu sehen ist. Für diese Seiten dürften die Zahlen damit wesentlich genauer werden, doch der Nutzer des Ad Planners weiß zu keinem Zeitpunkt, wie groß der Teil einer Website ist, auf der keine Werbung zu sehen ist, der also nicht mitgezählt wird. Ein Traffic-Vergleich zwischen verschiedenen&nbsp;Websites ist damit kaum noch möglich.&nbsp;Der Ad Planner ist also zum reinen Tool für Leute geworden, die auf bestimmten Websites über das Google Display Network Werbung schalten wollen. Das ist konsequent, aber schade.<br /><br />Durch das Aus des Ad Planners dürfte ein beinahe vergessener Player wieder an Aufwind gewinnen: Alexa. Der Amazon-Dienst, der seit gefühlten Jahrzehnten Trafficzahlen für alle Websites der Welt anbietet, spuckt seit genau so langer Zeit allerdings oft sehr seltsame Daten aus. So liegt Spiegel Online dort seit jeher vor Bild.de - eine Tatsache, die angesichts gemessener IVW-Daten nicht nachvollziehbar ist. Das Nutzer-Panel, aus dem Alexa seine Daten bezieht, scheint also mindestens für den deutschen Markt alles andere als repräsentativ zu sein. Aber: Alexa ist im Gegensatz zu Anbietern wie Comscore oder Nielsen kostenlos, wird also gerade in Blogs sicher wieder viel zu oft als Quelle für Traffic-Entwicklungen und -Vergleiche&nbsp;herhalten müssen.<br /><br />Und noch eine unschöne Nebenwirkung des Ad-Planner-Relaunches: Offenbar wird auch das Tool &quot;Google Trends&quot; für Websites nicht mehr aktualisiert. Dort stammen die neuesten Daten aus dem Juni.]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 11:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Google dampft den Ad Planner ein</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/google-dampft-den-ad-planner-ein_100041973.html </link>
			<description><![CDATA[Schade: Das einzige frei zugängliche Tool, das hochgerechnete Reichweitenzahlen zu fast allen relevanten Websites der Welt veröffentlicht hat, wird im September stark eingeschränkt. Am 5. September wird Google seinen Ad Planner relaunchen. Ab dann lassen sich nur noch Daten zu Websites recherchieren, die zum Google-eigenen Werbenetzwerk gehören. Große Angebote wie Amazon oder die Wikipedia fallen aus dem Tool, das dann Google Display Network Ad Planner heißt, heraus.]]></description>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Schade: Das einzige frei zugängliche Tool, das hochgerechnete Reichweitenzahlen zu fast allen relevanten Websites der Welt veröffentlicht hat, wird im September stark eingeschränkt. Am 5. September wird Google seinen Ad Planner relaunchen. Ab dann lassen sich nur noch Daten zu Websites recherchieren, die zum Google-eigenen Werbenetzwerk gehören. Große Angebote wie Amazon oder die Wikipedia fallen aus dem Tool, das dann Google Display Network Ad Planner heißt, heraus.</strong><br/><br/><b>Schade: Das einzige frei zugängliche Tool, das hochgerechnete Reichweitenzahlen zu fast allen relevanten Websites der Welt veröffentlicht hat, wird im September stark eingeschränkt. Am 5. September wird Google seinen Ad Planner relaunchen. Ab dann lassen sich nur noch Daten zu Websites recherchieren, die zum Google-eigenen Werbenetzwerk gehören. Große Angebote wie Amazon oder die Wikipedia fallen aus dem Tool, das dann Google Display Network Ad Planner heißt, heraus.</b><br /><br />Auch MEEDIA nutzte den Ad Planner&nbsp;in der Vergangenheit immer wieder für Analysen - u.a. für Tabellen mit den erfolgreichsten Websites der Fußball-Bundesliga-Clubs. Gerade solche Rankings werden ab September nicht mehr möglich sein, denn Angebote, die nicht auf Werbevermarktung angewiesen sind - und dazu zählen u.a. auch die meisten&nbsp;Fußballclubs - werden dann nicht mehr im Ad Planner auftauchen.<br /><br />Die&nbsp;Maßnahme betrifft&nbsp;aus der aktuellen deutschen Top 50 derzeit&nbsp;amazon.de, wikipedia.org, live.com, bing.com, telekom.com und bahn.de, zu denen es ab September keine Zahlen mehr geben wird. Von den großen Nachrichten-Websites fallen u.a. n-tv.de, tagesschau.de, heute.de und taz.de heraus. Eine unschöne Einschränkung des Tools, das seit dem Start hochgerechnete&nbsp;Reichweitendaten für potenziell fast alle Websites der Welt angeboten hatte - und das im Gegensatz zu Anbietern wie Nielsen oder Comscore erstmals kostenlos.<br /><br />Im Zuge des Relaunches und der Einschränkung wird das Tool seinen Namen in Google Display Network Ad Planner ändern. Außerdem werden einige demographische Daten wie die Ausbildung und das Haushaltseinkommen nicht mehr verfügbar sein und an den Unique-User-Zahlen der verbleibenden Websites soll justiert werden. Kostenlose Tools, die Werbe-Netzwerk-unabhängige&nbsp;Daten liefern, gibt es ab dem 5. September dann nicht mehr - sieht man von Alexa.com ab,&nbsp;dessen Daten aber im Vergleich zum Ad Planner oftmals weit von der Realität entfernt waren und sind.]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 15:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Gerede um werberelevante Zielgruppen</title>
			<link>http://meedia.de/background/meedia-blogs/jens-schroeder/mr-analyzer-post/article/das-gerede-um-werberelevante-zielgruppen_100041827.html </link>
			<description><![CDATA[Die Diskussion schwelt seit einigen Jahren und erreicht nun eine neue Stufe: Die IP Deutschland, Vermarkter der RTL-Sender, will die Referenzzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ab 2013 durch die 20- bis 59-Jährigen ersetzen. Hauptkonkurrent SevenOne Media (ProSiebenSat.1) macht da nicht mit, völlige Konfusion bei den Quoten-Analysen und -Einschätzungen droht. Doch macht eine Referenzzielgruppe beim Blick auf den TV-Konsum überhaupt noch Sinn? Schließlich hat doch ohnehin fast jeder Sender eine eigene wichtige Zielgruppe.]]></description>
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				<imageurl>http://meedia.de/fileadmin/uploads/top_stories/2012/05-Mai/13/TS_13.05_tvSender.jpg</imageurl>
				<imagecaption>TS 13.05 tv Sender</imagecaption>
				<imagealttext>TS 13.05 tv Sender</imagealttext>
				<imagetitletext>TS 13.05 tv Sender</imagetitletext>
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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Diskussion schwelt seit einigen Jahren und erreicht nun eine neue Stufe: Die IP Deutschland, Vermarkter der RTL-Sender, will die Referenzzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ab 2013 durch die 20- bis 59-Jährigen ersetzen. Hauptkonkurrent SevenOne Media (ProSiebenSat.1) macht da nicht mit, völlige Konfusion bei den Quoten-Analysen und -Einschätzungen droht. Doch macht eine Referenzzielgruppe beim Blick auf den TV-Konsum überhaupt noch Sinn? Schließlich hat doch ohnehin fast jeder Sender eine eigene wichtige Zielgruppe.</strong><br/><br/><b>Die Diskussion schwelt seit einigen Jahren und erreicht nun eine neue Stufe: Die IP Deutschland, Vermarkter der RTL-Sender, will die Referenzzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ab 2013 durch die 20- bis 59-Jährigen ersetzen. Hauptkonkurrent SevenOne Media (ProSiebenSat.1) macht da nicht mit, völlige Konfusion bei den Quoten-Analysen und -Einschätzungen droht. Doch macht eine Referenzzielgruppe beim Blick auf den TV-Konsum überhaupt noch Sinn? Schließlich hat doch ohnehin fast jeder Sender eine eigene wichtige Zielgruppe.</b><br /><br />In keiner anderen Medienbranche spielt die Eingrenzung der Nutzerzahlen&nbsp;auf eine bestimmte Altersgruppe eine so große Rolle wie im Fernsehen. Natürlich lassen sich auch MA- oder AGOF-Zahlen bei Radio, Zeitschriften oder Zeitungen auf Altersgruppen eingrenzen, dennoch beziehen sich&nbsp;die wichtigsten Kennziffern hier immer auf das Gesamtpublikum. Bei gemessenen&nbsp;Kenngrößen wie der verkauften Auflage oder Visits ist eine Aufschlüsselung sogar überhaupt nicht möglich.<br /><br />Dass das Fernsehen hier eine Sonderrolle einnimmt, liegt daran, dass sich die großen Privatsender im Laufe der Jahre, mittlerweile Jahrzehnte darauf spezialisiert haben, Programm vor allem für Jüngere anzubieten. Ihren Erfolg weisen sie daher für die 14- bis 49-Jährigen aus, Media-Agenturen und Werbungtreibende akzeptierten die Währung und auch Fachmedien wie MEEDIA blicken bei den Quoten-Analysen auf die Zielgruppe.<br /><br />Die IP Deutschland hat 2010 eine Entwicklung losgetreten, bei der sie Schritt für Schritt die 20- bis 59-Jährigen zur neuen Referenzzielgruppe ernennt. Ab 2013 sollen die 14- bis 49-Jährigen laut einem Bericht der FTD vom Dienstag in der IP-eigenen Quoten-Kommunikation sogar keine Rolle mehr spielen. Problem an der Sache: Andere ziehen da nicht mit. Zwar können sich auch Anbieter wie Tele 5 oder Sky mit der Zielgruppe 20-59 anfreunden, doch der zweite große Player im Werbemarkt, SevenOne Media, sträubt sich mit voller Kraft. Man bleibt bei den 14- bis 49-Jährigen.<br /><br />Die Quoten-Konfusion wird damit also noch größer, schauen doch ohnehin schon viele Sender - völlig zu recht - auf ganz andere Zielgruppen, wenn sie Erfolge verkünden. Für einen Sender wie Viva spielen Zuschauer über 30 nunmal keine Rolle, ein Kanal wie DMAX richtet sich an Männer, einer wie sixx an Frauen, n-tv und N24 wollen kaufkräftige Männer erreichen, Super RTL neben den Kindern abends vor allem Haushaltsführer (möglichst mit Kind). Schon diese Auflistung zeigt, dass natürlich auch die IP Deutschland ab 2013 nicht ausschließlich Zahlen der 20- bis 59-Jährigen veröffentlichen wird, sondern von Fall zu Fall entscheiden wird. Und eine gute Mediaagentur wird Werbung ohnehin nicht nach einer Zuschauerzahl bei den 14- bis 49-Jährigen buchen, sondern nach viel genaueren, auf das Produkt abgestimmten Kriterien.&nbsp;<br /><br />Eine Referenzzielgruppe ist daher allenfalls wichtig für die Außenwirkung eines Senders. Wie erfolgreich ist man im Vergleich zur Konkurrenz? Kein Wunder, dass die IP da auf eine etwas ältere Zielgruppe setzt, ist RTL bei den Über-50-Jährigen doch wesentlich erfolgreicher als ProSieben. Beträgt das Verhältnis zwischen RTL und ProSieben im bisherigen Jahr 2012 bei den 14- bis 49-Jährigen 16,3% zu 11,3%, liegt es in der Zielgruppe 20-59 bei 15,1% zu 8,1%. Und im Kampf der beiden großen Vermarkter wird aus 27,8% zu 27,4% für SevenOne Media ein Ergebnis von 25,6% zu 24,5% für die IP.<br /><br />Am Ende könnte die Konfusion um Zielgruppen vielleicht sogar dazu führen, dass die Zielgruppe gewinnt, die ohnehin die eigentlich&nbsp;relevanteste für den TV-Konsum ist: das Gesamtpublikum. Und das wäre ja nicht die schlechteste Konsequenz.]]></content:encoded>
			<category>Fernsehen</category>
			
			<author>jens.schroeder@meedia.de</author>
			<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 11:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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